Archiv der Kategorie: Zukunft

Mit Ihnen 10 Jahre Pro Exzellenzia feiern!

Pro Exzellenzia wurde vor zehn Jahren von den damaligen Gleichstellungsbeauftragten der sieben Hamburger Hochschulen gemeinsam mit dem Projektträger Hamburg Innovation GmbH erstmalig ins Leben gerufen. Finanziert wird das Projekt aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) und von der Freien und Hansestadt Hamburg. In unserer Jubiläumsreihe blicken wir gemeinsam mit vielen Akteur*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung, Politik, Kultur und Medien auf erfolgreiche zehn Jahre für mehr Frauen in Führung zurück und auf zahlreiche Erfolge, die sich in beindruckenden Biografien von Frauen in Führungspositionen widerspiegeln.
Im Rahmen von acht Jubiläumsveranstaltungen mit verschiedenen Kooperationspartner*innen rufen wir neue Formate ins Leben und bewegen aktuelle sowie zukunftsweisende Themen zu Frauen in Führung und Digitalisierung, Chancengleichheit und Diversity, Wege in die Professur in den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften, Karrierenetzwerke und Networking in der Medizin, Verhandlungsstrategien im Wissenschaftssystem, Macht und Körpersprache sowie Frauen und Führung in MINT. Zu einem weiteren großen Event zählt unser generationsübergreifendes Barcamp zur Zukunft der Arbeit.

Ich bin mir sicher, dass für jede*n von Ihnen etwas Passendes dabei ist. Lassen Sie uns zusammen feiern! Machen wir uns gemeinsam für eine geschlechtergerechte Arbeits- und Führungswelt und für Chancengleichheit stark!

Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenlos. Eine Anmeldung ist über unsere Webseite notwendig. Bitte beachten Sie bei Ihrer Anmeldung, dass einzelne Angebote sich ausschließlich an Frauen richten, andere wiederum für Frauen und Männer geöffnet sind. Hier geht es zur Übersicht und Anmeldung: https://pro-exzellenzia.de/kuenftige-vortraege/

 

 

Mit unserem Qualifizierungsprogramm 2020 weitere Frauen in Führung bringen!

Zusätzlich zu der Jubiläumsreihe gibt es auch im neuen Jahr die vier weiteren Programmlinien. Die Gleichstellungsbeauftragten der sieben Hamburger Hochschulen haben wieder tolle Stipendiatinnen ausgewählt. An dieser Stelle geht mein Dank an alle Gleichstellungsbeauftragten für die gute und produktive Zusammenarbeit!
Im Stipendien-Programm erhalten die Doc- und Post-Doc-Stipendiatinnen nicht nur eine finanzielle Unterstützung, sondern auch ein Qualifizierungsprogramm. Sie nehmen an Workshops teil, treffen sich auf Stipendiatinnentreffen sowie regelmäßig untereinander, besuchen die Bewerbungsberatung, die ihnen auch für Karrierefragen offensteht, haben Anspruch auf zwei Einzelcoachings pro Jahr, nehmen an Vortrags- und Netzwerkveranstaltungen teil und erhalten über die Öffentlichkeitsarbeit von Pro Exzellenzia 4.0 und über die vom ESF Hamburg die Chance als Wissenschaftlerin sichtbar(er) zu werden.

Am 21. Januar 2020 begrüßen wir die neuen Stipendiatinnen bei Pro Exzellenzia 4.0. Stipendiatinnen, die bereits im Programm sind, tauschen sich mit den neuen aus, vernetzen sich und berichten von ihren Erfahrungen bei Pro Exzellenzia 4.0. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge werden wir jene mit einer feierlichen Zertifikatsübergabe verabschieden, die am 31.12.2019 ausscheiden werden. Es gibt so wunderbare Erfolge aus dieser Runde zu berichten. Zwei möchte ich gerne kurz vorstellen. Die Stipendiatin Dr. Ann-Christin Parplys hat das Qualifizierungsangebot von Pro Exzellenzia 4.0 aktiv in Anspruch genommen. Sie berichtete vor einigen Tagen glücklich, dass sie die Zusage für eine Forschungsstelle in einem renommierten, außeruniversitären Forschungsinstitut erhalten habe. Mit dem Forschungsgebiet, das ihr zukünftig obliegt, hat sie ein Alleinstellungsmerkmal als Wissenschaftlerin in Deutschland; und auch international gibt es nur sehr wenige Wissenschaftler*innen, die sich mit der Fragestellung befassen. Wir gratulieren und freuen uns mit Dr. Ann-Christin Parplys über diesen Karriereschritt! Bei der zweiten Stipendiatin handelt es sich um Charlotte Ruhmlieb. Ähnlich wie Dr. Parplys hat sie das Angebot von Pro Exzellenzia 4.0 sehr produktiv für sich nutzen können. Auch an Charlotte Ruhmlieb unsere Glückwünsche zu dem nächsten Aufstiegssschritt! Wir freuen uns sehr, dass wir Euch dabei unterstützen und begleiten durften.

Beide Stipendiatinnen haben durch die Öffentlichkeitsarbeit von Pro Exzellenzia 4.0, in Zusammenarbeit mit der Öffentlichkeitsarbeit der finanzierenden Behörde ESF-Hamburg und anderen Presseorganen, mehr Sichtbarkeit als Wissenschaftlerinnen erlangt. Kürzlich erschien unter der Rubrik „Make it in Hamburg“ beim ESF-Hamburg ein Interview mit Charlotte Ruhmlieb (Sie finden es unter „Über Frauen, die entscheiden mehr zu wollen“ im Blogletter). Mit Dr. Ann-Christin Parplys gab es mehrere Öffentlichkeitsbeiträge; einer davon erschien in der Hamburg Women mit dem Titel „Karriere und Familie – beides bitte!“ http://hamburgwoman.de/karriere-und-familie-beides-bitte/.

Im Workshop-Programm, das sich an Hochschulabsolventen aus MINT, Kunst, Musik, Architektur und Geisteswissenschaften mit dem ersten Wohnsitz in HH richtet, finden Sie im Jahr 2020 viele neue spannende Angebote zur Karriere- und Führungsthemen. Achtsames Selbstmanagement in agilen Zeiten, Kommunizieren und Führen mit der Transaktionsanalyse, Sexualisierung am Arbeitsplatz, Bloggen für Wissenschaftlerinnen, New Work und Führung, Führen aus der Zukunft zählen dazu, um nur einige zu nennen. Dass es sich um ein innovatives neues Portfolio handelt, zeigen uns die Anmeldezahlen. Nach drei Wochen sind bereits die ersten Workshops ausgebucht. Sollten Sie die Voraussetzungen für eine Teilnahme erfüllen, melden Sie sich also schnell an, um einen Platz zu erhalten.  https://pro-exzellenzia.de/kuenftige-workshops/.

Eine hohe Nachfrage haben wir auch bei der Bewerbungsberatung. Auch hier ist bereits der erste Termin im Februar ausgebucht. https://pro-exzellenzia.de/bewerbungsberatung/. Und auch die Plätze für die Qualifizierung für Migrantinnen, die Ende August 2020 startet, sind bereits zur Hälfte vergeben. Hierfür erhalten Sie weitere Informationen und können sich bei Interesse anmelden unter: https://pro-exzellenzia.de/qualifizierung-von-migrantinnen/.

Die Kraft der Wertschätzung!

„Bitte schließen Sie die Augen und erinnern Sie sich so lebhaft wie möglich an eine Situation, in der Sie privat oder beruflich Anerkennung oder Wertschätzung erfahren haben. Vielleicht haben Sie für eine Leistung ein großes Lob bekommen, jemand hat Sie mit warmen Worten empfohlen, eine Freundin hat sich herzlich für Ihre Unterstützung bedankt. Wie haben Sie sich gefühlt? Vermutlich waren Sie stolz, glücklich, gerührt oder tief befriedigt.“
Mit diesen Worten führt Dr. Eva Wlodarek die Leser*innen in ihr neues Buch „Die Kraft der Wertschätzung: Sich selbst und anderen positiv begegnen“ (dtv-Verlag) ein.
Ich fühle mich Frau Dr. Wlodarek und dem Buch aus persönlichen und beruflichen Gründen verbunden. Persönlich, weil Dr. Eva Wlodarek das, was sie schreibt, auch selbst praktiziert: Immer wieder beeindruckt sie mich mit ihrer Authentizität, ihrer wertschätzenden, klugen und klaren Kommunikation sowie der humorvollen und positiven Sichtweise auf das Leben. Beruflich darf ich sagen, dass ich einen ersten Ideenanstoß für das Thema geben durfte. Als wir bei Pro Exzellenzia 2.0 im Jahr 2016 die Entscheidung trafen das Thema „Wertschätzung, Anerkennung und Dankbarkeit“ in einem Vortrag und Workshop ins Programm zu nehmen, kam uns, aus soeben dargelegten Gründen und selbstverständlich, weil Frau Dr. Wlodarek eine hervorragende Trainerin ist, sofort sie als erste Gesprächspartnerin in den Sinn.

Doch was bedeutet eigentlich Wertschätzung? Und wie unterscheidet sich diese von Anerkennung und Dankbarkeit? Die diplomierte Psychologin Dr. Wlodarek geht in ihrem Buch diesen Fragen nach und zeigt auf woher unsere Bedürfnisse nach positiver Resonanz herrühren. Zudem macht sie mit dem Buch Hoffnung: Denn nicht alle Menschen haben erfahren, dass ihnen wertschätzend begegnet wurde. Doch das muss nicht so bleiben. Wir können lernen Respekt einzufordern, uns selbst wertschätzend, anerkennend und mit Dankbarkeit zu begegnen. Auf dem Weg dorthin begleitet die Autorin ihre Leser*innen mit vielen Anregungen, geballtem Wissen und viel Herzlichkeit.

Gewinnen Sie ein Exemplar (dieses Mal stehen zwei Bücher zur Verlosung!) von „Die Kraft der Wertschätzung. Sich selbst und anderen positiv begegnen“! Bitte senden Sie an pro-exzellenzia@hamburginnovation.de eine E-Mail mit dem Betreff „Wertschätzung“, Ihrer Postanschrift und schicken Sie uns eine kurze Erfahrungsgeschichte zum Thema mit. Am besten eine, die Sie besonders positiv berührt hat.
Einsendeschluss ist der 27.09.2019

Am 23.10.2019 mit Tijen Onaran und Ihnen über Social Media für Wissenschaftlerinnen ins Gespräch kommen!

Tijen Onaran: „Social Media: Selfie-Show oder Selbstpositionierung?“
Wohl kaum ein anderes Thema wirkt so stark polarisierend wie Social Media. Die einen warnen vor einer zu starken Nutzung und betreiben „digitales Detox“. Andere nutzen soziale Medien, um Lifestyle-Produkte oder sich selbst zu inszenieren. Weitere, um auf globale Themen aufmerksam zu machen, wie Greta Thunberg, indem sie die Fridays for Future-Bewegung via Social Media auf die Straße brachte. Instragram, Twitter, Facebook & Co. bieten nicht nur Influencer*innen, Stars oder Selfie-Darsteller*innen eine Plattform, sondern sie werden auch für Wissenschaftler*innen immer wichtiger. Social Media ist ein Tool, das globale Vernetzung, Austausch, Selbstpositionierung und Sichtbarkeit der eigenen Arbeit, von Expertisen und Wissen ermöglicht. Wie das erfolgreich geht und worauf zu achten ist, erfahren Sie in dem Vortrag von Tijen Onaran.
Es ist uns eine Freude, dass wir die Brigitte Academy als Medienpartner*innen gewonnen haben. Die Veranstaltung wird via Social Media in den sozialen Netzwerken geteilt.
Tijen Onaran ist Unternehmerin, Moderatorin, Speakerin und Autorin. Mit Global Digital Women engagiert sie sich für die Vernetzung und Sichtbarkeit von Frauen in der Digitalbranche und berät zudem Unternehmen in Diversitätsfragen. Vergangenes Jahr hat sie mit der ehemaligen stellv. Chefredakteurin der myself FemaleOneZero gegründet – eine internationale Content-Plattform. Zudem publiziert Tijen Onaran regelmäßig als Mitglied des Handelsblatt Expertenrates Artikel rund um die Themen Digitalisierung, Unternehmertum und Diversität. Kürzlich gelang ihr mit dem Buch „Netzwerkbibel“ ein weiterer großer Erfolg.
Vortrag mit anschließendem Networking Datum: 23.10.2019 Zeit: 18:00 Uhr bis 20:30 Uhr. Hier geht es zur Anmeldung: https://pro-exzellenzia.de/event/social-media-selfie-show-oder-selbstpositionierung/

Sexuelle Übergriffe am Arbeitsplatz thematisieren und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen

auf dem Herbstsymposium am 21.- 22. November 2019 in Berlin.
Sexuelle Übergriffe und Stalking (Nachstellung) am Arbeitsplatz sind hochaktuelle und immer noch tabuisierte Themen, wie bspw. die #MeToo-Debatte belegt. Werden Vorfälle von sexuellen Übergriffen und Stalking berichtet, werden diese nach wie vor verharmlost und die Glaubwürdigkeit infrage gestellt. Bei den Betroffenen führt das zu Selbstzweifeln, Hilflosigkeit und Ohnmacht. Es gehört zur Fürsorgepflicht von Organisationen, achtsam mit der Problematik und beteiligten Personen umzugehen, zumal es seitens der Arbeitnehmer*innen ein Recht auf Unversehrtheit am Arbeitsplatz gibt und Verstöße rechtliche Konsequenzen haben können.
Im Rahmen des Symposiums sollen die Teilnehmer*innen für die Thematik sensibilisiert werden. Dabei werden strafprozess- und arbeitsrechtliche Aspekte beleuchtet sowie Handlungsoptionen und Möglichkeiten vorgestellt, verantwortungsvoll mit den Phänomenen umzugehen.
Das Symposium richtet sich an Führungskräfte, HR-Mitarbeiter*innen, Betriebsräte, Gleichstellungsbeauftragte sowie interessierte Arbeitnehmer*innen. Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.paulihealthpeople.de/veranstaltungen/Herbstsymposium-Sexuelle-Uebergriffe-und-Nachstellung-am-Arbeitsplatz/.

Pro Exzellenzia 4.0 ist mit dem Veranstalter PauliHealthPeople vernetzt und hat eine Freikarte für das Herbstsymposium zur Verlosung zur Verfügung gestellt bekommen.
Gewinnen Sie für das Symposium „Sexuelle Übergriffe und Nachstellung am Arbeitsplatz“ am 21./22. November 2019 in Berlin diese Freikarte. Die Fahrt- und Übernachtungskosten sind selbsttätig zu tragen und werden weder von Pro Exzellenzia 4.0, noch von dem Veranstalter übernommen.
Bitte senden Sie an pro-exzellenzia@hamburginnovation.de eine E-Mail mit dem Betreff „Herbstsymposium“ und Ihrer Postanschrift.
Einsendeschluss ist der 27.09.2019.

10-Jähriges Pro Exzellenzia-Jubiläum mit Ihnen feiern!

Das Jahr 2020 ist für uns ein besonderes, denn Pro Exzellenzia wird 10 Jahre alt! Und das wollen wir mit Ihnen in unterschiedlichen Formaten und mit verschiedenen Kooperationspartner*innen feiern. Wir freuen uns darauf mit Ihnen über Chancengleichheit in Führungspositionen, mehr Frauen an die Spitze, Digitalisierung und digitale Transformation, New Work und vieles mehr gemeinsam zu diskutieren und ins Gespräch zu kommen. Wie bereits Tradition bei uns werden Sie bei jeder Veranstaltung Raum und Zeit fürs Kennenlernen, Netzwerken und zum persönlichen Austausch haben.

Am 30. Januar 2020 starten wir in das Pro Exzellenzia-Jubiläumsjahr mit einem feierlichen Auftakt im schönen Spiegelsaal des Museums für Kunst und Gewerbe. Die Zweite Bürgermeisterin und Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Katharina Fegebank wird das Grußwort halten. Es erwarten Sie außerdem ein Festvortrag über „Frauen in Führung und digitaler Wandel“ sowie Musikbeiträge besonderer Art.
Haben Sie Interesse an dieser oder einer der vielen weiteren Jubiläumsveranstaltungen im Jahr 2020 teilzunehmen und mit uns zu feiern? Dann schicken Sie uns gerne eine E-Mail an pro-exzellenzia@hamburginnovation.de. Wir nehmen Ihre Daten in unseren Verteiler auf und informieren Sie rechtzeitig über alle Veranstaltungen 2020.

Uns für die Sichtbarkeit der Arbeit unserer Kooperations- und Netzwerkpartner*innen engagieren!

Nicht nur bei uns, auch bei unseren zahlreichen Netzwerk- und Kooperationspartner*innen, mit denen wir uns im engen Austausch befinden, ist viel in Bewegung. Hier ein Überblick über spannende (gemeinsame) Format, interessante Projekte und Publikationen sowie über tolle Events, inkl. Verlosung einer Freikarte!

Mit Weiterkommen, unseren neuen Kooperationspartner*innen, planen wir ein tolles neues Format für Frauen. Mehr dazu verrate ich aber noch nicht. Nur so viel: Im November 2019 geht es mit einem Mix aus wärmenden und inspirierenden Impulsen los!
Dagmar Adamszewski und Isabel Brandner – die beide wundervolle Gesprächspartnerinnen sind (!) – bringen viele tolle Formate auf den Weg. So auch die dreiteilige Vorlesungsreihe „Mehr Frauen in Führung: Potenzialentfaltung für Ihren Aufstieg!“, in dem Verhandlungsführung, professionelles Netzwerken und Genderkompetenzen vermittelt werden.
Weitere Infos finden Sie hier: https://www.weiterkommen-hamburg.de/?Vorlesungsreihe.

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Mit den Gleichstellungsakteur*innen der Universität Hamburg (UHH) verbindet uns seit 2017 das besondere und sehr erfolgreiche Format „Pro Exzellenzia meets UHH“. Dieses setzen wir selbstverständlich weiter fort. Nächstes Mal im November 2019 zum Thema „Social Media in den Wissenschaft & Hochschulen“.
Heute möchte ich auf ein weiteres Highlight der Stabstelle Gleichstellung hinweisen. Unter dem Motto „Frauen, die Segel setzten“, stellt sie besondere Frauen der Universität Hamburg vor und macht so zum Universitätsjubiläum 2019 bedeutende Frauen der Universität Hamburg sichtbar. Gestartet ist die Reihe im Januar mit der Juristin Magdalene Schoch, danach folgten Margaretha Rothe und Asta Hampe. Bis Ende des Jahres wird es viele weitere Frauen wiederzuentdecken geben. Das aktuelle und die bereits veröffentlichten Frauenporträts finden Sie hier: https://www.uni-hamburg.de/gleichstellung/gender/frauenportraits.html.

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Die Macherinnen vom Career Center der UHH und uns verbindet eine positive Tradition des Austausches und gegenseitiger Unterstützung. Wir möchten darauf aufmerksam machen, dass die Macherinnen den Gleichstellungspreis 2019 der UHH verliehen bekommen! Wir freuen sehr mit ihnen und werden am 24. Juni 2019 bei der Verleihung kräftig applaudieren! https://www.uni-hamburg.de/career-center.html.

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Kürzlich durften wir an einem erfolgreichen Matching von Mentorin und Mentee im Rahmen des HAW Mentoring-Programms mitwirken. Toll, solche Momente!
Das „Mentoring im Berufsübergang: Gender & Diversität als Potenzial“ richtet sich an Studierende und Absolvent*innen der HAW in der Phase der beruflichen Orientierung. Zwischen den Mentor*innen und den Mentées finden 3-5 Treffen innerhalb von neun Monaten statt. Außerdem gibt es ein Rahmenprogramm mit vielen unterschiedlichen Formaten. Dazu zählen ein Einführungsworkshop, eine Auftakt- und Abschlussveranstaltung, Themenabende, Exkursionen sowie Workshops zu Gender & Diversity im Beruf, Anti-Bias/Anti-Rassismus und Potenzialanalyse.
Weitere Informationen und Ansprechpartnerinnen finden Sie hier: https://www.haw-hamburg.de/gleichstellung/mentoring.html.

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Die EMOTION lädt am 6. Mai 2019 erstmalig zum EMOTION WOMEN´s DAY ein! An diesem Tag besteht die Chance an fünf Konferenzen teilzunehmen, sich fortzubilden, auszutauschen und neue Frauen kennenzulernen. Kernthemen sind Emotion, Working Women, Slow, Digitalisierung und Coaching. Sie können an diesem Tag „Sinn finden und Kraft spenden“, voneinander lernen, miteinander gestalten und vieles mehr. Die EMOTION erwartet Sie im schönen Curio-Haus. Mehr zum Event finden Sie hier: https://www.emotion.de/womensday.

Verlosung einer Freikarte „EMOTION WOMEN´s DAY“
Pro Exzellenzia 4.0 ist Netzwerkpartnerin dieser Veranstaltung. EMOTION hat uns freundlicher Weise ein Ticket zur Verlosung zur Verfügung gestellt.
Senden Sie das Stichwort „EMOTION“ (mit Angabe Ihrer Postanschrift) bis Ostermontag, 22.04.2019 um 24:00 Uhr an pro-exzellenzia@hamburginnovation.de. Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen und die Datenschutzerklärung.

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Zu guter Letzt: Wie vielleicht einige von Ihnen wissen, bin ich seit vielen Jahren als freiberufliche Genderforscherin mit Vorträgen, Workshops und Publikationen über „Mikropolitik, Gender und Karriere“ in der Republik unterwegs. In diesem Kontext verbindet ThEx Frauensache aus Thüringen und mich eine langjährige Kooperation und der Spirit „Frauen sichtbar zu machen“.

Die tollen Frauen, die dieses Netzwerk und Mentoring-Programm für Unternehmerinnen und Gründerinnen umsetzen, haben vor einer Woche den Report „Impulse. Gründen. Weiblich. Porträts und Analysen zur Situation von Gründerinnen in Thüringen.“ herausgegeben. Unter den vielen – auch für Hamburgerinnen – interessanten Impulsen, befindet sich auch mein Beitrag „Mikropolitik. Als Unternehmerin vernetzt, sichtbar und erfolgreich sein!“

Danke an die Macherinnen für diesen hochinformativen und wichtigen Report!
https://www.thex.de/frauensache/wp-content/blogs.dir/25/files/sites/25/2019/03/ThEx_FRAUENSACHE._Impulse_Gr%C3%BCnden_Weiblich_2019.pdf.

Eine Sprache geschlechtlicher Vielfalt!

Als meine Tochter und ich kürzlich den Aufbau des deutschen Bundestages in ihrem Politik-Schulbuch (Erscheinungsjahr 2016) beleuchteten, waren wir fassungslos und erzürnt gleichermaßen. Wie konnte es sein, dass wir im Jahr 2018 in einem Schulbuch ausschließlich das generische Maskulinum vorfanden und keine geschlechtergerechte Schreibweise?! Angela Merkel ist seit 2005, also seit 13 Jahren, Bundeskanzlerin, dennoch finden wir ausschließlich die sprachliche Verwendung der männlichen Form vor. Neben (dem) Bundeskanzler ist von (männlichen) Ministern die Rede – geschlechtergerechte Sprache Fehlanzeige – und das, obgleich die Leserschaft der Schüler*innen eine Generation umfasst, die mit einer Bundeskanzlerin aufgewachsen ist!

„Es ist erstaunlich: Da gibt es seit einem Vierteljahrhundert Regelungen und Verordnungen von Bund und Ländern zur geschlechtergerechten Verwendung der deutschen Sprache, erlassen von Parlamenten und Regierungen – und immer wieder aufs Neue erhebt sich ein vermeintlicher Vollprotest gegen diese angeblich ‚von oben‘ verordnete ‚Verunstaltung‘ des Deutschen“ (Süddeutsche v. 7.6.18)[1].

Auf die Proteste, Ignoranz und Widerstände, die von Unlesbarkeit von Texten bis zu dem Argument reichen, Frauen sollten kein Problem mit dem Maskulinum haben, möchte ich nicht weiter eingehen, sondern vielmehr darauf, dass seitens der Linguistik, Soziologie, Frauen-, Geschlechter- und Diskursforschung längst belegt ist, dass Sprache Einfluss auf die Wahrnehmung und Deutung sozialer Wirklichkeit hat. Sprache „verweist auf soziale Erwartungen an die Geschlechter (Gender) und damit auf Geschlecht im umfassenden Sinne“ (ebd.). „Wenn etwa Berufe sowohl in männlicher als auch in einer weiblichen Form (Ingenieurinnen und Ingenieure) vermittelt werden, schätzen Kinder typisch männliche Berufe als erreichbarer ein und trauen sich selbst eher zu, diese zu ergreifen […]. Bei Erwachsenen wiederum lässt sich nachweisen, dass die Verwendung des generischen Maskulinums in Stellenanzeigen zu einem geringeren Anteil weiblicher Bewerbungen führt“ (ebd.).

„Das generische Maskulinum macht Frauen besser unsichtbar als jede Burka!“ (ebd.). Doch das betrifft nicht nur Frauen, sondern auch zahlreiche weitere gesellschaftliche Gruppen, die bislang sprachlich in gesellschaftlichen diskurs- und wirklichkeitsprägenden Medien vollkommen unberücksichtigt bleiben, da sie nicht der vorherrschenden heteronormativen Geschlechterordnung entsprechen. Dazu zählen lesbische, schwule, bisexuelle, trans*- und inter*geschlechtliche Menschen (LSBTI*)[2].

In diesem Jahr beschloss die Bundesregierung einen Gesetzentwurf zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 2017, der neben „männlich“ und „weiblich“ auch den Eintrag von „divers“, dem sogenannten dritten Geschlecht, in Geburtsregistern möglich macht. Eine längst fällige Entscheidung! Doch noch steht die Umsetzung in den Anfängen und berücksichtigt in erster Linie intersexuelle Menschen. Wie die Familienministerin Franziska Giffey zu Recht betonte, müsste „das derzeit geltende Transsexuellengesetz […] aufgehoben und durch ein modernes Gesetz zur Anerkennung und Stärkung geschlechtlicher Vielfalt ersetzt werden“ (Faz.net v. 15.08.2018)[3].

Eine Sprache, die die geschlechtliche Vielfalt widerspiegelt, ist die logische Schlussfolgerung und längst überfällig. Liebe Leser*innenschaft, prägen Sie mit dem Sternchen (*) gesellschaftliche Gender-Wirklichkeit mit, damit in möglichst zahlreichen Köpfen ankommt, dass Menschen vielfältig sind, leben und wahrgenommen werden wollen.

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[1] Tief in der Sprache lebt die alte Geschlechterordnung fort, Süddeutsche Zeitung vom 7. Juni 2018

[2] „Trans* und Inter* sind Oberbegriffe für eine Vielzahl von transsexuellen, transgeschlechtlichen, transidenten, transgender bzw. intergeschlechtlichen, intersexuellen etc. Identitäten. Das Sternchen (*) dient als Platzhalter, um sämtliche Identitätsformen zu berücksichtigen und auch diejenigen Personen zu adressieren, die sich einer geschlechtlichen Zuordnung entziehen“ (Freien und Hansestadt Hamburg, Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung (Hrsg.) (2017: 4): Aktionsplan für Akzeptanz geschlechtlicher und sexueller Vielfalt. Hamburg.

[3] Drittes Geschlecht beschlossen. Männlich, weiblich, divers. Faz.net vom 15. August 2018.

Mit unserem Workshop-Programm 2019 auf den Weg in Führung begleiten & unterstützen!

Der Weg ist das Ziel. Unser zentrales Ziel ist es, hochqualifizierte Frauen aus den Bereichen MINT, Architektur, Musik, Kunst und Geisteswissenschaften aktiv bei der Potenzialentfaltung und Karriereentwicklung auf dem Weg in Führungspositionen zu unterstützen!

Wie sagt frau so schön? Der Mix macht´ s. Das Workshop-Programm 2019 zeichnet sich durch eine ausgewogene Mischung von Workshop-Angeboten zu Karriere- und Führungs-Softskills aus! Denn unsere Erfahrung zeigt: Erfolgreich ist der richtige Mix aus Karriere-Soft-Skills und eine frühzeitige Vorbereitung auf die anvisierte Führungsrolle.

Zu den Basic-Soft-Skills für eine erfolgreiche Potenzialentfaltung und Karriereentwicklung zählen beispielsweise die Auseinandersetzung mit Konfliktsituationen und Machtspielen, das selbstbewusste Präsentieren von Ergebnissen, aber auch schlagfertig und gelassen in herausfordernden Situationen agieren zu können. Wer möchte nicht geschickt und gekonnt Verhandlungen führen und fokussiert, effektiv und effizient agieren können oder eine Moderation souverän durchführen?

Karriere und Führung können aber nur dann gelingen, wenn der Weg bekannt ist, weshalb es so wichtig ist, die Karrierewege inner- und außerhalb von Wissenschaft zu kennen, das Knowhow in Sachen Bewerbung zu beherrschen und sich frühzeitig mit Führung in der Wissenschaft auseinanderzusetzen. Zu einer Karriereoption zählt aber auch der Weg in die Selbständigkeit, weshalb das Thema Gründerinnen nicht fehlen darf.

Eines der am meisten gehypten Themen ist derzeit das Thema Führung. Denn, eines ist sicher, das Verständnis von Führung und die Erwartungen an Führungskräfte erfinden sich derzeit – im Zusammenhang mit dem umfassenden Wandel der Arbeitswelt – neu.

New Leadership, Führung 4.0, Digital Leadership – zahlreiche Begriffe kursieren im Zuge der Umwälzungen durch Globalisierung, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, die diese Trendwende in Sachen Führung kennzeichnen.
Ein Überblick über Führungs- und Kommunikationsstile soll im Workshop-Jahr 2019 zur Orientierung beitragen und dabei unterstützen, bereits existierende und neue Führungs- und Kommunikationsstile kennenzulernen – und daraus den eigenen zu entwickeln. Da von Menschen, die in der digitalen, vernetzten Arbeitswelt Führungsaufgaben übernehmen, neue Kompetenzen verlangt werden, haben wir auch diese im Programm. Eignen Sie sich Empathie, Wertschätzung und Storytelling, Effektivität, Fokussierung, Digitale Selbstdarstellung und vieles mehr in unserem umfassenden Workshop-Angebot an. Last but not least und ebenfalls neu im Angebot: Das Training der Körpersprache, mit Pferden als Coaching-Partner*innen.

Sie sehen: Innovation liegt uns ebenso am Herzen wie Zuverlässigkeit, Vertrauen und Loyalität. Denn Neues und Bewährtes (auch im Sinne von Bewahrendem) gehen durchaus zusammen.

In diesem Sinne, hier geht es zum Workshop-Programm und zur Anmeldung: https://pro-exzellenzia.de/kuenftige-workshops/.

PS: Die Qualifizierung für Migrantinnen sowie die Termine für die Bewerbungsberatung sind ebenfalls online. Anmeldungen sind über unsere Web-Seite möglich.

Sie beim Neujahresempfang am 06. Februar 2019 um 18:00 Uhr bei Pro Exzellenzia 4.0 zu begrüßen!

Merken Sie sich gerne diesen Termin vor, denn erstmalig lädt Pro Exzellenzia 4.0 zum Neujahrsempfang ein. Worüber wir uns ausgesprochen freuen: Für ein Grußwort konnten wir die Staatsrätin der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Dr. Eva Gümbel gewinnen. Die Autorin des Buches „Löwen-Strategie“ Martina Haas führt die Gäste anschließend in die Erfolgsgeheimnisse der Löw*innen ein. „Wie Sie in 4 Stunden mehr erreichen als andere am ganzen Tag“ – Martina Haas offenbart in ihrem Vortrag Strategien und Weisheiten der Löw*innen und wie wir diese für unser Leben nutzen können.

Sollten Sie noch nicht in unserem E-Mail-Verteiler sein und Interesse an unserem Neujahrsevent haben, dann schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an pro-exzellenzia@hamburginnovation.de!
Einladung folgt!