Archiv der Kategorie: Erlebnisse

Social Media für Wissenschaftlerinnen

Social Media für Wissenschaftlerinnen zählte 2019 zu einem unserer Fokusthemen. Die Sichtbarkeit in den sozialen Medien ist für Wissenschaftlerinnen sehr wichtig und wird immer bedeutsamer. Allein die Nachfrage nach dem Workshop „Digitales Selbstmarketing und Social Media für Wissenschaftlerinnen“ mit der Trainerin Susanne Geu, dem Lunchmeeting „Follow me! – Soziale Medien im Kontext wissenschaftlicher Karrieren“ in der Reihe „Pro Exzellenzia meets UHH“ und dem Vortragsabend mit Tijen Onaran „Social Media: Selfieshow oder Selbstpositionierung“ hat gezeigt: Es gibt großen Informations- und Austauschbedarf! Auf den Veranstaltungen wurde deutlich: Es existieren zahlreiche Fragen und Unsicherheiten im Umgang mit den sozialen Medien.

Beim Lunchmeeting „Follow Me!“, das dieses Mal mit den Kooperationspartnerinnen der UHH MIN stattfand,[1] hatten wir tolle Expertinnen aus der Wissenschaft mit an Bord, die dem Publikum von ihren Erfahrungen berichteten und an ihren Expertisen teilhaben ließen. Kira Oster, die Social Media Redakteurin der UHH, führte in ihrem Impulsvortrag mit einer Übersicht über Social-Media-Kanäle, ihre Reichweite und Nutzungsmöglichkeiten für Wissenschaftlerinnen ein und gab den Zuhörerinnen abschießend Dos and Don´ts mit auf den Weg. Prof. Dr. Dorota Koziej (Physik) und Samantha Lutz (Kulturwissenschaften) berichteten von ihren persönlichen Erfahrungen wie sie als Wissenschaftlerinnen die sozialen Medien nutzen und betonten wie wichtig es ist als Wissenschaftlerin die eigene Expertise in den entsprechenden Kanälen wie Twitter, LinkedIn etc. sichtbar zu machen. Zu den zentralen Diskussionsfragen im Forum zählten: Wie gelingt eine Abgrenzung zwischen Privatperson und Wissenschaftsrolle? Wie kann eine Profilbildung (Selbstpositionierung) erfolgen? Was sind „gute“ Posts? …und andere mehr.
Die Frauen hatten die Chance sich während der Veranstaltung via Social Media untereinander sowie mit den Expertinnen und Veranstalterinnen zu vernetzen. Im anschließenden Lunchmeeting wurde begeistern geplauscht, beraten und vernetzt. Eine wirklich schöne und inspirierende Veranstaltung für alle!

Inhaltlich und atmosphärisch wundervoll war auch die Veranstaltung mit Tijen Onaran in Kooperation mit der Brigitte Academy im Warburghaus am 23. November. Mit Tijen Onaran haben wir eine bekannte Social-Media-Expertin, Autorin, Speakerin und Unternehmerin gewonnen. Sie ist eine Macherin und bewegt Themen, Menschen und Projekte. Sie hat unter anderem Global Digital Women ins Leben gerufen, ein Netzwerk, dass sich für die Vernetzung und Sichtbarkeit von Frauen in der Digitalbranche engagiert.
Der Titel des Vortrags „Social Media: Selfie-Show oder Selbstpositionierung?“ verdeutlicht es bereits: Wohl kaum ein anderes Thema wirkt so stark polarisierend wie Social Media. Auf der einen Seite gibt es Menschen, die digitale Abstinenz praktizieren, auf der anderen Seite Influencer*innen, die Produkte und Dienstleistungen via Social Media vertreiben und weitere, die sich über die Kanäle inszenieren. Doch Social Media ist mehr: Es ist auch ein zentrales Vernetzungs- und Kommunikationstool der Gegenwart, mit einer stetig wachsenden Bedeutsamkeit für die berufliche Karriere. Für Wissenschaftlerinnen geht es um die Nutzung sozialer Medien wie beispielsweise Twitter zwecks Austauschs und dem Erhalt aktueller Informationen über Tagungen und Publikationen aus der Wissenschaftscommunity sowie und vor allem um Sichtbarmachung ihrer Expertisen. Im Zentrum steht deshalb, so Tijen Onaran, das Personal Branding. Dieses gilt es Step by Step entlang von drei Fragen aufzubauen: 1. Was ist Dein Ziel? 2. Was macht Dich einzigartig? 3. Wie kommunizierst Du Deine Personal Brand? Es ist wichtig, so Tijen Onaran, eine eigene Position zu entwickeln und aktiv zu vertreten, die authentisch ist. Das Brand muss aber auch zum Medium passen, deshalb geht es darum den für die eigenen Ziele passenden Kanal zu wählen. Während beispielsweise LinkedIn sich anbietet, wenn es um internationale Sichtbarkeit und Vernetzung geht, haben Twitter und Instagram andere Schwerpunkte, so die Expertin. Schlussendlich gibt es in der Social-Media-Welt Dos (Themensettings konsequent etablieren) und Don´ts (politische Statements) – und mit diesen schloss Tijen ihren spannenden und inhaltsvollen Vortrag ab.

In einem persönlichen Gespräch, dass Doris Cornils anschließend mit Tijen Onaran auf der Bühne führte, erfuhren die Zuhörerinnen wie Tijen Onaran selbst als Social Media-Expertin agiert, wie sie ihre Akkus auftankt und warum sie niemals etwas Privates postet, aber dennoch ihre Hunde, die ein sehr wichtiger Bestandteil in ihrem Leben sind, in den sozialen Medien zu sehen sind und sogar eigene Accounts haben. Ich gebe an dieser Stelle offen zu: Ich bin nicht nur inhaltlich, sondern auch auf der menschlichen Ebene Tijen-Fan. Sie ist eine großartige Frau, die Großes vollbringt! Danke für diesen wundervollen Abend!

Unser Dank geht auch an die Brigitte Academy. Wir hatten das große Glück, dass sie als Medienpartnerin an unsere Seite war. Die wundervolle Anissa hat den Abend via Social Media über Instagram begleitet. Vielen lieben Dank an Anissa an dieser Stelle!
Pro Exzellenzia hatte an diesem Abend Instagram-Taufe: Wir sind jetzt also nicht nur auf Twitter, sondern auch auf Instagram aktiv. Sollten Sie mit uns noch nicht dort vernetzt sein, dann freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme!

[1] Danke an Euch, liebe Christina und liebe Sophia für die super Zusammenarbeit; sowie an Sebastian von CLCCs für Deine Unterstützung!

Quelle Foto: Pro Exzellenzia 4.0

Mit Feuer und Flamme für Frauen in Führung.

Die Entstehungsgeschichte dieses neuen Formats ist wundervoll, denn sie basiert auf persönlicher Sympathie unter Frauen und dem gemeinsamen Wunsch etwas Neues für Frauen anzubieten. In kreativen Gesprächen entwickelten Isabel Brandner, Dagmar Adamczewski und Doris Cornils das neue Format „Mit Feuer und Flamme für Frauen in Führung“. In der Winterzeit laden die Universität Hamburg Marketing GmbH und das Hamburger Abendblatt im Rahmen des Weiterbildungsprogramms „Weiterkommen“ gemeinsam mit Pro Exzellenzia 4.0 zu zwei Abenden am virtuellen Kaminfeuer ein, an denen ein Vortrag und der persönliche Austausch im Mittelpunkt stehen.

Unseren Auftakt am 28.11.2019 dürfen wir als Bestätigung für das neue Format auffassen: Wir waren gut besucht, die Atmosphäre war locker und angenehm, es kamen viele interessante Diskussionsfragen auf, die Teilnehmerinnen haben sich miteinander und ihre Visitenkarten ausgetauscht und wir bekamen viele positive Rückmeldungen. Also (viel) mehr geht nicht! In ihrem Vortrag „Bits. Byts. Gender. Impulse für eine geschlechtergerechte digitale Transformation“ ging Doris Cornils auf die aktuellen Herausforderungen im Zuge der digitalen Transformation ein. An Beispielen verdeutlichte sie, warum es für die Zukunft unserer Arbeits- und Lebenswelt von großer Bedeutsamkeit ist, dass wir die digitale Transformation, allen voran die Entwicklung künstlicher Intelligenz (KI), im Sinne einer geschlechtergerechten und von Vielfalt geprägten Welt aktiv mitgestalten. Der Vortrag regte eine interessante Diskussion und Reflexion des eigenen Handelns und der Mitgestaltungsmöglichkeiten an. Im Anschluss an den Vortrag wurden die Gespräche bei alkoholfreiem Glühwein (köstlich) und leckerem Weihnachtsgebäck (ebenfalls lecker) fortgesetzt, wild genetzwerkt und gelacht.

Bei der zweiten Veranstaltung im Winter 2019/2020 von „Mit Feuer und Flamme für Frauen in Führung“ am 25.2.2019 wird es um „Körper & Macht. Die Kunst der Körpersprache“ gehen. Er findet wieder in tollen und wunderschön dekorierten Räumen statt. Wo? Das erfahren Sie nach der Anmeldung: https://pro-exzellenzia.de/event/feuer-und-flamme-fuer-frauen-in-fuehrung-2020/.

Foto: Pro Exzellenzia 4.0

Zertifizierung des dritten Durchgangs der Qualifizierung für Migrantinnen am 3. Dezember 2019.

Wenn wir auf die Anfänge zurückblicken, sahen wir uns im Jahr 2017 einer großen Herausforderung gegenüber diese neu konzipierte Programmlinie für die Zielgruppe bekannt zu machen. Wir haben über das Programm vielfach informiert und es zahlreichen potenziellen Netzwerk- und Kooperationspartner*innen vorgestellt. Nun, drei Jahre später, erfreut es uns, dass die Qualifizierung für Migrantinnen von Jahr zu Jahr mehr Teilnehmerinnen zu verzeichnen hat, die Qualität und Mehrgewinne sich im Netzwerk herumsprechen und inzwischen die dritte Gruppe erfolgreich zertifiziert wurde. Und auch in diesem Jahr zeigte sich, dass die Teilnehmerinnen von dem Mix aus Coaching und Beratung vielfach profitiert haben und dass der Austausch und die gegenseitige Unterstützung innerhalb der Gruppe von großem Gewinn für sie waren.

Wir gratulieren zum erfolgreichen Abschluss!

Foto: Pro Exzellenzia 4.0

Sisterhood im Netzwerk Pro Exzellenzia 4.0

Networking bedeutet für uns, sich auf Augenhöhe und mit Wertschätzung zu begegnen, auszutauschen, sich gegenseitig zu inspirieren, gemeinsam neue Ideen zu entwickeln und auf destruktive Macht- und Neidspiele zu verzichten. Denn Frauen haben sich bereits viel zu lange zu wenig unterstützt und stehen sich nach wie vor viel zu häufig als „freundliche Feindinnen“ (Dr. Peter Modler) gegenüber und gönnen der Anderen nicht den Erfolg.
Es ist wunderbar befreiend und für alle konstruktiv, wenn Frauen es schaffen sich von dieser Form dunkler Machtspiele und den damit verbundenen und verinnerlichten Verhaltensweisen des Geschlechterstereotyps der „Zicke“, des „Zickenkrieges“, somit von verbitterten Konkurrenzkämpfen unter Frauen zu verabschieden und sich wohlwollend gegenseitig positiv zu bestärken und zu unterstützen.

Pro Exzellenzia 4.0 ist auf der einen Seite in zahlreichen Netzwerken vertreten und mit Kooperationspartner*innen im Austausch, ist aber auch selbst zu einem Netzwerk geworden. Einem Netzwerk, in den Frauen sich geschlechterstereotypes Verhalten bewusst machen. Einem, in den Frauen sich uns anvertrauen und wir gemeinsam ein Stück des Weges gehen, auf dem wir sie unterstützend begleiten. Ein Netzwerk von Frauen, die sich gegenseitig unterstützen und ihre Erfolge gegenseitig anerkennen und darüber freuen: Sisterhood im besten Sinne.
Wir schätzen uns sehr froh und glücklich und danken an dieser Stelle allen Frauen und auch jenen Männern (die bereits Teil unseres Netzwerkes geworden sind), die diesen Spirit mit uns teilen und mit denen wir uns gemeinsam für eine Gesellschaft engagieren, in der Chancengleichheit selbstverständlich ist!

Hamburg Innovation Summit 2019

Wie vielleicht einige, aber nicht alle von Ihnen wissen ist Hamburg Innovation GmbH der Projektträger von Pro Exzellenzia. Gemeinsam gehen wir seit fast zehn Jahren gemeinsam den Weg Frauen in Führung zu bringen. Auch in diesem Jahr hat unser Projektträger, gemeinsam mit der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation und der Hamburgischen Investitions- und Förderbank zum „Summit“ eingeladen – und ich kann nur sagen „es war inspirierend, lebendig und hat mich begeistert!“ So geht Innovation!

Orte und Atmosphäre sind bekanntlich für eine gute Veranstaltung maßgeblich. Die Hamburger Fischhallen sind ja per se schon einladend, großzügig und an der Elbe genial gelegen. Die Veranstalter*innen haben das mit Gestaltung der Location, den Angeboten, dem Service und den vielschichtigen Sessions (von dem klassischen Podiumsgespräch, über Ausstellungsstände, bis hin zu innovativen Workshops auf Schiffen(!) u. v. m.) mit Lebendigkeit und Herzlichkeit versehen. Dass es sich für die Stadt um ein bedeutsames Event handelt, lässt sich an den Namen der Referent*innen und Gäste wie dem Ersten Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher, der Zweiten Bürgermeisterin Katharina Fegebank, Präsidenten und Vizepräsident*innen der sieben Hamburger Hochschulen erkennen, um nur einige bekannte Politik- und Wissenschaftsvertreter*innen der Hansestadt zu nennen.

Neue Formate, neue Impulse, dafür stand die gesamte Veranstaltung. Und das ist ihnen aus meiner Perspektive und dem, was ich erlebt habe, gelungen. Junge Startups gaben Einblicke in ihre Arbeit, mit Virtual-Reality-Brillen konnten die Besucher*innen neueste Forschungswelten betreten, in den Vorträgen und Podien gab es Diskussionen und Fallbeispiele über New Work, agiles Arbeiten, künstliche Intelligenz etc. Ich habe die Möglichkeit wahrgenommen an einer der Workshop-Sessions zu New Work teilzunehmen. In einer Atmosphäre aus Offenheit und gegenseitigem Interesse an Begegnungen und Austausch haben wir uns in Kleingruppen mit der Frage beschäftigt, wie wir in Zukunft arbeiten wollen. Ein neues New Work-Gruppenarbeitsinstrument kennenzulernen, war ebenfalls eine Bereicherung.
Mein Fazit über den Hamburg Innovation Summit 2019: Eine rundum gelungene Veranstaltung mit vielen Impressionen und toller Stimmung. Hier muss (!) sich jede*r Besucher*in wohl gefühlt haben! Ich komme auf jeden Fall gerne wieder.
https://hamburg-innovation-summit.de/

Gründerinnen im Fokus vom Business Women´s Breakfast

Zum Weltfrauentag lud die Zweite Hamburger Bürgermeisterin Katharina Fegebank gemeinsam mit Emotion-Gründerin Dr. Katarzyna Mol-Wolf zum Business Women´s Breakfast ins Hamburger Rathaus ein. Thema der Runde: „Wie können wir Frauen stärken, Unternehmen zu gründen und am Prozess der Digitalisierung gleichberechtigt mitzuarbeiten?“
Eingeladen waren Frauen aus den unterschiedlichsten Branchen, mit diversen Perspektiven und Erfahrungen zum Thema Gründerinnen. Um so mehr habe ich mich gefreut eine von diesen Frauen zu sein. Geballte Kompetenz tauschte sich in wertschätzender Atmosphäre und in tollem Ambiente aus! Hamburg hat ein super Netzwerk von Frauen, die sich für Chancengleichheit engagieren!
Mehr zum Business Women´s Breakfast finden Sie hier: https://www.emotion.de/leben-arbeit/was-frauen-fordern/katharina-fegebank-es-geht-nur-wenn-frauen-zusammenhalten.

Foto: Caren Detje

Netzwerk Pro Exzellenzia 4.0 beim Senatsempfang Internationaler Frauentag 2019

Am internationalen Frauentag am 8. März 2019, den wir beim Senatsempfang im Hamburger Rathaus verbrachten, wurden vielfältige Themen deutlich, die weiterhin auf unserer aller Agenda stehen. Gender-Stereotype und die damit verbundene Diskriminierung von Frauen sind weiterhin fester Bestandteil von Werbung in den Medien. Dass verdeutlichte Stevie Schmiedel von Pinksstinks in ihrem inspirierenden Vortrag. Hoffnung auf Wandel machte der abschließende Einspieler. Mit dem Musikvideo „Sichtbar sein“ protestieren Hamburger Schülerinnen gegen die Unsichtbarkeit von Mädchen und Frauen in der deutschen Sprache:  https://pinkstinks.de/hamburger-schuelerinnen-protestieren-zum-weltmaedchentag/.

Ebenfalls hoffnungsfroh stimmte, dass sich Jugendliche für Gender und soziale Ungleichheit interessieren und engagieren! Im Rahmen des Projekts „Jugendliche im Parlament“ haben sie sich mit Sexismus befasst und in die Hamburger Politik getragen.

Wir waren in diesem Jahr mit geballter Netzwerk-Power beim Senatsempfang: Die Pro Exzellenzia-Stipendiatinnen und das Pro Exzellenzia-Team haben, mit viel Spaß an Austausch und Networking, gemeinsam einen tollen internationalen Frauentag erlebt. Zu einem der Highlights zählte das gemeinsame Foto mit der Zweiten Bürgermeisterin und Senatorin Katharina Fegebank.

Foto: Claudia Höhne

Unseren Neujahrsempfang!

Am 6. Februar 2019 feierten die Staatsrätin der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Dr. Eva Gümbel, Präsidenten, Vize-Präsident*innen und zahlreiche Gleichstellungsvertreter*innen der sieben Hamburger Hochschulen, der Beirat, mit 70 anderen Förder*innen und Führungspersönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Medien und Gesellschaft mit uns in der schönen Bibliothek im Warburg Haus.

Die Staatsrätin Dr. Eva Gümbel würdigte in ihrem Grußwort: „Pro Exzellenzia hat sich zu einem großartigen Unterstützungsnetzwerk für hochqualifizierte Frauen entwickelt: Ehemalige Teilnehmerinnen geben ihre Erfahrungen weiter. Aus Mentees wurden Mentorinnen. Ich danke allen, die sich dafür engagieren, den Frauenanteil in Führungspositionen spürbar zu erhöhen.“ Im Anschluss überreichte die Staatsrätin in einem feierlichen Akt die Abschlusszertifikate an die Pro Exzellenzia-Stipendiatinnen, die aus dem Programm verabschiedet wurden.

Der Impulsvortrag der Networking-Expertin Martina Haas mit dem Titel „Erfolgreiche Rudel durch starke Löwinnen – Nie mehr Chancen verpassen mit der Löwen-Strategie“ zählte zu einem weiteren schönen Beitrag des Abends. Eine der Kernthesen von Martina Haas lautete: „Wir können viel von Löwen und Löwinnen lernen, denn sie setzen auf gemischte Teams mit starken Löwinnen und leben als einzige Großkatzen im Rudel. Das macht sie so stark. Gemischte Teams sind eine riesige Chance.“

In schöner Atmosphäre wurde beim Get-Together gemeinsam auf das neue Jahr angestoßen und sich untereinander vernetzt. Die Stipendiatinnen und Gäste waren begeistert.

Alexandra Wegner, Produktmanagerin u. a. für das Rechtshandbuch für Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte des Verlags Dashöfe: „Ein gelungener Abend voller spannender Gespräche und inspirierender Persönlichkeiten in angenehmer Atmosphäre. Vielen Dank an Pro Exzellenzia, die Referentin Martina Haas und herzlichen Glückwunsch an die Stipendiatinnen!“ Kristina Tröger, Initiatorin und Präsidentin des Clubs europäischer Unternehmerinnen e. V. (CeU) sowie langjähriges Beiratsmitglied von Pro Exzellenzia äußerte sich begeistert: „Herzlichen Glückwunsch, Pro Exzellenzia! Eine wunderbare Veranstaltung für ein großartiges Programm, das man unterstützen muss. Dazu viele hochinteressante Gespräche, nicht zuletzt inspiriert durch den Vortrag der Referentin.“

Foto: Benjamin Hüllenkremer

Als neues Team ins neue Jahr zu starten!

Einige von Ihnen, die mit uns regelmäßig in der letzten Zeit im Austausch standen, haben es bereits mitbekommen. Seit September letzten Jahres ist mit Lina-Josephine Berte das Pro Exzellenzia 4.0-Team um eine Projektassistentin und seit Dezember 2018 um Dr. Nele Gerkens als Projektkoordinatorin reicher. Wir sind auf einem super Weg miteinander, was nicht allein darin liegt, dass wir ähnliche Werte und Ansprüche teilen. Ein wertschätzender Umgang unter- und miteinander und selbstverständlich in der Kommunikation mit allen, mit denen wir im Austausch stehen, zählt ebenso dazu, wie qualitativ hochwertige Arbeitsergebnisse zu erzielen. Mit Herzblut wirken wir nun zu dritt daran mit, Frauen auf ihren Karrierewegen zu begleiten, sie dabei zu unterstützen ihre beruflichen Ziele zu realisieren und Führungspositionen einzunehmen.

Einen Kurzflug mit der Hamburg Aviation WoMen!

Selbstverständlich ist dieses im übertragenen Sinne gemeint. Die Hamburg Aviation WoMen lud mich am 12. Dezember 2018 für das innovative Netzwerkformat „Kurzflüge“ als Referentin mit dem Vortragsimpuls „Karriereentwicklung und -kompetenzen von (jungen) Frauen auf dem Weg in Führungspositionen“ ein. Hamburg Aviation WoMen ist eine der am längsten existierenden Facharbeitsgruppen des Luftfahrtclusters. Sie wurde von Prof. Dr. Monika Bessenrodt-Weberpals, Vorstandsmitglied und Vizepräsidentin der HAW Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, ins Leben gerufen und seitdem kontinuierlich weiterentwickelt.

Insbesondere geht es dem Netzwerk darum, dass mehr Frauen in der spannenden Luftfahrtbranche landen und an Bord bleiben, namentlich weibliche Nachwuchsfach- und -führungskräfte. Fehlende Vorbilder im Elternhaus und im sozialen Umfeld, mangelnde Motivation durch Lehrkräfte im Schulunterricht und vorherrschende Klischees und Vorurteile gegenüber Frauen in technischen Berufen bewirken, dass sich auch heute noch zu wenig Mädchen und junge Frauen für eine Karriere in der Luftfahrtbranche entscheiden. Und diejenigen, die es dennoch tun, haben bisweilen mit massiven Problemen im Studium oder beim Berufseinstieg zu kämpfen.

Neben Mentoring-Angeboten für Studentinnen, Auszubildende und Young Professionals, bietet die Hamburg Aviation WoMen Austausch- und Weiterbildungsformate wie den „Rundflug“ und besagte „Kurzflüge“, um so Nachwuchskräfte aktiv zu unterstützen.

Warum der Erwerb von Karriere- und Führungskompetenzen zu einem frühzeitigen Zeitpunkt basal für die Karriere ist und welche dieser Kompetenzen besonders wichtig, weil erfolgreich, sind, davon handelte mein Impulsvortrags. Entlang der Angebote, Formate und Erfahrungen von und mit Pro Exzellenzia 4.0 verdeutlichte ich, in Verknüpfung mit Best-Practice-Beispielen und eigenen Forschungsergebnissen, wie Frauen in den männerdominierten Technik-Branchen in Führung gelangen (können). Dabei ging ich sowohl auf die Hindernisse als auch die erfolgsversprechenden Strategien und Lösungsansätze ein. Die anschließende, rege Diskussion zeigte, dass mit diesem Angebot Hamburg Aviation WoMen einen Nerv getroffen hat.

Nach einer exklusiven Unternehmensführung mit Blick hinter die Kulissen der Lufthansa Technik Hamburg – vielen herzlichen Dank noch einmal an dieser Stelle von mir für diese interessanten Einblicke (!) – hatten wir bei leckerem Essen Zeit und Raum für weitere Gespräche und Networking. Das war ein spannender Mix, an einem ungewöhnlichen Ort, mit tollen Impulsen und interessanten Gästen.

Mein besonderer Dank geht an die Vize-Präsidentin der HAW Prof. Dr. Monika Bessenrodt-Weberpals, die mich in ihrer Funktion als Beiratsvorsitzende von Pro Exzellenzia 4.0 für den Vortrag vorschlug und einlud. Es war eine tolle Gelegenheit Frauen aus dem Technik-Bereich Pro Exzellenzia 4.0 vorzustellen und mit ihnen über Karriere- und Führungskompetenzen und Erfolgsformate ins Gespräch zu kommen.

Ich möchte mich außerdem bei Maike Klindt, Julia Grosser und Mareile Bösecke von Hamburg Aviation WoMen sowie bei den Mitarbeitenden der Lufthansa Technik, die uns Einblicke in Lufthansa Technik ermöglicht haben, sowie bei allen Teilnehmerinnen für den gemeinsamen Rundflug bedanken!

Wer mehr über Hamburg Aviation WoMen erfahren möchte: https://www.hamburg-aviation.de/#accordion-20391.