Alle Beiträge von Doris Cornils

Coaching-Tools für Unternehmerinnen oder die, die es werden wollen!

Die drei Autorinnen Daniela Jäkel-Wurzer, Susanne Dahncke und Nicola Buck coachen und beraten Frauen, die ein (Familien-)Unternehmen übernehmen und begleiten sie in den verschiedenen Phasen. Nun geben sie ihr umfangreiches Wissen und ihre vielfältigen, zum Teil auch die eigenen biografischen, Erfahrungen in dem kompakten und übersichtlichen „Praxishandbuch Weibliche Nachfolge“ weiter. Im ersten Teil des Buches wird der Blick auf die Unternehmerin selbst gelegt. Mit einer persönlichen Standortbestimmung, wo es um die Reflexion der eigenen Herkunft, der Ziele und Werte, aber auch das Unternehmen selbst geht, beginnt der Prozess, durch den die Autorinnen die Leserinnen schrittweise begleiten. Hierauf aufbauend werden die persönlichen Optionen und die Entscheidung zur Unternehmensübernahme beleuchtet. Ist diese Basis gelegt, geht es im zweiten Teil des Buches um den Prozess der Nachfolgegestaltung. Im Fokus stehen hier Kommunikation, Führung, Prozessgestaltung, aber auch ein Kapitel, dass dazu aufruft Schwierigkeiten als Entwicklungschance zu betrachten. Auch hier begleiten die Autorinnen ihre Leserschaft sorgfältig, in dem sie in Form von Reflexionseinheiten kleine Tools anbieten, die zu Lösungen in Konfliktsituationen beitragen und zum Perspektivwechsel, sowie zu Ruhe und Gelassenheit anregen.
Das Buch ist ein empfehlenswerter Leitfaden für Frauen, die mit dem Gedanken spielen eine (Familien-)Unternehmensnachfolge anzutreten. Aber auch alle anderen Gründerinnen und Unternehmerinnen, die noch am Anfang stehen, werden wertvolle Coaching-Impulse finden!

Verlosung „Praxishandbuch Weibliche Nachfolge“
Die Mitautorin Susanne Dahncke, die für Pro Exzellenzia 4.0 bereits im zweiten Jahr, am 26. November den Workshop „Wie bringe ich meine Gründungsidee ins Leben?“ (siehe https://pro-exzellenzia.de/kuenftige-workshops/) anbietet , war so freundlich ein handsigniertes Exemplar zur Verlosung zur Verfügung zu stellen.

Senden Sie das Stichwort „Praxishandbuch“ (mit Angabe Ihrer Postanschrift) bis Ostermontag, 22.04.2019 um 24:00 Uhr an pro-exzellenzia@hamburginnovation.de. Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen und die Datenschutzerklärung.

 

 

Einfach mal bewerben!

Ein Gastbeitrag von Dr. Alena Wiegandt, ehemalige Pro Exzellenzia 4.0-Stipendiatin

„Während Frauen sich auf eine Stellenausschreibung erst bewerben, wenn sie nach eigener Überzeugung zu mindestens 80 bis 100 Prozent die formalen Voraussetzungen der Stellenausschreibung erfüllen, scheuen sich Männer nicht, auch Bewerbungen mit einer Übereinstimmung von 50 Prozent abzusenden – und das durchaus erfolgreich. Machen Sie das auch!“, so ermutigte Doris Cornils uns Teilnehmerinnen in dem Pro Exzellenzia-Workshop „Machtspiele durchschauen – mit mikropolitischer Kompetenz die Karriere gestalten“. Dieser Empfehlung leicht skeptisch gegenüberstehend habe ich eine Bewerbung auf eine Jobausschreibung abgesendet, deren Anforderungen ich nicht vollständig erfüllte. Die Firma und ihr Portfolio entsprachen aber genau meinen Wünschen: Forschung & Entwicklung in der medizinischen Diagnostik. Mit wenig Aussicht auf Bewerbungserfolg, wie ich dachte – denn man bewirbt sich doch erst, wenn man alle Anforderungen erfüllt?! -, bin ich nun seit einem Vierteljahr in diesem Unternehmen beschäftigt.

Mein Weg zu Pro Exzellenzia 4.0
Nach Abgabe meiner Doktorarbeit war für mich klar, dass ich unbedingt weiter mein Forschungsgebiet bearbeiten wollte. Aufgrund des ungünstigen Arbeitsmarktes etwas frustriert (keinerlei ausgeschriebene Stellen auf meinem Gebiet), lief ich eines Tages durch den Flur in unserem Institut und mein Doktorvater sprach mich an: „Ich habe gerade eine E-Mail mit einer Post-Doc-Ausschreibung von Pro Exzellenzia 4.0 erhalten! Haben Sie noch Lust, weiter hier zu arbeiten?“ – „Ja!“ Gesagt, getan. Hochmotiviert erstellte ich den Projektentwurf und bewarb mich. Dass ich von der Pro Exzellenzia 4.0 überzeugt war, wusste ich bereits aus meiner Teilnahme an Veranstaltungen, die ich während meiner Doktorarbeit besucht hatte. Einen Monat später hatte ich die Zusage für ein zweijähriges PostDoc-Stipendium!

Glücklich, dass ich mit meinem Post-Doc-Projekt direkt durchstarten konnte, begann ich mich auch mit der zweiten Säule des Pro Exzellenzia-Programms für Stipendiatinnen intensiv zu beschäftigen: der Teilnahme an Workshops und Vortragsreihen sowie am Coaching-Programm und den Stipendiatinnentreffen. Bei meiner ersten Vortragsveranstaltung im Warburg-Haus lauschte ich dem Vortrag einer der ersten Pro Exzellenzia-Stipendiatinnen Frau Dr. Regine Back, heutige Vorständin und Geschäftsführerin der Claussen-Simon-Stiftung in Hamburg. Sie erzählte von Tagen, an denen sie eigentlich gar keine Zeit und Lust verspürte, ihren Stift fallen zu lassen, um an einer Veranstaltung teilzunehmen, die dem allseits angepriesenen „Netzwerken“ galt. Rückblickend resümierte sie, war aber gerade die Teilnahme an dem Angebot von Pro Exzellenzia 4.0 ein Schlüssel zu ihrem beruflichen Erfolg, der sie bis zur Position der Vorstandsvorsitzenden führte. Heute kann auch ich behaupten, dass diese Veranstaltungen rund um Karriere- und Führungskompetenzen aus Genderperspektive, auch gerade, weil sie dem Networking dienlich waren, selten in meinen persönlichen Zeitplan zu passen schienen, mir aber in der Tat das entscheidende Werkzeug für eine erfolgreiche berufliche Entwicklung lieferten. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort habe ich Personen kennengelernt, deren Erfahrungen und Kontakte mir halfen, meinem Forschungsprojekt die entscheidende Wendung zu geben. Ich möchte daher künftigen Teilnehmerinnen am Pro Exzellenzia-Programm raten: Auch wenn draußen das Hamburger Schietwedder lauert und man unbedingt heute noch dies und jenes fertigstellen muss: Rafft euch auf und „netzwerkt“ – es lohnt sich!
Auch das Coaching-Programm und die Stipendiatinnen-Treffen haben nicht nur mir, sondern auch vielen anderen Stipendiatinnen wichtige Impulse gegeben. Da ich selbst als Mentorin MINT-interessierten Schülerinnen mit Rat zur Seite stehe, wusste ich bereits, wie wertvoll der Blick „von außen“ sein kann. Immer wieder kann ich feststellen, wie hilfreich es doch ist, ein Problem oder eine Situation mit fachfremden Frauen zu besprechen und dabei neue Blickwinkel einzunehmen. Ich kann jeder Frau nur raten, diese Chance regelmäßig wahrzunehmen und dadurch sicherlich die ein oder andere vorher unüberwindbar scheinende Hürde mit Leichtigkeit zu nehmen!

Der Weg in meine berufliche Gegenwart
„Einfach mal beworben“ habe ich mich, wie eingangs beschrieben, auf den Rat aus einem Pro Exzellenzia-Workshop hin. Während ich zwar nicht genau die ausgeschriebene Stelle antrat, lag meine Bewerbung zum richtigen Zeitpunkt auf dem Schreibtisch der richtigen Person, und nach einem weiteren Vorstellungsgespräch erhielt ich die Zusage zu meinem „Traumjob“: Als Wissenschaftlerin in der Diagnostik in einem forschungsorientierten Unternehmen nutze ich die Techniken, die ich seit Jahren passioniert anwende. Wäre ich nicht Pro Exzellenzia-Stipendiatin gewesen, hätte ich mich nie „einfach mal beworben“ und wäre beruflich sicher nicht so glücklich, wie ich es heute bin!

Ich danke allen am Pro Exzellenzia-Programm Beteiligten – den Macherinnen, Trainerinnen, Teilnehmerinnen und Stipendiatinnen sowie Vortragenden – vielmals! Ich bin mir sicher, dass auch in Zukunft noch viele weitere Stipendiatinnen so sehr von dieser tollen Unterstützung profitieren können, wie ich es konnte!

Dr. Rita Bake – mit dem „Garten der Frauen“ im Ohlsdorfer Friedhof!

Auf dem Senatsempfang anlässlich des internationalen Frauentages hatte ich das Glück mit der Historikerin und ehemaligen stellvertretenden Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung ins Gespräch zu kommen. Dr. Rita Bake ist eine Frau, die bewegt!

In dem nachfolgenden Gastbeitrag informiert und begeistert Dr. Bake für das einmalige Projekt „Garten der Frauen“, das sie ins Leben gerufen hat. Ich sage nur: Ich war schon dort. Ein Besuch lohnt sich!
Der Verein „Garten der Frauen“ hat sich zum Ziel gesetzt, dass die Leistungen von Frauen im gesellschaftlichen Gedächtnis bleiben. Seit dem 1. Juli 2001 gibt es deshalb auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg das europaweit einmalige Projekt „Garten der Frauen“. Er ist ein Ort der Erinnerung an bedeutende Frauen Hamburgs, bei denen die Nutzungsdauer ihrer Grabstätten auf dem Ohlsdorfer Friedhof bereits abgelaufen ist und niemand für die Kosten der Verlängerung aufkommt. Damit diese Frauen nicht in Vergessenheit geraten, werden ihre Grabsteine in den Garten der Frauen verlegt. Sind Grabsteine bereits entsorgt worden, werden für bedeutende Frauen im Garten der Frauen Erinnerungssteine in Form einer Spirale – als Symbol für den Kreislauf des Lebens – aufgestellt.

Im Garten der Frauen lernen Sie als Besucher*innen Frauen kennen, die sich politisch engagierten, für Frauenrechte einsetzten, im humanitären Sinne pädagogisch tätig waren, ihr künstlerisches Talent entfalteten, durch ihre Energie und ihren Einsatz Ungewöhnliches leisteten, sich wohltätig betätigten oder während der NS-­Zeit im Widerstand kämpften. Zurzeit befinden sich im Garten 68 historische Grabsteine bedeutender Frauen. Auf Aluminiumtafeln, die in mehreren „Geschichtsbüchern“ auf Ständern aufgestellt sind, sind die Lebensgeschichten der Frauen nachzulesen.

Der Garten der Frauen ist aber nicht nur eine museale Gedenkstätte. Hier können sich auch Frauen bestatten lassen. Mit dem Erwerb einer Grabstelle treten sie als Mäzeninnen für den Erhalt der historischen Grabsteine auf. Gleichzeitig wird mit diesem Angebot der Gemeinschaftsgrabstätten im Garten der Frauen dem Prinzip der jahrhundertealten Tradition der Genossenschaftsgrabanlagen gefolgt. So kommt der Verein neben der Pflege für die Gedenkstätte auch für die Grabpflege auf.
Dieses Konzept von einem Ort für Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof, der sowohl einen musealen als auch einen Bereich für Beisetzungen hat, macht es möglich, dass Frauengeschichte kontinuierlich fortgeschrieben werden kann. Der Garten der Frauen will erinnern, nicht vergessen. Hinter dem Anliegen steckt politisches, soziales, frauenhistorisches Engagement.

Nehmen Sie sich die Zeit und besuchen Sie den Garten der Frauen! In den Sommermonaten werden sonntägliche Führungen angeboten, aber auch sonst steht der Garten der Frauen für einen Spaziergang offen.

Dr. Rita Bake steht gerne als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Termine für Rundführungen und weitere Informationen über das Projekt finden Sie unter www.garten-der-frauen.de.

Uns für die Sichtbarkeit der Arbeit unserer Kooperations- und Netzwerkpartner*innen engagieren!

Nicht nur bei uns, auch bei unseren zahlreichen Netzwerk- und Kooperationspartner*innen, mit denen wir uns im engen Austausch befinden, ist viel in Bewegung. Hier ein Überblick über spannende (gemeinsame) Format, interessante Projekte und Publikationen sowie über tolle Events, inkl. Verlosung einer Freikarte!

Mit Weiterkommen, unseren neuen Kooperationspartner*innen, planen wir ein tolles neues Format für Frauen. Mehr dazu verrate ich aber noch nicht. Nur so viel: Im November 2019 geht es mit einem Mix aus wärmenden und inspirierenden Impulsen los!
Dagmar Adamszewski und Isabel Brandner – die beide wundervolle Gesprächspartnerinnen sind (!) – bringen viele tolle Formate auf den Weg. So auch die dreiteilige Vorlesungsreihe „Mehr Frauen in Führung: Potenzialentfaltung für Ihren Aufstieg!“, in dem Verhandlungsführung, professionelles Netzwerken und Genderkompetenzen vermittelt werden.
Weitere Infos finden Sie hier: https://www.weiterkommen-hamburg.de/?Vorlesungsreihe.

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Mit den Gleichstellungsakteur*innen der Universität Hamburg (UHH) verbindet uns seit 2017 das besondere und sehr erfolgreiche Format „Pro Exzellenzia meets UHH“. Dieses setzen wir selbstverständlich weiter fort. Nächstes Mal im November 2019 zum Thema „Social Media in den Wissenschaft & Hochschulen“.
Heute möchte ich auf ein weiteres Highlight der Stabstelle Gleichstellung hinweisen. Unter dem Motto „Frauen, die Segel setzten“, stellt sie besondere Frauen der Universität Hamburg vor und macht so zum Universitätsjubiläum 2019 bedeutende Frauen der Universität Hamburg sichtbar. Gestartet ist die Reihe im Januar mit der Juristin Magdalene Schoch, danach folgten Margaretha Rothe und Asta Hampe. Bis Ende des Jahres wird es viele weitere Frauen wiederzuentdecken geben. Das aktuelle und die bereits veröffentlichten Frauenporträts finden Sie hier: https://www.uni-hamburg.de/gleichstellung/gender/frauenportraits.html.

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Die Macherinnen vom Career Center der UHH und uns verbindet eine positive Tradition des Austausches und gegenseitiger Unterstützung. Wir möchten darauf aufmerksam machen, dass die Macherinnen den Gleichstellungspreis 2019 der UHH verliehen bekommen! Wir freuen sehr mit ihnen und werden am 24. Juni 2019 bei der Verleihung kräftig applaudieren! https://www.uni-hamburg.de/career-center.html.

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Kürzlich durften wir an einem erfolgreichen Matching von Mentorin und Mentee im Rahmen des HAW Mentoring-Programms mitwirken. Toll, solche Momente!
Das „Mentoring im Berufsübergang: Gender & Diversität als Potenzial“ richtet sich an Studierende und Absolvent*innen der HAW in der Phase der beruflichen Orientierung. Zwischen den Mentor*innen und den Mentées finden 3-5 Treffen innerhalb von neun Monaten statt. Außerdem gibt es ein Rahmenprogramm mit vielen unterschiedlichen Formaten. Dazu zählen ein Einführungsworkshop, eine Auftakt- und Abschlussveranstaltung, Themenabende, Exkursionen sowie Workshops zu Gender & Diversity im Beruf, Anti-Bias/Anti-Rassismus und Potenzialanalyse.
Weitere Informationen und Ansprechpartnerinnen finden Sie hier: https://www.haw-hamburg.de/gleichstellung/mentoring.html.

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Die EMOTION lädt am 6. Mai 2019 erstmalig zum EMOTION WOMEN´s DAY ein! An diesem Tag besteht die Chance an fünf Konferenzen teilzunehmen, sich fortzubilden, auszutauschen und neue Frauen kennenzulernen. Kernthemen sind Emotion, Working Women, Slow, Digitalisierung und Coaching. Sie können an diesem Tag „Sinn finden und Kraft spenden“, voneinander lernen, miteinander gestalten und vieles mehr. Die EMOTION erwartet Sie im schönen Curio-Haus. Mehr zum Event finden Sie hier: https://www.emotion.de/womensday.

Verlosung einer Freikarte „EMOTION WOMEN´s DAY“
Pro Exzellenzia 4.0 ist Netzwerkpartnerin dieser Veranstaltung. EMOTION hat uns freundlicher Weise ein Ticket zur Verlosung zur Verfügung gestellt.
Senden Sie das Stichwort „EMOTION“ (mit Angabe Ihrer Postanschrift) bis Ostermontag, 22.04.2019 um 24:00 Uhr an pro-exzellenzia@hamburginnovation.de. Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen und die Datenschutzerklärung.

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Zu guter Letzt: Wie vielleicht einige von Ihnen wissen, bin ich seit vielen Jahren als freiberufliche Genderforscherin mit Vorträgen, Workshops und Publikationen über „Mikropolitik, Gender und Karriere“ in der Republik unterwegs. In diesem Kontext verbindet ThEx Frauensache aus Thüringen und mich eine langjährige Kooperation und der Spirit „Frauen sichtbar zu machen“.

Die tollen Frauen, die dieses Netzwerk und Mentoring-Programm für Unternehmerinnen und Gründerinnen umsetzen, haben vor einer Woche den Report „Impulse. Gründen. Weiblich. Porträts und Analysen zur Situation von Gründerinnen in Thüringen.“ herausgegeben. Unter den vielen – auch für Hamburgerinnen – interessanten Impulsen, befindet sich auch mein Beitrag „Mikropolitik. Als Unternehmerin vernetzt, sichtbar und erfolgreich sein!“

Danke an die Macherinnen für diesen hochinformativen und wichtigen Report!
https://www.thex.de/frauensache/wp-content/blogs.dir/25/files/sites/25/2019/03/ThEx_FRAUENSACHE._Impulse_Gr%C3%BCnden_Weiblich_2019.pdf.

Gründerinnen im Fokus vom Business Women´s Breakfast

Zum Weltfrauentag lud die Zweite Hamburger Bürgermeisterin Katharina Fegebank gemeinsam mit Emotion-Gründerin Dr. Katarzyna Mol-Wolf zum Business Women´s Breakfast ins Hamburger Rathaus ein. Thema der Runde: „Wie können wir Frauen stärken, Unternehmen zu gründen und am Prozess der Digitalisierung gleichberechtigt mitzuarbeiten?“
Eingeladen waren Frauen aus den unterschiedlichsten Branchen, mit diversen Perspektiven und Erfahrungen zum Thema Gründerinnen. Um so mehr habe ich mich gefreut eine von diesen Frauen zu sein. Geballte Kompetenz tauschte sich in wertschätzender Atmosphäre und in tollem Ambiente aus! Hamburg hat ein super Netzwerk von Frauen, die sich für Chancengleichheit engagieren!
Mehr zum Business Women´s Breakfast finden Sie hier: https://www.emotion.de/leben-arbeit/was-frauen-fordern/katharina-fegebank-es-geht-nur-wenn-frauen-zusammenhalten.

Foto: Caren Detje

Netzwerk Pro Exzellenzia 4.0 beim Senatsempfang Internationaler Frauentag 2019

Am internationalen Frauentag am 8. März 2019, den wir beim Senatsempfang im Hamburger Rathaus verbrachten, wurden vielfältige Themen deutlich, die weiterhin auf unserer aller Agenda stehen. Gender-Stereotype und die damit verbundene Diskriminierung von Frauen sind weiterhin fester Bestandteil von Werbung in den Medien. Dass verdeutlichte Stevie Schmiedel von Pinksstinks in ihrem inspirierenden Vortrag. Hoffnung auf Wandel machte der abschließende Einspieler. Mit dem Musikvideo „Sichtbar sein“ protestieren Hamburger Schülerinnen gegen die Unsichtbarkeit von Mädchen und Frauen in der deutschen Sprache:  https://pinkstinks.de/hamburger-schuelerinnen-protestieren-zum-weltmaedchentag/.

Ebenfalls hoffnungsfroh stimmte, dass sich Jugendliche für Gender und soziale Ungleichheit interessieren und engagieren! Im Rahmen des Projekts „Jugendliche im Parlament“ haben sie sich mit Sexismus befasst und in die Hamburger Politik getragen.

Wir waren in diesem Jahr mit geballter Netzwerk-Power beim Senatsempfang: Die Pro Exzellenzia-Stipendiatinnen und das Pro Exzellenzia-Team haben, mit viel Spaß an Austausch und Networking, gemeinsam einen tollen internationalen Frauentag erlebt. Zu einem der Highlights zählte das gemeinsame Foto mit der Zweiten Bürgermeisterin und Senatorin Katharina Fegebank.

Foto: Claudia Höhne

Unseren Neujahrsempfang!

Am 6. Februar 2019 feierten die Staatsrätin der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Dr. Eva Gümbel, Präsidenten, Vize-Präsident*innen und zahlreiche Gleichstellungsvertreter*innen der sieben Hamburger Hochschulen, der Beirat, mit 70 anderen Förder*innen und Führungspersönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Medien und Gesellschaft mit uns in der schönen Bibliothek im Warburg Haus.

Die Staatsrätin Dr. Eva Gümbel würdigte in ihrem Grußwort: „Pro Exzellenzia hat sich zu einem großartigen Unterstützungsnetzwerk für hochqualifizierte Frauen entwickelt: Ehemalige Teilnehmerinnen geben ihre Erfahrungen weiter. Aus Mentees wurden Mentorinnen. Ich danke allen, die sich dafür engagieren, den Frauenanteil in Führungspositionen spürbar zu erhöhen.“ Im Anschluss überreichte die Staatsrätin in einem feierlichen Akt die Abschlusszertifikate an die Pro Exzellenzia-Stipendiatinnen, die aus dem Programm verabschiedet wurden.

Der Impulsvortrag der Networking-Expertin Martina Haas mit dem Titel „Erfolgreiche Rudel durch starke Löwinnen – Nie mehr Chancen verpassen mit der Löwen-Strategie“ zählte zu einem weiteren schönen Beitrag des Abends. Eine der Kernthesen von Martina Haas lautete: „Wir können viel von Löwen und Löwinnen lernen, denn sie setzen auf gemischte Teams mit starken Löwinnen und leben als einzige Großkatzen im Rudel. Das macht sie so stark. Gemischte Teams sind eine riesige Chance.“

In schöner Atmosphäre wurde beim Get-Together gemeinsam auf das neue Jahr angestoßen und sich untereinander vernetzt. Die Stipendiatinnen und Gäste waren begeistert.

Alexandra Wegner, Produktmanagerin u. a. für das Rechtshandbuch für Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte des Verlags Dashöfe: „Ein gelungener Abend voller spannender Gespräche und inspirierender Persönlichkeiten in angenehmer Atmosphäre. Vielen Dank an Pro Exzellenzia, die Referentin Martina Haas und herzlichen Glückwunsch an die Stipendiatinnen!“ Kristina Tröger, Initiatorin und Präsidentin des Clubs europäischer Unternehmerinnen e. V. (CeU) sowie langjähriges Beiratsmitglied von Pro Exzellenzia äußerte sich begeistert: „Herzlichen Glückwunsch, Pro Exzellenzia! Eine wunderbare Veranstaltung für ein großartiges Programm, das man unterstützen muss. Dazu viele hochinteressante Gespräche, nicht zuletzt inspiriert durch den Vortrag der Referentin.“

Foto: Benjamin Hüllenkremer

Als neues Team ins neue Jahr zu starten!

Einige von Ihnen, die mit uns regelmäßig in der letzten Zeit im Austausch standen, haben es bereits mitbekommen. Seit September letzten Jahres ist mit Lina-Josephine Berte das Pro Exzellenzia 4.0-Team um eine Projektassistentin und seit Dezember 2018 um Dr. Nele Gerkens als Projektkoordinatorin reicher. Wir sind auf einem super Weg miteinander, was nicht allein darin liegt, dass wir ähnliche Werte und Ansprüche teilen. Ein wertschätzender Umgang unter- und miteinander und selbstverständlich in der Kommunikation mit allen, mit denen wir im Austausch stehen, zählt ebenso dazu, wie qualitativ hochwertige Arbeitsergebnisse zu erzielen. Mit Herzblut wirken wir nun zu dritt daran mit, Frauen auf ihren Karrierewegen zu begleiten, sie dabei zu unterstützen ihre beruflichen Ziele zu realisieren und Führungspositionen einzunehmen.

Einen Kurzflug mit der Hamburg Aviation WoMen!

Selbstverständlich ist dieses im übertragenen Sinne gemeint. Die Hamburg Aviation WoMen lud mich am 12. Dezember 2018 für das innovative Netzwerkformat „Kurzflüge“ als Referentin mit dem Vortragsimpuls „Karriereentwicklung und -kompetenzen von (jungen) Frauen auf dem Weg in Führungspositionen“ ein. Hamburg Aviation WoMen ist eine der am längsten existierenden Facharbeitsgruppen des Luftfahrtclusters. Sie wurde von Prof. Dr. Monika Bessenrodt-Weberpals, Vorstandsmitglied und Vizepräsidentin der HAW Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, ins Leben gerufen und seitdem kontinuierlich weiterentwickelt.

Insbesondere geht es dem Netzwerk darum, dass mehr Frauen in der spannenden Luftfahrtbranche landen und an Bord bleiben, namentlich weibliche Nachwuchsfach- und -führungskräfte. Fehlende Vorbilder im Elternhaus und im sozialen Umfeld, mangelnde Motivation durch Lehrkräfte im Schulunterricht und vorherrschende Klischees und Vorurteile gegenüber Frauen in technischen Berufen bewirken, dass sich auch heute noch zu wenig Mädchen und junge Frauen für eine Karriere in der Luftfahrtbranche entscheiden. Und diejenigen, die es dennoch tun, haben bisweilen mit massiven Problemen im Studium oder beim Berufseinstieg zu kämpfen.

Neben Mentoring-Angeboten für Studentinnen, Auszubildende und Young Professionals, bietet die Hamburg Aviation WoMen Austausch- und Weiterbildungsformate wie den „Rundflug“ und besagte „Kurzflüge“, um so Nachwuchskräfte aktiv zu unterstützen.

Warum der Erwerb von Karriere- und Führungskompetenzen zu einem frühzeitigen Zeitpunkt basal für die Karriere ist und welche dieser Kompetenzen besonders wichtig, weil erfolgreich, sind, davon handelte mein Impulsvortrags. Entlang der Angebote, Formate und Erfahrungen von und mit Pro Exzellenzia 4.0 verdeutlichte ich, in Verknüpfung mit Best-Practice-Beispielen und eigenen Forschungsergebnissen, wie Frauen in den männerdominierten Technik-Branchen in Führung gelangen (können). Dabei ging ich sowohl auf die Hindernisse als auch die erfolgsversprechenden Strategien und Lösungsansätze ein. Die anschließende, rege Diskussion zeigte, dass mit diesem Angebot Hamburg Aviation WoMen einen Nerv getroffen hat.

Nach einer exklusiven Unternehmensführung mit Blick hinter die Kulissen der Lufthansa Technik Hamburg – vielen herzlichen Dank noch einmal an dieser Stelle von mir für diese interessanten Einblicke (!) – hatten wir bei leckerem Essen Zeit und Raum für weitere Gespräche und Networking. Das war ein spannender Mix, an einem ungewöhnlichen Ort, mit tollen Impulsen und interessanten Gästen.

Mein besonderer Dank geht an die Vize-Präsidentin der HAW Prof. Dr. Monika Bessenrodt-Weberpals, die mich in ihrer Funktion als Beiratsvorsitzende von Pro Exzellenzia 4.0 für den Vortrag vorschlug und einlud. Es war eine tolle Gelegenheit Frauen aus dem Technik-Bereich Pro Exzellenzia 4.0 vorzustellen und mit ihnen über Karriere- und Führungskompetenzen und Erfolgsformate ins Gespräch zu kommen.

Ich möchte mich außerdem bei Maike Klindt, Julia Grosser und Mareile Bösecke von Hamburg Aviation WoMen sowie bei den Mitarbeitenden der Lufthansa Technik, die uns Einblicke in Lufthansa Technik ermöglicht haben, sowie bei allen Teilnehmerinnen für den gemeinsamen Rundflug bedanken!

Wer mehr über Hamburg Aviation WoMen erfahren möchte: https://www.hamburg-aviation.de/#accordion-20391.

Das Coaching-Seminarhandbuch (inkl. DVDs) von Marion Knaths!

Nein, es ist nicht die Rede von dem bekannten „Spiele der Macht“ (2007), sondern von dem neuen Werk „Überzeugend Kommunizieren. Wie Frauen im Beruf erfolgreich sind“ der renommierten Autorin, Keynote Speakerin und Coach Marion Knaths, die sich mit ihrem Unternehmen Sheboss für mehr Frauen in Führung einsetzt. Das als Seminar gestaltete Buch mit sechs Lektionen, die auf DVD vermittelt werden, wurde von der „ZEIT Akademie“ herausgegeben und von dem Pro Exzellenzia-Beiratsmitglied Marion Knaths für unsere Verlosung zur Verfügung gestellt.  Hier eine Beschreibung der ZEIT-Akademie: „Im Job gibt es professionelle Kommunikationsregeln. Wer sich durchsetzen möchte und Erfolg haben will, sollte diese verstehen, beherrschen und gezielt einsetzen können. Doch wie platzieren Sie gekonnt eine Idee? Wen müssen Sie im Meeting ansprechen? Und wie treten Sie professionell auf – sei es im Vorstellungsgespräch, in einer Präsentation oder als Führungskraft?

Die gefragte Führungskräftetrainerin Marion Knaths coacht seit vielen Jahren Frauen, die beruflich erfolgreich sein möchten. In diesem Seminar gibt sie Einblicke in ihre Coachingpraxis und veranschaulicht in sechs Lektionen, wie Sie Ihre Kommunikation in Meetings, Ihre Vortragstechniken oder Ihre Networking-Aktivitäten verbessern können. Zahlreiche Beispiele zeigen, wie Sie Körpersprache bewusst einsetzen und welche Bedeutung sich hinter bestimmten Gesten verbirgt.

Marion Knaths erläutert die Spielregeln hierarchischer Kommunikation und erklärt, wie Sie mit Ihren Leistungen und Erfolgen sichtbar werden. Vom Berufseinstieg bis zum Aufstieg in die erste Führungsposition bietet dieses Seminar der ZEIT Akademie einen motivierenden Einstiegspunkt für Young Professionals, hält aber auch viele Praxistipps für berufserfahrene Frauen bereit.

6 Lektionen:

Lektion 1: Kommunikation im Job – Was im professionellen Umfeld anders läuft

Lektion 2: Der Einstieg – Im Interview überzeugen

Lektion 3: Sich beweisen – Sicher präsentieren und auftreten

Lektion 4: Das Ziel im Blick – Im Meeting erfolgreich punkten

Lektion 5: Selfleadership – Der Umgang mit mir, Kollegen und Ranghöheren

Lektion 6: Der Aufstieg – Die erste eigene Führungsposition meistern“

(https://shop.zeit.de/akademie/3121/seminar-ueberzeugend-kommunizieren)


Verlosung „Überzeugend Kommunizieren“
Gewinnen Sie dieses tolle Coaching-Seminar-Handbuch von der Führungskräftetrainerin Marion Knaths! Bitte senden Sie an pro-exzellenzia@hamburginnovation.de eine E-Mail mit dem Betreff „Überzeugend Kommunizieren“ und Ihrer Postanschrift. Einsendeschluss ist der 31.12.2018.