Lade Veranstaltungen

« Alle Veranstaltungen

New Work Barcamp 2020: Generationsübergreifend die Zukunft der Arbeit gestalten! #nwbc20 / Online-Veranstaltung!

27. November 2020 : 13:30 - 19:00

Eröffnungsbeiträge
Es ist uns eine große Freude, dass die Zweite Bürgermeisterin und Senatorin für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke (BWFGB) Katharina Fegebank das Barcamp mit einem Grußwort eröffnet. Die Eröffnungsworte wird, was uns ebenfalls sehr erfreut, Martin Mahn, Geschäftsführer von Tutech GmbH und Hamburg Innovation GmbH (unserem Projektträger) halten.

Sessionplanung
Da die Sessions bei einem Online-Barcamp im Vorfeld anders als bei einer Präsenzveranstaltung zu planen sind, bitten wir alle, die Interesse haben sich einzubringen, mit ihrem Titelvorschlag bis zum 20.11.2020 an uns per E-Mail zu wenden: pro-exzellenzia@hamburginnovation.de.

Impulse und Rahmung für das Barcamp

  • Neuverteilung und Sinn von Arbeit: Mit Arbeit wird häufig nur Erwerbsarbeit verknüpft und benannt. Aber Arbeit umfasst weit mehr. Neben erwerbsförmiger Arbeit zählen auch Hausarbeit, Kindererziehung, Pflege von Angehörigen, Ehrenämter, Praktika und viele Tätigkeiten, die nicht bezahlt werden, dazu. Arbeit ist durchzogen von Benachteiligungen, denn ein Großteil der unbezahlten Tätigkeiten werden von Frauen, Menschen mit Migrationshintergrund etc. übernommen. Die gut dotierten Führungsjobs hingegen werden überwiegend von Männern besetzt. Wir wollen Arbeit umfassend denken und deren Neuverteilung sowie den Sinn der Tätigkeiten neu in den Blick nehmen. Fragen, die wir uns gestellt haben: Welche Aufgaben übernehmen verschiedene Generationen? Wie kann es gelingen, dass Arbeit gemeinschaftlich gedacht und erledigt wird? Und zwar alle Arbeiten: von der Führung bis zur Pflege! Wie können der Sinn und der Wert unbezahlter Arbeit sichtbar gemacht werden?
  • Führung und Vereinbarkeit 4.0: Der Aufstieg von Frauen in Führungspositionen ist dadurch erschwert, dass Vereinbarkeit weiterhin als „Frauenfrage“ behandelt wird. Dass Frauen im Jahr 2020 immer noch die Hauptverantwortung für die Kindererziehung und die Hausarbeit zugeschrieben wird, ist ein fest zementiertes Stereotyp. Wie kann es gelingen, dass dieses Stereotyp aufgebrochen wird, und Eltern sich gemeinsam zuhause sowie im öffentlichen Leben dafür stark machen Karriere und Familie gesund zu verbinden? Warum beteiligen sich nach wie vor Männer in so geringem Maße an der Hausarbeit? Welche Nachteile hat es für Männer, wenn sie ihre Sorge- und Hausarbeit ausweiten? Was braucht es, damit Führung in Teilzeit für Männer und Frauen sich durchsetzt?
  • Double & Single-Parent-Career: Double Career und Single-Parent-Career beschreibt zwei Gruppen, die noch wenig beachtet werden, wenn es um die Gestaltung von Karriere geht. Beide verbindet die Frage: Wenn wir Karriere machen – wer macht unsere Haus-, Sorge- und Pflegearbeiten? Welche Dienstleistungen nehmen wir in Anspruch? Welche können wir uns / kann ich mir leisten? Welche Familienangehörigen unterstützen hierbei? Warum sind die Alleinerziehenden, deren Anzahl stetig wächst und ihre Interessen nicht öffentlich wahrnehmbar? Was ist mit den Jugendlichen und ihren Vorbildern für die Zukunft: Welche Erfahrungen haben sie gemacht und welche Modelle wollen sie realisieren?
  • Entgrenzung & Digitalisierung: Gestaltungsmöglichkeiten und Risiken: Zeitliche und räumliche Flexibilität hat Vor- und Nachteile. Auf der einen Seite können flexible Arbeitszeiten und –orte Freiräume für Selbstgestaltung und eine leichtere Vereinbarkeit von Erwerbs-, Haus- und Sorgearbeit ermöglichen. Auf der anderen Seite sind damit bekannte Risiken wie ständige Erreichbarkeit, Selbstoptimierung, selbst permanent Grenzen definieren zu müssen, fehlende Sichtbarkeit und Präsenz sowie Gesundheitsrisiken verbunden. Wie können wir mit den neu gewonnenen Freiheiten so umgehen und sie (mit-)gestalten, dass aus der zeitlichen und räumlichen Flexibilität für uns die Vorteile überwiegen? Ist dies eine Fragestellung, die sich alle Generationen stellen oder nur die 40-bis 60-Jährigen? Was sind die Bedürfnisse verschiedener Generationen? Wie können Führungskräfte jene Mitarbeitenden erkennen und begleiten, die mit den Anforderungen der Digitalisierung, wie z. B. mit der zeitlichen und räumlichen Entgrenzung überfordert sind?
  • Werte & Führung: Wir erleben durch den Umbruch in der Arbeitswelt einen Wertewandel bzw. bedingt der Wandel die Reflexion von Werten. Werte liegen unserem Handeln zugrunde. Sie bestimmen wie wir gemeinsam die Zukunft von Arbeit gestalten. Welche Werte liegen dem Wandel von Arbeit, der im Sinne von New Work auf Mitbestimmung und Berücksichtigung der Bedürfnisse der Mitarbeitenden beruht, zugrunde? Wie wird New Work als Führungsansatz realisiert? Wie sieht es mit der Anerkennung und Wertschätzung durch Vorgesetzte aus? (Damit meinen wir die Wertschätzung und Anerkennung von bezahlter und unbezahlter Arbeit!) Welche Vorbildfunktion geht von Führungskräften hinsichtlich der Vermittlung von Werten aus? Welche Werte sind uns für die Zukunft von Arbeit und Führung wichtig? Welche gehen vielleicht auch gerade verloren?
  • New School, Sinn & Berufsfindung: In der Corona-Zeit haben wir alle neue Erfahrungen in Bezug auf Arbeit und Digitalisierung gemacht. Jugendliche und ihre Eltern saßen plötzlich an einem Ort im Homeoffice und -schooling. Dabei lief nicht immer alles rund und harmonisch ab. Neben zwischenmenschlichen Krisen, wurden auch einige Schulen nicht den digitalen Anforderungen gerecht. Wie sollte Schule aus Sicht von Schüler*innen zukünftig gestaltet werden, damit sie mit den Anforderungen der Digitalisierung Schritt hält? Wie war es für sie Zuhause von den Eltern beschult zu werden? Was hätten sie sich von der Politik (anders) gewünscht?
    Die Berufsfindung fällt zusammen mit der Phase der eigenen Zukunftsgestaltung und der persönlichen Identitätsfindung. Es stellt für viele Jugendliche und Jungerwachsene eine große Herausforderung dar, sich einerseits im Dschungel von Angeboten für Studium und Beruf zurechtzufinden und sich andererseits nicht in den Strukturen des Bildungssystems gefangen zu fühlen. In Zeiten von New Work und dem Wandel von Arbeit durch die Digitalisierung entwickeln sich viele neue Berufsfelder. Außerdem stehen Karriere und Gehalt nicht mehr im Fokus der Bedürfnisse, vielmehr gewinnen der Sinn von Arbeit und die Selbstverwirklichung zunehmend an Bedeutung. Wie will ich leben? Wie sieht ein ideales berufliches Leben für mich aus? Wie ist die Beziehung zu Arbeit im Umfeld von Eltern, Verwandten etc.? Was leben sie vor? Welchen Einfluss auf die eigene Berufs- und Studienwahl nehmen Lehrer*innen, Beratende, und inwiefern sind Einflussnehmende in ihren Denkstrukturen und Beratungsangeboten selber begrenzt oder handeln nach stereotypen Vorstellungen?

Die Teilnahme ist kostenlos und nur mit Anmeldung möglich. Ihr erhaltet nach der Anmeldung eine schriftliche Bestätigung per E-Mail. Diese Veranstaltung ist für alle geöffnet.

Schritt 1 von 2

  • Bitte geben Sie hier eine private E-Mail-Adresse an.
  • z.B. Schüler*in, Student*in, Angestellte*r
  • Mit Ihrer Anmeldung erklären Sie (oder Ihre Erziehungsberechtigten, wenn Sie jünger als 16 Jahre sind) sich einverstanden, dass Bild- und Filmaufnahmen Ihrer Person erstellt werden und für die eigene Berichterstattung über die Veranstaltung sowie im Internet verwendet und veröffentlicht werden. Darüber hinaus werden die Aufnahmen Medienvertreter*innen auf Anfrage zur Verfügung gestellt. Bitte beachten Sie die Datenschutzerklärung.

Details

Datum:
27. November 2020
Zeit:
13:30 - 19:00
Veranstaltungskategorie:

Veranstalter

Pro Exzellenzia 4.0 / Hamburg Innovation GmbH
Kooperationspartnerin Tutech Academy