Für Frauen ist der Kampf um freie und selbstbestimmte Zeit die drängendste politische Machtfrage: Denn ohne die Neuverteilung und die Aufwertung von Care-Arbeit wird die Gleichberechtigung der Geschlechter nicht gelingen. Forschungsergebnisse unterschiedlicher Disziplinen legen zudem nahe, dass Zeitarmut ebenso stark wie materielle Armut auf das menschliche Wohlergehen wirkt. Von Seiten der Politik und Industrie wird derzeit jedoch vor allem gefordert, wir müssten noch mehr und noch länger arbeiten.
Die Journalistin Teresa Bücker erläutert in ihrem Vortrag, warum mehr Arbeit der falsche Ansatz ist und wir stattdessen neue Zeitkonzepte brauchen, um den Gender-Pay-Gap zu schließen, Gleichstellung im Job zu erreichen und den Fachkräftemangel abzufedern.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation von Pro Exzellenziea lead mit dem Gleichstellungs- und Diversitybereich der MIN-Fakultät und der Stabsstelle Chancengerechtigkeit der Universität Hamburg mit.
Wann: Mi., 18.03.2026, 16-18 Uhr
Wo: SPACE Hamburg, Am Sandtorkai 27, 7. OG, 20457 Hamburg
Weitere Informationen und zur Anmeldung.
Foto-Copyright: Paula Winkler