Elternschaft als Arbeit.

Die Hamburger Wissenschaftlerin Wibke Derboven (TUHH) nimmt in ihrem, im transcript-Verlag 2019 erschienenen Buch „Elternschaft als Arbeit“ eine gesellschaftlich zentrale, aber bislang wenig erforschte Perspektive ein, indem sie fragt: Was leisten Eltern Tag für Tag?!

In ihrer Studie widmet sie sich „einem tieferen Verständnis von Arbeit von Eltern“, dass sie begrifflich in „familiale Care-Arbeit für Kinder“ (11) fasst. Unter Arbeit, nicht, wie weit verbreitet, ausschließlich Erwerbsarbeit zu verstehen, sondern auch die alltägliche Arbeit im Haushalt sowie die Sorgearbeit für Kinder, geht auf den erweiterten Arbeitsbegriff der Frauen- und Geschlechterforschung zurück. Diese unbezahlte Arbeit ist wenig sichtbar, wird – wie der Begriff schon sagt – nicht entlohnt, ist aber für den Erhalt und die Fortführung unserer Gesellschaft unabdingbar.

Mit ihrer innovativen Studie beantwortet Wibke Derboven Kapitelweise viele interessante Fragen. Was machen Eltern?, Was belastet sie?, Welche Ressourcen bringen sie mit?, Wann ist sich um die Kinder zu kümmern für Eltern Arbeit und wann Nicht-Arbeit? und viele mehr.

Auf die letzten beiden Fragen möchte ich gerne etwas vertiefend eingehen. Dass Elternschaft eine Herausforderung darstellt und nicht nur aus Freude und beglückender Erfahrungen besteht, ist uns in unserem Alltagsverständnis und vielleicht aufgrund eigener Erfahrungen vertraut und bekannt. Den Blick hingegen auf die Kompetenzen zu richten, auf die Eltern in ihrer Care-Arbeit für Kinder zurückgreifen, ist aus vielerlei Gründen eine innovative Perspektive. Sie verdeutlicht welche Vielfalt von Kompetenzen erforderlich sind, um Kinder auf ihren Weg ins Erwachsenwerden zu begleiten. Wibke Derboven identifiziert hierfür die folgenden Kompetenzbereiche: Beziehungs- und Erziehungs- und Organisationskompetenzen, Emotionskontrolle sowie persönliche Stabilität. Der Blick auf die Ressourcen, die Eltern mitbringen oder sich aneignen, zeigt, dass Eltern teils höhere Anforderungen zu meistern haben als Führungskräfte in oberen Hierarchieebenen.

Besonders interessant ist auch die Frage „Wann ist es (für die Eltern) Arbeit und wann Nicht-Arbeit?“. Bereits Arlie R. Hochschild hat 2006 mit „Keine Zeit: Wenn die Firma zum Zuhause wird und zu Hause nur Arbeit wartet“, den Widerspruch von Eltern zwischen Arbeit und Nicht-Arbeit in den Blick genommen. Wibke Derboven geht, nach meiner Lesart, einer anderen Spur nach, indem sie die subjektiven Deutungen der Eltern genauer untersucht. „Die Ursachen, warum Eltern Tätigkeiten als Arbeit oder als Nicht-Arbeit erleben, können dabei auf sehr verschiedenen Ebenen liegen: Die Tätigkeit selbst, die eigene Verfassung oder der Grad an Gemeinschaft können den Unterschied ausmachen“ (S. 100). Konkret bedeutet das: „…je mehr mentale Kraft Eltern zur Verfügung haben, und je mehr Gemeinschaft aktive Eltern mit ihren Kindern erleben, desto weniger werden die Tätigkeiten für und mit Kindern subjektiv als Arbeit wahrgenommen“ (ebd.).

Im zweiten Ergebnisteil stellt die Soziologin, die sie durch ihre wissenschaftliche Studie identifizierten Care-Typen von Eltern, die 1. Gemeinschaftsgestalter*in, 2. Manager*in und 3. Tagesbezwinger*innen, vor und zeichnet nach auf welche Ressourcen, Handlungsstrategien etc. die jeweiligen Gruppen in ihrem Alltag zurückgreifen.

Dieses Buch ist eine absolute Leseempfehlung und stellt meines Erachtens eine Bereicherung für die Diskussion über Arbeit und Nicht-Arbeit dar!

Deshalb freue ich mich besonders, dass Wibke Derboven bei unserem „New Work Barcamp 2020 – Generationsübergreifend die Zukunft der Arbeit gestalten!“ am 04.09.2020 dabei und mit ihrer Expertise bereichern wird: https://pro-exzellenzia.de/event/new-work-barcamp-2020-generationsuebergreifend-die-zukunft-der-arbeit-gestalten/.

UND ich freue mich, dass Wibke uns ein handsigniertes Exemplar für die Verlosung zur Verfügung gestellt hat.

Verlosung von „Elternschaft als Arbeit“:
Gewinnen Sie dieses tolle Buch! Bitte senden Sie an pro-exzellenzia@hamburginnovation.de eine E-Mail mit dem Betreff „Elternschaft“ und Ihrer Postanschrift. Einsendeschluss ist der 31.03.2020.

Pro Exzellenzia 4.0 in der Presse.

Es ist uns eine große Freude, dass die Presse Interesse an Berichterstattungen über das Projekt gezeigt hat und gleich mehrere Beiträge in den letzten Wochen erschienen sind. Außerdem wurden anlässlich des Jubiläumsauftakts Pressemitteilungen, Nachberichterstattungen und Gratulationen veröffentlicht – danke dafür!
Dieses alles möchten wir Ihnen nicht vorenthalten. Viel Spaß bei der Lektüre!

Zu guter Letzt – Leseempfehlungen.

Neben dem vollen Projektalltag lesen? Diese Frage ist eigentlich keine Frage, sondern stellt eine Notwendigkeit und Basis für meine alltägliche Arbeit dar – auch wenn dafür nie die Zeit vorhanden ist.  Deshalb ist Schnell- und Querlesen zu einer wichtigen Lesekompetenz für mich geworden. Welche zwei Bücher stehen auf meiner Leseliste und liegen bereits lesebereit auf meinem Schreibtisch:

Wibke Derboven (2019): Elternschaft als Arbeit, transkript Verlag.
Warum lese ich das Buch? Siehe Buchbeschreibung oben.

Caroline Criado-Perez (2020): Unsichtbare Frauen. Wie eine von Daten beherrschte Welt die Hälfte der Bevölkerung ignoriert. Btb-Verlag.
Warum werde ich das Buch lesen?
Das Buch ist erst kürzlich erschienen und hat bereits viele positive Kritiken erhalten. Demnach hat die Autorin auf Grundlage von zahlreichen Studien den Ausschluss und die Diskriminierung der Hälfte der Bevölkerung im Alltag, in der Wissenschaft und Wirtschaft dezidiert nachgezeichnet. „Unsere Welt ist von Männern für Männer gemacht und tendiert dazu, die Hälfte der Bevölkerung zu ignorieren.“ (Buchcover)
Die Pressestimme von Bremen Zwei dazu: „Ein Buch für Alle, nicht nur Feminist*innen. Es erweitert den Blick ungemein. Es gibt noch viel zu tun, um die Welt gerechter zu machen.“

Mentoring-Erfolge sichtbar machen.

Es ist anerkennenswert und so wertvoll, wenn Frauen andere Frauen unterstützten. Unser Beiratsmitglied Dr. Hannah König begleitete die HAW-Studentin Nane Denker im Mentoring-Programm der HAW, teilte mit ihr ihre Erfahrungen und ihr Wissen, gab ihr wertvolle Feedbacks und ermutigte sie in ihrer persönlichen Weiterentwicklung. Darüber sollte berichtet werden, befanden die Projektleiterin des Mentoring-Programms Friederike Eickhoff und ich, und interviewten das Mentoring-Tandem Dr. Hannah König, Leiterin Wind- und maritime Technik der EnBW Energie Baden-Württemberg AG in der Niederlassung Hamburg und Nane Denker, Studentin des Masterstudiengangs „Nachhaltige Energiesysteme im Maschinenbau“ an der HAW Hamburg, interviewt.
Was dabei alles Spannendes herauskam und warum Mentoring ein toller Ansatz für die berufliche und persönliche Weiterentwicklung ist, lesen Sie hier.

Pro Exzellenzia: Liebe Frau Dr. König, was hat Sie dazu bewogen sich ehrenamtlich als Mentorin im Mentoring-Programm der HAW zu engagieren?

Dr. König: Ich habe in meiner persönlichen Entwicklung immer sehr von Feedback und Erfahrungen anderer Kollegen – ja, es waren vor allem Männer – profitiert. Auch wenn ich nie offiziell Mentee von jemandem war, so habe ich mir ein Netzwerk von interessanten Menschen aufgebaut und sie mitunter zu bestimmten Themen um ihre Meinung gebeten. Das gebe ich nun gern zurück, zumal ich vorher bereits erleben durfte, dass ein solcher Austausch wechselseitig befruchtend und wertvoll sein kann.

Pro Exzellenzia: Welche Herausforderungen sehen sich Hochschulabsolventinnen wie Frau Denker beim Berufseinstieg in einem technischen Feld mit zahlreichen männlichen Kollegen gegenüber?

Dr. König: Zunächst mal sind es die gleichen Herausforderungen, denen auch ihre männlichen Kollegen gegenüberstehen: Natürlich das praktische Anwenden des theoretisch Gelernten, aber vor allem, ein Unternehmen mit seinen Regeln und Strukturen kennenzulernen und einen Platz darin zu finden. Dabei geht es auch darum, die eigenen Wünsche und Erwartungen mit denen des Arbeitgebers und der Kollegen in Einklang zu bringen. Ich erlebe es nur noch ganz selten, dass Frauen hier anders begegnet wird als Männern. Unser Arbeitsfeld ist stark kompetenzbetont, und letztlich hat eine Absolventin eines MINT-Studiums ja bereits eine gewisse Kompetenz bewiesen.

Pro Exzellenzia: Inwiefern leistet das Mentoring-Programm hierbei Hilfestellungen?

Dr. König: Ich wünsche mir, dass das Mentoring dabei hilft, unbefangener an den Berufseinstieg heranzugehen, gerade im Hinblick auf die Geschlechterfrage. Wir dürfen selbst keine vermeintlichen Hürden im Kopf aufbauen. Anders formuliert: Wenn ich ständig darauf fokussiert bin, mich „als Frau“ zu behaupten, komme ich nicht dazu meine eigentliche Arbeit zu machen.

Pro Exzellenzia: Welche Tipps würden Sie Frauen mit auf den Weg in die MINT-Berufswelt geben?

Dr. König: Konzentriert euch auf eure Stärken und macht einen guten Job. Seid selbstbewusst und fordert, was euch zusteht. Und vor allem: vernetzt euch! Sucht den Austausch mit unterschiedlichen Menschen, die euch unterschiedliche Perspektiven vermitteln können.

Pro Exzellenzia: Vielen Dank.

Pro Exzellenzia: Liebe Frau Denker, was hat Sie dazu bewogen am Mentoringprogramm der HAW Hamburg als Mentee teilzunehmen?

Nane Denker: Da ich zwischen meinem Bachelor- und Masterstudium bereits 2,5 Jahre im Bereich offshore Wind gearbeitet habe, konnte ich bereits in der Praxis den Wert und die Entwicklungsmöglichkeiten durch die Unterstützung eines Mentors/Mentorin kennen lernen. Für mich war somit weniger die Frage nach dem ersten Berufseinstieg als meine weitere Entwicklung nach dem Master ein wichtiges Thema. Insbesondere die Reflektion meiner Stärken und Schwächen, eine fachliche, außenstehende Meinung über geeignete Stellen und auch Möglichkeiten zur Entwicklung zur Führungskraft standen für mich im Mittelpunkt. All dies sind Punkte, die im gewöhnlichen Angebot der Universitäten wenig behandelt werden.

Ich finde das Mentoring Programm der HAW Hamburg bietet die außergewöhnliche Möglichkeit von einem solchen Mentoring bereits sehr früh in der Laufbahn der Studenten/Studentinnen. Somit können diese von den Erfahrungen der Mentoren/Mentorinnen profitieren bevor sie selbst ins Berufsleben eintreten.

Pro Exzellenzia: Welche Aspekte, Tipps und Ratschläge waren für Sie aus dem Mentoring mit Frau Dr. König besonders hilfreich?

Nane Denker: Das umfangreichste und für mich bedeutendste Thema in unseren Treffen war letztendlich meine Persönlichkeit, was unter anderem Selbstbild, Auftreten und auch Wünsche umfasst. Ich konnte sehr von Hannahs persönlichen Erfahrungen und ihrer Einschätzung von mir und Feedback für mich profitieren. Sie hat mir „einen Spiegel vorgehalten“ und mir einige Aspekte von mir bewusstgemacht, die mir neu waren. Ich denke, dass dieses Wissen über die eigene Wohlfühlzone und Stärken hilfreich ist, um anschließend den beruflichen Werdegang zu gestalten und die Stärken nutzen zu können. Zudem ist Hannah für mich ein großes Vorbild und es ist großartig zu sehen, was sie alles geschafft hat und sich hier und da ein paar ganz praktische Tipps zu holen, wie sie mit bestimmten Situationen umgeht.

Pro Exzellenzia: Als Absolventin eines technischen Studiengangs befinden Sie sich im Berufsleben in einem männlich dominierten Arbeitsbereich. Wie bereiten Sie sich auf die damit verbundenen geschlechtsspezifischen Herausforderungen in Bezug auf den Einstieg ins Berufsleben vor?

Nane Denker: Zunächst einmal ist nicht nur der Arbeitsbereich, sondern auch das Studium männlich dominiert, entsprechend ist das zum Arbeitsleben hin keine so große Umstellung mehr. Außerdem arbeite ich auch gern mit Männern zusammen. Für mich war hinsichtlich meiner zukünftigen Entwicklung eher die Frage von Frauen in Führungspositionen bzw. auf dem Weg dahin relevant. Hierbei ging es mir um mich als Person und welche Kompetenzen ich hierfür entwickeln muss. Ich denke, dass Frauen gute Führungskräfte sein können und auch zunehmend als solche respektiert werden. Hannah hat mir hier sehr weitergeholfen. Aus ihrer Erfahrung als Führungskraft hat sie mir erklärt worum es bei guter Personalführung geht und was man dazu braucht. Außerdem hat sie die Wichtigkeit vom Netzwerken betont und mir hierfür einige Tipps gegeben. Ich denke die beste Vorbereitung ist es sich realistisch mit den Herausforderungen auseinander zu setzen, die eigenen Stärken einbringen zu können und davon überzeugt zu sein, dass man den Aufgaben gewachsen ist.

Pro Exzellenzia: Welche Kompetenzen konnten Sie sich bereits hierfür im Mentoring-Programm aneignen?

Nane Denker: Die Diskussion und Auseinandersetzung mit den oben genannten Themen haben mir bereits deutlich mehr Klarheit gebracht, bezüglich was mich erwartet und wie ich meine Fähigkeiten sinnvoll einsetzen kann. Außerdem habe ich durch Hannahs Feedback viel über mich selbst gelernt – was für mich tatsächlich der größte Mehrwert aus dem Mentoring-Programm ist.

Pro Exzellenzia: Vielen Dank und Ihnen beiden weiterhin viel Erfolg auf Ihren Karrierewegen!

Weitere Informationen über „Mentoring im Berufsübergang – Gender & Diversität als Potenzial“ an der HAW Hamburg

  • Initiiert von Prof. Dr. Monika Bessenrodt-Weberpals, Vizepräsidentin für Studium und Lehre sowie Gleichstellung der HAW Hamburg, Beiratsvorsitzende bei Pro Exzellenzia 4.0
  • Leitung: Friederike Eickhoff; Koordination: Tanja Böhm
  • Zielgruppe: HAW-Studierende am Ende des Studiums sowie Absolvent*innen bis 1 Jahr nach Studienende
  • Vermittlung einer fachlich und persönlich passenden Person als ehrenamtlich tätige Mentor*in
  • Laufzeit 1 Jahr
  • Rahmenprogramm für Mentees mit Workshops (Potenzialanalyse, Gender & Diversity im Beruf, Rassismus-Sensibilisierung) sowie regelmäßige Themenabende zur Vernetzung; feierliche Auftakt/Abschlussveranstaltung
  • haw-hamburg.de/mentoring

FEMINIST FUTURES SALON am 07. Juni 2020.

Liz Rech, Pro Exzellenzia-Stipendiatin der HCU, und Kolleg*innen haben den Feminist Futures Sonntagssalon ins Leben gerufen. Mit dem Sonntagssalon geht es der Gruppe von Menschen aus Hamburg darum, die feministische und querfeministische Arbeit rund um Hamburg sichtbar zu machen. Außerdem laden sie interessante Künstler*innen und Expert*innen aus verschiedenen gesellschaftlichen Feldern ein. Ihr Format des Salons versteht sich als Weiterentwicklung der Salons um die Jahrhundertwende des 18./19. Jahrhunderts – im Sinne kleiner „Denkfabriken und Treibhäuser, in denen neue Inhalte diskutiert wurden. Der Sonntagssalon soll die Sehnsucht nach etwas Kostbaren, das verloren gegangen ist, befriedigen. Dabei handelt es sich aber nicht um die nostalgische Reproduktion eines historischen Salons, sondern um die Weiterentwicklung des Salons in das 21. Jahrhundert hinein.“ Zum Sonntagssalon wird seit 2010 unter unterschiedlichen Schwerpunktthemen eingeladen. Im Salon am 7. Juni 2020 wird es u. a. Beiträge unterschiedlichster Formate von Martje Mirbach, Louise Vind Nielsen, Katharina Oberlik, Regina Rossi, Annika Scharm, Anna Stüdeli, Verena Brakonier, Lani Tran-Duc, Katharina Pelosi, Doris Margarete Schmidt, Greta Granderath, Marcia Breuer, Lisa Schmidt (Mullana) und weiteren geben.

„Hard facts“

FEMINIST FUTURES SALON
WANN: 7.6.2020, (Uhrzeit 16:30-23h)
WO: Schaltzentrale, ehem. Kraftwerk Bille (Bullerdeich 14b, 20537 Hamburg)
https://www.facebook.com/events/203136840899994/
Organisiert von Feminist Futures Hamburg (Liz Rech, Lucie Schroeder, Janna R. Wieland u.a.)
Mit freundlicher Unterstützung der Probebühne im Gängeviertel.
Die Veranstaltung findet in deutscher und englischer Sprache statt und ist offen für Personen aller Geschlechter.

Für Karrierewege an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) sensibilisieren.

Pro Exzellenzia 4.0 und die HAW Hamburg laden gemeinsam ein, sich über »Wege in die Angewandten Wissenschaften« und das Berufsbild HAW-Professur zu informieren. In der Jubiläumsveranstaltung „Pro Exzellenzia meets HAW – Wege in die Angewandten Wissenschaften“ am 08.05.2020 geht es darum Karrierewege in der HAW kennenzulernen, sich über das Berufsbild der HAW-Professur umfassend zu informieren und mit Professorinnen und Gleichstellungsakteurinnen ins Gespräch zu gehen.
Professorinnen an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) verbinden auf innovative Weise die angewandte Forschung mit praxisorientierter Lehre. Entsprechend unterscheidet sich das Anforderungsprofil für eine Professur an einer HAW von dem einer Universitätsprofessur und erfordert eine mehrjährige Tätigkeit außerhalb des Hochschulbereichs. Insbesondere für akademisch qualifizierte Frauen mit Berufserfahrung außerhalb einer Hochschule oder Universität ist die HAW-Professur eine attraktive Möglichkeit einer zukunftsorientierten Karriere mit Freiheiten, Verantwortung und Sicherheit.
Auf der Veranstaltung erhalten die Teilnehmenden in Impulsvorträgen Informationen über „Networking und Berufsverbände“ sowie über „Berufungsverfahren“. Anschließend gibt es die Möglichkeit sich mit Professorinnen und exzellenten (Nachwuchs-)Wissenschaftlerinnen aller Fakultäten der HAW zu den Aspekten wie z. B. Lehre und Forschung, Familie, Beruf & Vereinbarkeit, Diversity & Gleichstellung, Führungskompetenzen, Networking & Berufsverbände sowie den Berufsalltag von Professorinnen auszutauschen. Parallel besteht die Möglichkeit sich in Einzelberatungsgesprächen zu den formalen Anforderungen einer Professur beraten lassen. Es wird ein lebendiger und informativer Nachmittag, bei Fingerfood und Getränken und selbstverständlich vielen Möglichkeiten zum Networking! Zur Anmeldung geht es hier: https://pro-exzellenzia.de/event/pro-exzellenzia-meets-haw-wege-in-die-hochschule-fuer-angewandte-wissenschaften/.

Wissen teilen und vernetzen.

Es ist einfach toll ein Netzwerk von Frauen mit ausgezeichneten Expertisen zu haben, mit diesen im Austausch zu stehen, sich gemeinsam für gesellschaftliche Ziele einzusetzen …und, und, und. Dr. Dieta Kuchenbrandt eine von diesen Frauen. Sie ist Trainerin und Netzwerkpartnerin von Pro Exzellenzia 4.0 – und darüber sind wir sehr glücklich! In dieser und in der nächsten Blog-Letter-Ausgabe teilt die Psychologin und Hochschulexpertin ihr reichhaltiges Wissen über das sog. „Vorsingen“ und den Step eins dorthin, die Bewerbung auf eine Professur, mit Ihnen. Welch ein Geschenk!

Erstes Vorsingen? Übung macht die Meisterin! – Teil 1
Vor einigen Wochen bin ich auf der Internetpräsenz einer Hochschule auf folgenden Text gestoßen: „Eine Besonderheit ist der relativ große Anteil von Frauen an Studenten und Mitarbeitern. Mehr als 37% der Beschäftigten sind Frauen, rund 50% beträgt ihr Anteil derzeit bei den Studierenden. Der Anteil von Frauen an den besetzten Professuren beträgt mittlerweile etwa 20%.“ Stolpern Sie vielleicht auch beim Lesen? Nicht nur, dass die geschlechtergerechte Sprachverwendung fehlt; auch: fünfzig Prozent der Studierenden versus 20 % der Leitungskräfte dieser Hochschule sind Frauen. Nehmen wir alle Universitäten und Hochschulen zusammen, lag im Jahr 2018 der Frauenanteil in der Professor*innenschaft bei 24,73 % (Quelle: Statistisches Bundesamt). Verglichen mit den Vorständen in Dax-Konzernen (weniger als 9%) klingt das in der Tat viel. Und auch mit Rückblick beispielsweise auf das Jahr 2000 –  hier haben Frauen knapp 10,55 % der Professuren besetzt – ist eine Zahl um und jenseits der 20 % sicher als eine Errungenschaft zu lesen. Dennoch bleibt es ein Missverhältnis zwischen dem Anteil an erfolgreichen Studienabschlüssen (ca. 50% werden von Frauen erlangt) sowie erfolgreich abgeschlossenen Promotionen (knapp 45 % werden von Frauen erreicht) und den Führungspositionen an Hochschulen, die durch Frauen eingenommen werden.

Dieses Missverhältnis gilt es unter anderem durch die Hochschulen selbst zu verändern. Vor nicht wenigen Jahren war es durchaus noch möglich, vor einer ausschließlich männlich besetzten Berufungskommission „vorzusingen“. Heute werden Sie eine solche Kommission nur noch selten antreffen, die meisten Fakultäten sind um paritätisch zusammengesetzte Kommissionen bemüht. Zur Aufgabe von Berufungskommissionen gehört es mittlerweile, gezielt Wissenschaftlerinnen im Berufungsgebiet anzusprechen und zur Bewerbung einzuladen. Die Maßnahmenliste ließe sich fortsetzen.

Doch das allein genügt nicht. Auch Frauen (bzw. die potentiellen Bewerberinnen) müssen diesem Missverhältnis etwas entgegensetzen. Aus meiner Sicht beginnt das damit, die Spielregeln zu kennen und sich im Bewerbungsprozess strategisch möglichst klug aufzustellen. Ein Blick in die FAQ’s zu Professurbewerbungen kann hierzu ein erster Schritt sein.

FAQs zu Bewerbungen auf eine Professur

(1) (Wann) Sollte ich mich auf eine Professur bewerben?

Ganz häufig höre ich von Wissenschaftler*innen: „Da passe ich aber nicht gut drauf, da bewerbe ich mich besser nicht.“ – „Ich habe die Habil noch nicht fertig, da hab’ ich eh noch keine Chance.“

Richtig, in manchen Fachbereichen (insbesondere Medizin und vielen Geisteswissenschaften) stehen die Chancen ohne Habilitation eher schlecht, sind aber auch nicht bei null! Sind Sie nicht habilitiert, obliegt es der Kommission einzuschätzen, ob Ihre Leistungen habilitationsäquivalent sind (und hier gibt es eine nicht zu unterschätzende subjektive Komponente). Und, je besser Sie fachlich passen, desto höher mögen die Chancen sein. Auch das stimmt jedoch nur bedingt: Ihre Aufgabe im Bewerbungsprozess ist nicht, optimal zu passen, sondern sich passend zu machen. Und bedenken Sie: Nicht nur Ihre Forschung, auch Ihre Lehrerfahrung trägt zur Passung bei.

 Antwort:

Fangen Sie frühzeitig an, sich auf Professuren zu bewerben, warten Sie nicht, bis Sie ALLE Qualifikationskriterien erfüllen. Dies gilt sowieso für Juniorprofessuren (Direkt nach der Promotion? Ab Postdoc-Jahr 2-3? Die Berufungspraxis ist hier durchaus divers.) wie für W2- Nachwuchsprofessuren mit Tenure Track. Aber auch bei unbefristeten W2/W3-Professuren ist die Chance berufen zu werden oder wenigstens einen Listenplatz zu bekommen (ein dickes Plus in Ihrem CV) höher, wenn Sie sich bewerben als, wenn Sie sich nicht bewerben. Bewerben Sie sich auch auf Professuren, auf die Sie fachlich nicht optimal passen, wenn Sie Ideen haben, wie Sie Ihr Profil und Ihre künftigen Forschungspläne auf die Ausschreibung zuschneiden können. Das Bewerben auf Professuren will geübt sein, allein dafür ist das frühzeitige und etwas breitere Bewerben eine gute Strategie. Zu guter Letzt: Bedenken Sie, dass ein Berufungsverfahren in Deutschland zwischen ein und zwei Jahren dauert.

(2) (a) Was gehört zu den üblichen Unterlagen? (b) Wie stelle ich mich optimal in den schriftlichen Unterlagen dar? und (c) Was sollte ich vermeiden?

Generell sei vorausgeschickt: Das Wort BeWERBUNG ist ernst gemeint. Natürlich geht es nicht darum, unrealistische Erwartungen zu wecken. Aber es muss in der Bewerbung um Sie gehen (Kein anonymes „Wir“; „Ich“ habe gemacht, geforscht, erreicht…Etwas unangenehm, oder? Trotzdem!) und um Ihre „Produkte“ (Forschung, Lehre, Engagement an der Hochschule, Führungserfahrung etc.). Eine Bewerbung ist keine Liste dessen, was Sie alles noch nicht erreicht haben.

Antworten:

  1. a) Zu den üblichen Unterlagen gehören
  • das Anschreiben (1-1,5 Seiten)
  • der CV (inklusive Werdegang, Qualifikationen, selbst eingeworbene Drittmittel, Preise, hochschuldidaktische Fortbildungen, Führungserfahrungen/betreute und co-betreute Doktorarbeiten, akademische Selbstverwaltung.
  • Es gibt keine Längenbegrenzung, sondern: So kurz wie möglich und so lang wie nötig
  • Drittmittelverzeichnis
  • Publikationsverzeichnis
  • Vortragsverzeichnis
  • Lehrverzeichnis (inklusive der betreuten Abschlussarbeiten)

In vielen Fällen ist auch ein Lehr- und Forschungskonzept gefordert. Beachten Sie: Es geht um Konzepte, nicht um Profile! Neben einem retrospektiven Anteil (Was habe ich gemacht? Was sind meine Schwerpunkte?) braucht es einen prospektiven Anteil (Was plane ich? Vor allem: Was plane ich am Zielstandort? Wie passe ich mit meinen Schwerpunkten an das Institut, die Fakultät, die Hochschule? Mit welchen Bereichen möchte ich gern kooperieren?).

  1. b) Nehmen Sie einmal die Perspektive der Berufungskommission ein: Wie würden Sie die Unterlagen von 30-100 Bewerber*innen lesen? Sie wollen sich wahrscheinlich möglichst schnell einen möglichst guten Überblick zu den relevanten Informationen verschaffen. Ihre Unterlagen sollten entsprechend gestaltet sein. Die wichtigsten Informationen (Forschungsschwerpunkte, Publikationen, Drittmittel, Lehrerfahrung) sollten schnell und frühzeitig erfassbar sein.

Deshalb gilt:

  • Nummerieren Sie Ihre Publikationen im Verzeichnis.
  • Geben Sie nicht nur die einzelnen Summen Ihrer Drittmittel an, sondern auch eine Gesamtsumme der eingeworbenen Mittel.
  • Vielleicht haben Sie ein Deckblatt mit einem Inhaltsverzeichnis für Ihre Unterlagen.
  • Ihr CV kann mit einem Kurzprofil beginnen, in dem Sie in Stichpunkten die vier bis fünf wichtigsten Informationen zusammenfassen (z.B. aktuelle Position, Stand des Habilitationsverfahrens, Gesamtzahl der Publikationen und der eingeworbenen Drittmittel, Führungserfahrung, Forschungs- und Lehrschwerpunkte).
  • Die Unterlagen sollten übersichtlich und leser*innenfreundlich (z.B. Schriftgröße 11 / 12, Zeilenabstand 1.15) sein.
  1. c) Folgenden „Fehler“ beobachte ich am häufigsten: In den Unterlagen fehlt der klare und wiederkehrende Bezug zur Hochschule. In Ihrem Anschreiben sollten Sie etwa unbedingt begründen, warum Sie sich auf die Professur bewerben, warum Sie an die jeweilige Hochschule und wie Sie sich in der Hochschule einbringen möchten (Wie tragen Ihre Schwerpunkte zum Profil der Hochschule, der Fakultät und/oder des Instituts bei?).

Fortsetzung folgt! Sie sind neugierig, wie es nach der schriftlichen Bewerbung weitergeht und was es hier zu beachten gilt? Lesen Sie dazu Teil II in der nächsten Ausgabe des Blogletters von Pro Exzellenzia 4.0!

Zur Autorin:
Dr. Dieta Kuchenbrandt ist Psychologin und war mehrere Jahre als Wissenschaftlerin an verschiedenen Universitäten tätig. In ihrem Unternehmen schainundkuchenbrandt hat sie sich auf die Anliegen und Arbeitskontexte von Wissenschaftler*innen spezialisiert. Zu ihren wichtigsten Tätigkeitsschwerpunkten gehört die Unterstützung und Beratung von Postdocs, Nachwuchsgruppenleiter*innen und Juniorprofessor’innen bei der Bewerbung auf Professuren an Universitäten sowie Hochschulen.
www.schainundkuchenbrandt.com
dk@schainundkuchenbrandt.de

Unsere Stipendiatinnen.

Am 21. Januar 2020 war es soweit: Wir trafen uns mit den ausscheidenden sowie mit den neu ins Projekt eintretenden Stipendiatinnen von Pro Exzellenzia 4.0. Welch eine geballte wissenschaftliche Exzellenz. Beeindruckend!
Folgende Stipendiatinnen wurden von uns allen mit einem lachenden (neue Perspektiven und Wege tun sich für sie auf) und einem weinenden Auge (die gemeinsame Zeit hat uns miteinander verbunden) verabschiedet, da ihr Stipendium im Jahr 2019 endete: Nicola Torke (Hochschule für bildende Künste Hamburg), Katharina Saß und Charlotte Ruhmlieb (beide Universität Hamburg/UHH), Pia Preißler (Hochschule für Musik und Theater Hamburg/HfMT), Pia Preißler (HafenCityUniversität/HCU), Dr. Ann Christin Parplys (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf/UKE) und Jana Voth (Hochschule für Angewandte Wissenschaft Hamburg/HAW). Wir wünschen allen Stipendiatinnen auf diesem Wege noch einmal alles Gute und freuen uns, wenn wir Euch zur feierlichen Zertifikatsvergabe am 17. November 2020 im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung „Network o fand for women – Pro Exzellenzia 4.0 & LaKoG“ wiedersehen.
Neu als Stipendiatinnen im Programm sind: Constanze Schmidt und Dr. Kirsten David (beide HCU), Dr. Sonia Singh (UKE), Dr. Özge Alacam (UHH), Aigerim Seilova (HfMT), Anna Tautfest (HfBK), Lisa Taplick (HAW) und Susanne Kröncke (UHH). Gemeinsam mit Lisa Michel (HAW), Elisabeth Rech (HCU), Narjes Jalali (HSU), Viviane Silva Teixeira (TUHH), Stefanie Kaul und Asma Sikander (beide HAW) – deren Stipendium weiterläuft – sind zurzeit 14 exzellente Stipendiatinnen bei Pro Exzellenzia 4.0.
Im Anschluss gab es noch einen Umtrunk und eine kleine Abschiedsfeier von der Projektkoordinatorin Nele Gerkens, die das Projekt Anfang des Jahres verlassen hat. Wir danken für die gute Zusammenarbeit und wünschen ihr für die berufliche Neuorientierung alles Gute!

Unseren Jubiläumsauftakt mit der Zweiten Bürgermeisterin, Gleichstellungs- und Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank.

Eröffnet wurde der Abend mit einer Begrüßungsrede durch die Projektleitung Doris Cornils, in der sie allen ehemaligen und derzeitigen Unterstützer*innen, Macher*innen und Begleiter*innen auf dem Weg von zehn Jahren Pro Exzellenzia dankte. Ein Highlight des Abends war das wertschätzende Grußwort der Gleichstellungssenatorin Katharina Fegebank. „Pro Exzellenzia hat sich in den vergangenen zehn Jahren zum bundesweiten Vorbild in der Förderung von Frauen für Führungspositionen entwickelt. Über Stipendien, Netzwerkprogramme und Workshops werden die zahlreichen hervorragend qualifizierten Frauen in Hamburg bei ihrer Karriereplanung in den unterschiedlichsten Fachgebieten bereits frühzeitig unterstützt. Von ihrer Expertise profitieren Unternehmen, Hochschulen und die Gesellschaft nachhaltig. Ich danke den Verantwortlichen von Pro Exzellenzia herzlich für diesen wichtigen Beitrag zur Gleichstellung von Frauen in Hamburg – Happy Birthday und weiterhin viel Erfolg!“

Dass das Engagement für mehr Frauen in Führung auch zukünftig von großer Relevanz ist, verdeutlichte Prof. Barbara Schwarze, Hochschule Osnabrück, in ihrem Festvortrag „Let´s go digital! Karrieren für Frauen in digitalen Zeiten“. Sie belegte anhand zahlreicher Studien, dass mit der Digitalisierung der Arbeitswelt neue Herausforderungen für die Karrieren von Frauen verbunden sind.  Prof. Barbara Schwarze ist Soziologin und seit 2007 Professorin für Gender und Diversity Studies an der Hochschule Osnabrück. Außerdem ist sie Vorsitzende des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit und Mitglied in zahlreichen Organisationen u. a. des Präsidiums der Initiative D21. Die Initiative D21 legt den Schwerpunkt ihrer Arbeit auf die Chancengleichheit in der digitalen Gesellschaft.

Jelena Dabic, eine ehemalige Stipendiatin von Pro Exzellenzia, und ihre Kollegin Lin Chen begleiteten den Abend musikalisch. Jelena Dabic ist Komponistin, Konzertdesignerin und künstlerische Leiterin des Silkroad Festivals. Lin Chen ist Schlagzeugerin und Performerin. Jelena Dabic und Lin Chen arbeiten seit vielen Jahren, unter anderem beim Silkroad Festival zusammen. Beim Silkroad-Festival werden alte Musiktraditionen und Volksinstrumente der Seidenstraße mit neuen musikalischen Elementen verbunden. Aus dem Silkroad Repertoire hörten die Gäste, das von Jelena Dabic für die Besetzung komponierte Stück „silk-road-reloaded“ sowie das chinesische Volkslied „Spring in Pamir“, das von den beiden Musikerinnen bearbeitet wurde. Die beiden Musikerinnen nahmen uns mit auf eine wundervolle Reise auf die Seidenstraße und verzauberten uns mit ihren Klängen.

Eine wunder-volle Überraschung kam zum Schluss vom offiziellen Teils des Abends. Die aktuelle Stipendiatin Narjes Jalali hat eine Torte gezaubert, von der jede*r annahm, sie käme aus der edelsten Konditorei. Diese überreichte sie, gemeinsam mit der Stipendiatin Charlotte Ruhmlieb der Projektleitung Doris Cornils. Beide bedankten sich im Namen aller Stipendiatinnen für die Unterstützung und Begleitung durch das Projektteam und sprachen ihre Glückwünsche zu 10 Jahren Pro Exzellenzia aus.

Die Gäste des Abends, darunter Präsidien der Hamburger Hochschulen, Vertreter*innen der ESF-Behörde und der BWFG, Stipendiatinnen, Beiratsmitgliedern, Trainerinnen, Gleichstellungsbeauftragten und –referentinnen, Teilnehmerinnen und viele weitere aus dem Netzwerk von Pro Exzellenzia, feierten bei köstlichem Essen, Geburtstagstorte und Getränken im Foyer vom Spiegelsaal des Museums für Kunst und Gewerbe.

Danke an ALLE, die diesen Abend zu dem gemacht haben was er war: Ein tolles und würdiges Fest für 10 Jahre Pro Exzellenzia!

Zweite Bürgermeisterin und Wissenschafts- und Gleichstellungssentorin Katharina Fegebank mit den Präsidien der HAW, HCU, HfMT und HSU
Zweite Bürgermeisterin und Wissenschafts- und Gleichstellungssentorin Katharina Fegebank mit Burkhard Strunk (ESF-Leitung) und Martin Mahn (Geschäftsführer Hamburg Innovation GmbH, Projektträger von Pro Exzellenzia)
Zweite Bürgermeisterin und Wissenschafts- und Gleichstellungssentorin Katharina Fegebank mit Pro Exzellenzia-Beiratsmitgliedern
Grußwort der Zweiten Bürgermeisterin und Wissenschafts- und Gleichstellungssentorin Katharina Fegebank
Begrüßung durch Doris Cornils
Festvortrag Prof. Barbara Schwarze
Jelena Dabic und Lin Chen

Networking, Austausch, Gespräche…
Anschneiden der Geburtstagstorte
Gute und unterhaltsame Gespräche, fröhliche Stimmung

Alle Fotos: Frank Krems

Pressestimmen und Gratulationen: