Dein beruflicher Werdegang:
Ich bin promovierte Erziehungs- und Geisteswissenschaftlerin und arbeite als Hochschuldozentin, Antidiskriminierungstrainerin und DEIB-Consultant. Seit mehr als 15 Jahren begleite ich Führungskräfte und Organisationen in den Bereichen inclusive Leadership, Empowerment, Diversität und diskriminierungssensible Hochschule. Zuvor war ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hamburg und als Projektkoordination mehrerer Bildungsprojekte tätig. Heute verbinde ich wissenschaftliche Perspektive mit Praxiserfahrung und schaffe Brave Spaces, in denen Menschen ihre Handlungsspielräume erweitern, neue Perspektiven entwickeln und Führung selbstbewusst gestalten können.

Welche Schwerpunkte umfasst dein Angebot als Coach/Trainerin?
Meine Schwerpunkte liegen in der Begleitung von Hochschulen, Behörden und öffentlichen Institutionen zu Diversity, Antidiskriminierung, diskriminierungssensibler Lehre und inklusive Leadership. Als Trainerin unterstütze ich Führungskräfte und Teams bei Veränderungsprozessen, Konflikten und einer diskriminierungssensiblen Zusammenarbeit.

Wie ist die Zusammenarbeit mit Pro Exzellenzia (lead) entstanden und was schätzt du an unserem Projekt besonders?
Die Zusammenarbeit mit Pro Exzellenzia ist aus dem Anliegen entstanden, Frauen in Wissenschaft und Führung zu stärken und neue Räume für Führung und Sichtbarkeit zu schaffen. Besonders schätze ich, dass Pro Exzellenzia Female Leadership nicht als Anpassung an bestehende Strukturen versteht, sondern als Möglichkeit, diese mitzugestalten und neu zu denken. Dass dabei auch BIPoC-Frauen sichtbar werden und Power Sharing einen echten Platz bekommt, macht das Projekt für mich besonders. Ich freue mich über die Zusammenarbeit.

Frauen auf ihrem beruflichen Weg in Richtung Führung zu unterstützen ist dir wichtig, weil…
Frauen auf ihrem Weg in Führung zu begleiten, bedeutet für mich, Räume neu zu denken: Brave Spaces statt Safe Spaces – also Orte, in denen wir nicht perfekt sein müssen, sondern mutig fragen, mitgestalten, experimentieren und Verantwortung übernehmen dürfen. Gerade daraus entsteht für mich Inclusive Leadership: Führung, die Unterschiede nicht glättet, sondern als Ressource nutzt und neue Formen von Macht, Sichtbarkeit und Zusammenarbeit ermöglicht.

Was bedeutet „Female Leadership“ für dich?
Female Leadership bedeutet für mich, Frauen zu ermutigen, Führung nicht nur zu übernehmen, sondern auch neu zu gestalten. Gerade in der Hochschule braucht es Brave Spaces, in denen Frauen ihre Stimme entwickeln, Machtstrukturen reflektieren und diversitätssensible Formen von Zusammenarbeit erproben können. Für mich verbindet sich Female Leadership deshalb mit Inclusive Leadership, Brave Spaces und der Frage, wie wir Leadership in der Wissenschaft und Hochschule vielfältiger, inklusiver und zukunftsfähiger gestalten können.

Das Projekt Pro Exzellenzia lead wird von der Europäischen Union und von der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH) finanziert. Die Förderlaufzeit von Pro Exzellenzia lead ist vom 01.01.2025 bis 31.12.2028. Projektträger ist Hamburg Innovation GmbH.
Europäischer Sozialfonds
Stadt Hamburg