Verbindungen schaffen

Hochschulgremium

Wir freuen uns Ihnen das Hochschulgremium Pro Exzellenzia plus vorzustellen.

Mit dem wissenschaftlichen Hochschulgremium wird die Zusammenarbeit zwischen den sieben Hamburger Hochschulen und Pro Exzellenzia plus vertieft und das gemeinsame Ziel „mehr Frauen in Führungspositionen“ verfolgt. Jede der sieben Hamburger Hochschulen sowie das UKE, die Geschäftsführung von Hamburg Innovation GmbH, die Geschäftsleitung des Zentrums Gender & Diversity und die Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten (LaKoG) sind mit je einem Mitglied vertreten.

Bildquelle: Markus Scholz

Prof.in Dr. Monika Bessenrodt-Weberpals, Vizepräsidentin der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg

Expertise sowie Ämter/Gremien/Mitgliedschaften (eine Auswahl)

  • Professorin für Physik und Gender an der HAW Hamburg
  • Gründungsmitglied des Arbeitskreises „Chancengleichheit“ der Deutschen Physikalischen Gesellschaft
  • Vorstandsmitglied im Luftfahrtcluster Hamburg Aviation und Initiatorin von  Hamburg Aviation Women

„Ich wirke an der Realisierung von Chancengleichheit von Frauen in Führungspositionen mit, weil davon alle – Hochschulen, Unternehmen und die gesamte Gesellschaft – profitieren. Es ist an der Zeit, eine Kultur tatsächlicher Gleichberechtigung zu schaffen und dabei die gesellschaftliche Diversität sichtbar zu machen.“

Bildquelle: HCU (Kommunikation) Lemonakis

Prof. Dr.-Ing. Annette Bögle, Vizepräsidentin für Forschung und Internationalisierung, Professur Entwurf und Analyse von Tragwerken, HafenCity Universität Hamburg

Annette Bögle hat an der Universität Stuttgart Bauingenieurwesen studiert und anschließend als Tragwerksplanerin im Ingenieurbüro Boll und Partner in Stuttgart gearbeitet. Sie promovierte an der Universität bei Prof. Dr.-Ing. Jörg Schlaich und arbeitete als Kuratorin für das Deutsche Architektur Museum für die Ausstellung „leicht weit -– Light Structures, Jörg Schlaich, Rudolf Bergermann”. Ihre Expertise liegt im Leichtbau, dem (digitalen) Entwurf im konstruktiven Ingenieurbau und der Ingenieurbaukunst. Damit verbunden ist ihr Interesse für die Baukultur und der Geschichte des Ingenieurbaus.

„Ich wirke an der Realisierung von Chancengleichheit von Frauen in Führungspositionen mit, weil Frauen in den technischen Disziplinen unterrepräsentiert sind“.

Bildquelle: UKE

Prof. Dr. med. Peer Briken, Institutsdirektor, Zentrumsleitung für Psychosoziale Medizin; Institut für Sexualforschung, Sexualmedizin und Forensische Psychiatrie

Prof. Dr. med. Peer Briken, Professor für Sexualforschung, Sexualmedizin und Forensische Psychiatrie sowie Direktor des gleichnamigen Instituts an der Medizinischen Fakultät. Ärztlicher Leiter des Zentrums für psychosoziale Medizin. Von 2010 bis September 2016 war er der 1. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung (DGfS). Er ist Mitherausgeber der Zeitschrift für Sexualforschung. Von 2016 bis 2021 Mitglied der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs. Expertise in den Bereichen Transgender, LGBTQ+ Gesundheit und sexualisierte Gewalt.

„Ich wirke an der Realisierung von Chancengleichheit von Frauen in Führungspositionen mit, weil wir nur mit Frauen in Führungspositionen ein nachhaltiges Gesundheitssystem für die Zukunft fit machen können.“

Bildquelle: Presseabteilung der TUHH

Prof.in Dr. Sibylle Fröschle, Professorin und Institutsleiterin für Sichere Cyber-Physische Systeme TUHH

Mein Name ist Prof. Dr. Sibylle Fröschle. Ich bin Professorin und Leiterin des Instituts für Secure Cyber-Physical Systems an der TU Hamburg.

Cyber-Physical Systems entstehen durch die enge Kopplung informatischer, mechanischer und elektronischer Komponenten. Meine Forschung befasst sich mit der Bedrohung solcher Systeme durch Cyber-Angriffe und zielt darauf ab, dass Cyber-Physical Systems sicher entwickelt und betrieben werden können. Dabei betrachte ich aktuell insbesondere Systeme aus den Bereichen Automobil, Luftfahrt sowie Seefahrt.

„Ich wirke an der Realisierung von Chancengleichheit von Frauen in Führungspositionen mit, weil es mir ein wichtiges Anliegen ist, dass sich das Talent und der Drive von Frauen in unserer Gesellschaft durchsetzen kann.“

Bildquelle: Dr. Maximiliane Gürth

Dr. Maximiliane Gürth, Referentin Forschung an der Helmut-Schmidt-Universität/ Universität der Bundeswehr Hamburg

Dr. Maximiliane Gürth promovierte am interdisziplinären DFG-Graduiertenkolleg „Interkonfessionalität in der Frühen Neuzeit“. Danach war sie im Universitätskolleg der Universität Hamburg in der Redaktion für die Öffentlichkeitsarbeit, die Publikationen und die Wissenschaftskommunikation zuständig. Seit 2021 hat sie als Referentin für Forschung in der Präsidialabteilung der HSU/ UniBw H die Nachwuchsförderung übernommen und ist außerdem im Bereich Hochschulentwicklung und Universitätsstrategie tätig.

„Ich wirke an der Realisierung von Chancengleichheit von Frauen in Führungspositionen mit, weil Frauen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie häufiger stärker berücksichtigen. Aufgrund dieser zeitgemäßen Führungskultur werden veraltete Unternehmensstrukturen tatsächlich verändert, wodurch Hindernisse für die Karriere von Frauen nachhaltig aus dem Weg geräumt werden können – ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg hin zur Chancengleichheit.“

Stellvertretung: Prof.in Dr. Annette Jünemann, Professorin für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Internationale Politik HSU/UniBw H

Bildquelle: Dominique Kleiner

Dr. Michaela Koch, Geschäftsleitung Zentrum Gender & Diversity

Expertise: Gender und Queer Studies, Wissenschaftsmanagement und Science Fiction

„Ich wirke an der Realisierung von Chancengleichheit von Frauen* in Führungspositionen mit, indem wir am ZGD Studium, Lehre und Forschung zu Geschlecht und Vielfalt stärken, Ungleichheitsverhältnisse aufdecken und benennen und Maßnahmen zur Umsetzung der Gleichstellung aller Geschlechter unterstützen.“

Bildquelle: Jochen Kilian/Tutech Innovation GmbH

Martin Mahn, Geschäftsführung (Projektträger Pro Exzellenzia plus)

Vor fünf Jahren hat Martin Mahn die Geschäftsführung der Tutech Innovation GmbH und der Hamburg Innovation GmbH übernommen, um in Hamburg Technologie- und Wissenstransfer an der Schnittstelle zwischen Hochschule und Industrie zukunftsorientiert zu gestalten. Mahn studierte Biologie, Umweltökonomie und -management an der Freien Universität Berlin, der Hebrew University Jerusalem und der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin. In den rund 20 Jahren seiner bisherigen beruflichen Laufbahn war er für unterschiedliche Unternehmen u.a. in den Bereichen Qualitäts- und Umweltmanagement, Design-in, OEM-Vertrieb, Unternehmensgründung und Technologietransfer tätig, davon über 10 Jahre für die ehemalige Siemens-Tochter OSRAM und knapp sechs Jahre als Geschäftsführer der Humboldt-Innovation GmbH, einer Tochter der Humboldt-Universität zu Berlin.

„Ich wirke an der Realisierung von Chancengleichheit von Frauen in Führungspositionen mit, weil das selbstverständlich sein sollte. Und weil wir nur dann in eine gerechte, nachhaltige Zukunft blicken können, wenn wir beide Perspektiven und beide Kräfte bündeln.“

Bildquelle: HRA/Sommer

Dr. Elena Nendza, Geschäftsführung der Hamburg Research Academy und Entsandte der Universität Hamburg

Nachwuchsförderung in der Wissenschaft, hochschulübergreifende Vernetzung, Karriereentwicklung, wissenschaftliche und außerwissenschaftliche Karrierewege.

„Ich wirke an der Realisierung von Chancengleichheit von Frauen in Führungspositionen mit, weil allein Talent und Potenziale über den eigenen Karriereweg entscheiden sollten. Allerdings ist gerade in der Wissenschaft die „Leaky Pipeline“ ein Problem: Der Frauenanteil nimmt mit jeder Karrierestufe ab. Dem muss mit zusätzlichen Förderangeboten entgegengewirkt werden. Als Geschäftsführerin der Hamburg Research Academy unterstütze ich mit meinem Team den wissenschaftlichen Nachwuchs der Stadt Hamburg auf den individuellen Karrierewegen – sowohl in Richtung der Professur als auch beim Einstieg in außeruniversitäre Berufsfelder.“

Stellvertretung: Dr. Kerstin Lange, Referentin für Internationales an der HRA

Bildquelle: Kollmer

Prof.in Dr. Nina Noeske, Professorin für Musikwissenschaft an der HfMT, Dekanin Studiendekanat III

ist seit 2014 Professorin für Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik und Theater (HfMT) Hamburg
Forscht und lehrt zu Themen aus der Kulturgeschichte der Musik vom 18. bis 20. Jahrhundert, mit einem Schwerpunkt u.a. auf dem Bereich Musik und Gender.

Stellvertretung: Prof.in Dr. Dorothee von Moreau, Professorin für Theorie und Praxis der Musiktherapie HFMT

„Ich wirke an der Realisierung von Chancengleichheit von Frauen in Führungspositionen mit, weil dies nach wie vor einer der Hebel dafür ist, Chancengleichheit auf allen gesellschaftlichen Ebenen zu etablieren und eine Kulturveränderung zu bewirken.“

Bildquelle: Universität Hamburg

Dr. Angelika Paschke-Kratzin, Sprecherin der LaKoG

Dr. Angelika Paschke-Kratzin, Gleichstellungsbeauftragte der Universität Hamburg und Sprecherin der Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten der Hamburger Hochschulen (LaKoG), Lebensmittelchemikerin

Nach 21 Jahren Gleichstellungsbeauftragte in der Chemie und der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften bin ich nun seit mehr als sechs Jahren Gleichstellungsbeauftragte der gesamten Universität Hamburg und Sprecherin der LaKoG. Parallel dazu bin ich stets in Forschung und Lehre im Institut für Lebensmittelchemie der Universität Hamburg als Wissenschaftlerin tätig.

„Ich wirke an der Realisierung der Chancengleichheit von Frauen mit, weil ich aus den Naturwissenschaften komme und mir u.a. daher die Frauenförderung immer noch eine DER Herzensangelegenheiten ist.“

Bildquelle: Imke Sommer, HfbK Hamburg

Prof.in Dr. Bettina Uppenkamp, Professorin für Kunst- und Bildgeschichte an der Hochschule für bildende Künste Hamburg, Vizepräsidentin

Forschungsschwerpunkte sind Kunst der Frühen Neuzeit mit einem Schwerpunkt bei der italienischen Malerei des 15. bis 17. Jahrhunderts, der zeitgenössischen Kunst und Fragen nach den Ordnungen der Geschlechter in historischer und aktueller Perspektive. Promoviert an der Universität Hamburg mit einer Arbeit zu „Judith und Holofernes in der italienischen Malerei des Barock“, habilitiert an der Humboldt-Universität zu Berlin mit einer Untersuchung zu den italienischen Hochzeitstruhen des 15. Jahrhunderts.

„Ich wirke an der Realisierung von Chancengleichheit für Frauen in Führungspositionen mit, weil ich die Chancengleichkeit als einen Beitrag zu mehr sozialer Gerechtigkeit verstehe.“

Stellvertretung: Prof.in Heike Mutter, Professorin für Einführung in das künstlerische Arbeiten HFBK

Das Projekt Pro Exzellenzia plus wird von der Europäischen Union und von der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH) finanziert. Die Förderlaufzeit von Pro Exzellenzia plus ist vom 01.04.2021 bis 31.12.2024. Projektträger ist Hamburg Innovation GmbH.
Europäischer Sozialfonds
Stadt Hamburg