„Die Teilnahme an der Qualifizierung für Migrantinnen war für mich ein Gewinn!“ Gastbeitrag von Irina Tebelius

Ich habe Hamburgs Karrierekompetenz-Zentrum Pro Exellenzia 4.0 in der von Doris Cornils an der Technischen Universität Hamburg angebotenen Lehrveranstaltung „Machtspiele in Organisationen“ im Jahr 2017 kennengelernt. Noch im selben Jahr nahm ich an Workshops sowie an dem ersten Durchgang der Qualifizierung für Migrantinnen teil.
Mich haben der logische Aufbau der Qualifizierung sowie die inhaltlich interessanten Workshops von vorneherein überzeugt. Und auch in der Praxis hielt das Angebot, was es versprach: Geballtes Wissen in aufeinander aufbauenden Workshops, zugeschnitten auf die Bedarfe von hochqualifizierten Frauen mit Migrationshintergrund.
Für meine persönliche Weiterentwicklung waren die Veranstaltungen zu den Themen „Karrierewege und -strategien“ und „selbstbewusstes Auftreten“ besonders wertvoll. Da ich mich zu dem Zeitpunkt damit befasste, ob nach dem Studium eine Promotion für mich das Richtige sei, konnte ich mich dieser Frage eingehend widmen. Die Trainerin Frau Dr. Schönbach-Fuleda hat sehr realistisch und präzise über die Karrierewege im Wissenschaftssystem aufgeklärt. So bekam ich zu einem frühen Zeitpunkt meiner beruflichen Planung Informationen darüber wie das deutsche Hochschulsystem funktioniert und mit welchen Herausforderungen ich als Frau zu rechnen habe. Vor allem konnte ich aus diesem Workshop mein eigenes Kompetenzprofil mitnehmen, an dem ich seitdem regelmäßig in weiteren Workshops von Pro Exzellenzia 4.0 arbeite.
Das an zwei Terminen stattfindende Coaching zum selbstbewussten Auftreten und der damit im Zusammenhang stehenden Arbeit an der Selbstpräsentation empfand ich für mich ebenfalls als besonders wertvoll. Die Trainerin Frau Dr. Hein hat bei uns in der Gruppe ein Bewusstsein für die Möglichkeiten persönlicher Selbstdarstellung geschaffen und uns Techniken vermittelt, wie wir den Eindruck auf andere Menschen durch die verbale und die körperliche Sprache aktiv und gezielt selbst steuern können. Toll waren für mich auch die zahlreichen Übungen, die ich weiterhin im Alltag erproben kann.
Die Teilnahme an der Qualifizierung für Migrantinnen war für mich gewinnbringend, weil die viermonatige Dauer eine intensive Trainingseinheit war. Das Programm ist für Frauen mit Migrationshintergrund, die in Deutschland Karriere machen und sich an der Gesellschaft und in der Arbeitswelt aktiv einbringen wollen, unentbehrlich. Hier erhalten Frauen die Möglichkeit professionell an sich zu arbeiten und über sich selbst hinaus zu wachsen. Außerdem dient es der Vernetzung unter Frauen. Aus unserer Gruppe hat sich ein berufliches Netzwerk entwickelt. Wir verfolgen gegenseitig die beruflichen Entwicklungen der anderen und tauschen uns regelmäßig über das Gelernte und Erprobte aus. Das ist aus meiner Perspektive ein zusätzlicher Gewinn, den ich aus der Teilnahme an der Qualifizierung für Migrantinnen ziehe.
Von daher danke ich den Macherinnen von Pro Exzellenzia 4.0 dafür, dass ein solches Programm für hochqualifizierte Frauen mit Migrationshintergrund geschaffen wurde. Ich bin sehr froh darüber, dass ich daran teilnehmen konnte und von dem Angebot von Pro Exzellenzia 4.0 auch zukünftig profitieren werde.

Sie beim Neujahresempfang am 06. Februar 2019 um 18:00 Uhr bei Pro Exzellenzia 4.0 zu begrüßen!

Merken Sie sich gerne diesen Termin vor, denn erstmalig lädt Pro Exzellenzia 4.0 zum Neujahrsempfang ein. Worüber wir uns ausgesprochen freuen: Für ein Grußwort konnten wir die Staatsrätin der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Dr. Eva Gümbel gewinnen. Die Autorin des Buches „Löwen-Strategie“ Martina Haas führt die Gäste anschließend in die Erfolgsgeheimnisse der Löw*innen ein. „Wie Sie in 4 Stunden mehr erreichen als andere am ganzen Tag“ – Martina Haas offenbart in ihrem Vortrag Strategien und Weisheiten der Löw*innen und wie wir diese für unser Leben nutzen können.

Sollten Sie noch nicht in unserem E-Mail-Verteiler sein und Interesse an unserem Neujahrsevent haben, dann schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an pro-exzellenzia@hamburginnovation.de!
Einladung folgt!

Etwas Neues wagen! Denn „Leute mit Mut und Charakter sind den anderen Leuten immer sehr unheimlich“ (Hermann Hesse). „Sei unheimlich!“ (Pro Exzellenzia).

Ich las dieses Zitat im Frühsommer auf Twitter und schnell stand fest: Da muss ich etwas draus machen! Mich treibt innerlich seit ca. einem Jahr ein anderes Anliegen um: Chancengleichheit gewinnt, wenn wir alle Generationen und ihre Erfahrungen einbeziehen. Nach meiner Ansicht sind der Austausch und die Zusammenführung der jungen, mit der mittleren und der älteren Generation für alle eine Bereicherung und für das Ziel „Chancengleichheit für Frauen zu realisieren“ ein Gewinn!*
Die Idee stand fest: Ich möchte den wichtigen Impuls dieses Zitats in einer Postkartenserie mit drei Generationen von Frauen umsetzen! Gemeinsam mit der wundervollen Grafikerin Nicole Derouaux (mutterelbe) gelang dieses Vorhaben. Wir haben viel überlegt, gesprochen, recherchiert und uns gegenseitig inspiriert. Heute liegt das Ergebnis vor: vier Mal Print-Inspiration pur, mit viel Herz. Ich hoffe, Sie lassen sich davon mitreißen!

Weitere Infos die Grafikerin Nicole Derouaux:
Mutterelbe in Hamburg steht für Kommunikationsdesign aus Leidenschaft. Naming, Logos, Geschäftsausstattungen, Websites, Flyer – alles was Marken nach vorne bringt: www.mutterelbe.de.
Twitter: @NDerouaux

*Im Jahr 2019 ist eine Veranstaltung zu dieser Idee bereits in Planung. Mehr verrate ich noch nicht .

Forschungsgelder für Wissenschaftlerinnen!

Pro Exzellenzia meets Geisteswissenschaften: Geld regiert die (Forschungs)welt?! Die zweite Veranstaltung am 28.11.2018 der inzwischen erfolgreich etablierten Reihe „Pro Exzellenzia meets UHH“ findet in Kooperation mit der Gleichstellung der Fakultät Geisteswissenschaften der UHH statt.
Drittmittelakquise ist für Nachwuchswissenschaftlerinnen zu einem zentralen Thema geworden, da wissenschaftliche Karrieren zunehmend auf der erfolgreichen Einwerbung von Forschungsgeldern aufbauen. Im Rahmen der Veranstaltung wird eine Expertinnenrunde über mögliche Förderformate sowie über Wege und Strategien der Antragstellung informieren. Darüber hinaus berichten Geisteswissenschaftlerinnen über ihre konkreten Erfahrungen auf diesem Feld und geben Tipps für den Umgang mit Misserfolg.
Im Anschluss an kurze Präsentationen besteht die Möglichkeit, bei Fingerfood und Getränken mit Expertinnen und Wissenschaftlerinnen ins Gespräch zu kommen und individuelle Fragen zu stellen.

Referentinnen:
Dr. Imke Franzmeier, Claussen-Simon-Stiftung, Programmleiterin Wissenschaft & Hochschule
Dr. Leena Crasemann, Kunstgeschichtliches Seminar
Prof. Dr. Ivana Rentsch, Institut für Historische Musikwissenschaft
Dr. Elisabeth Hettig, Referat Nachwuchsförderung der Universität Hamburg

Die Veranstaltung ist ausgebucht. Wartelistenplätze bei Anmeldung (mit Nennung Ihrer fachlichen Zuordnung) unter pro-exzellenzia@hamburg-innovation.de bis zum 15.11.2018.

Eine tolle Beiratssitzung!

Am 27. September war es wieder soweit: Der Pro Exzellenzia 4.0 Beirat traf sich zu seiner diesjährigen Sitzung. Neu in der Runde begrüßt wurden Claudia Güsken (Vorständin Personal und Betrieb bei der Hamburger Hochbahn AG) und Dr. Hannah König (Leiterin Offshore Wind Technik am Standort Hamburg der EnBW Energie Baden-Württemberg AG). Ein Highlight der diesjährigen Sitzung war die Vorstellung der „Qualifizierung für Migrantinnen“. Die seit 2017 implementierte Programmlinie wurde von Anne-Kathrin Guder und Doris Cornils entwickelt. Hochqualifizierte Migrantinnen nehmen vier Monate pro Jahr an der Qualifizierung teil, deren Inhalte sie bei der Integration in das deutsche Hochschul- und Wirtschaftssystem vorbereiten und unterstützen sollen. Dazu zählen: Karrierestrategien und –wege, interkulturelle Kompetenz, selbstbewusstes Auftreten und Bewerbungsunterlagen. Die Qualifizierung wird mit einem Zertifikat abgeschlossen. Inzwischen läuft der zweite Durchgang, ebenfalls wieder sehr erfolgreich.
Doch was macht diese Qualifizierung für die Teilnehmerinnen wertvoll und erfolgreich? Auf diese Fragen gaben die Teilnehmerin (des ersten Durchgangs) Irina Tebelius und die Trainerin Dr. Stefanie Schönbach-Fuleda den Beiratsmitgliedern Auskunft. (Mehr dazu auch für Sie, liebe Leser*innen, in einem Beitrag von Irina Tebelius in diesem Blog-Letter; siehe ÜBER FRAUEN, DIE ENTSCHEIDEN MEHR ZU WOLLEN). An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an Frau Dr. Schönbach-Fuleda und Irina Tebelius für Ihre Mitwirkung und bereichernden Beiträge.
Der Austausch unter den Beiratsmitgliedern war von einer wertschätzenden, angenehmen Atmosphäre geprägt und (wie stets) produktiv. Wir danken allen Beiratsmitgliedern für Ihre Beiträge & Impulse und Ihr Engagement für Pro Exzellenzia 4.0!

Wir sind „Friend of Chefsache“, weil…

ich davon überzeugt bin, dass wir mit Innovation und Vielfalt gemeinschaftlich Chancengleichheit realisieren können“, Doris Cornils, Projektleitung von Pro Exzellenzia 4.0.
https://initiative-chefsache.de/initiative-chefsache/friends-of-chefsache/

Die Initiative „Chefsache. Wandel gestalten – für Frauen und Männer“ ist ein Netzwerk, das sich die Chancengerechtigkeit von Frauen und Männern auch in Top-Positionen zur Aufgabe gemacht hat. Geschäftsführungsmitglieder und Vorstände von Unternehmen sowie Leiterinnen und Leiter wissenschaftlicher, sozialwirtschaftlicher und öffentlicher Einrichtungen geben neue Impulse für den Kulturwandel in Deutschlands Chefetagen.

Im Jahr 2016 wurde Pro Exzellenzia der Chefsache Award von der Initiative verliehen. Prof. Dr. Isabell M. Welpe, Inhaberin des Lehrstuhls für Strategie und Organisation an der Technische Universität München und als externe Expertin Jurymitglied für den Chefsache Award, begründete die Entscheidung: „Die Initiative Pro Exzellenzia besticht durch die Kooperation mehrerer Institutionen und Akteure und Maßnahmen, welche sowohl finanzielle als auch ideelle Unterstützung gewähren.“
https://initiative-chefsache.de/veranstaltungen/award/chefsache-award-2016/

Als „Friend of Chefsache“, einem Netzwerk aus kleinen und mittleren Unternehmen und Organisationen, die sich der Initiative verbunden fühlen, übernimmt Pro Exzellenzia 4.0 eine Vorbildfunktion in der Gesellschaft und setzt sich öffentlichkeitswirksam für die Ziele zur Herstellung der Chancengleichheit von Frauen und Männern ein.

Unser Dank geht an die Initiative für die Aufnahme als „Friend“. Wir freuen uns auf die gemeinsame Zusammenarbeit!

Erfolgreich wie die Löwen!

„Die Löwen-Strategie“ Buchbesprechung und Verlosung eines Exemplares – handsigniert von der Autorin Martina Haas.

Ob ihr Sozialverhalten im Rudel, ihre Effizienz oder Fokussierung – wir können von Löwen und Löwinnen viel lernen, so die Kernaussage des Buches „Die Löwen-Strategie“, in der die Autorin Martina Haas Strategien und Weisheiten der Löwen verrät, die wir für unser Leben nutzen können. Diese anmutigen und wirkungsvollen Tiere – die Könige und Königinnen der Tierwelt – leben uns vor, wie wir in vier Stunden am Tag so viel erreichen können, wie andere am ganzen Tag.

Doch beginnen wir mit der Frage, die Martina Haas ihren Expert*innen – Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik – in der sog. Löwen-Lounge, die jedes Kapitel abrundet, stellt: „Was verbinden Sie mit Löwen?“, liebe Leser*innen.

Bilder und Metaphern sprechen uns bekanntlich mehr an als Worte. Sofort kommen uns bei dieser Frage Bilder in den Kopf und Gefühle in den Bauch. Brüllen wie ein Löwe! Laut sein, erhaben, Aufmerksamkeit auf sich ziehen, machtvoll wirken, faulenzen, dösen… und vieles mehr.

Martina Haas führt uns in viele Bereiche des Löwenlebens ein und gibt uns mit ihrem geballten Wissen Strategien und Anregungen an die Hand, wie unser berufliches und privates Leben leichter gelingen und wir unsere Ziele realisieren können.

In der „Löwen-Kommunikation“ erfahren wir wie Kommunikation zielgerichtet besser gelingen kann, warum „aktives Zuhören“ einen großen Mehrwert hat sowie welche Killer und Booster in der Kommunikation existieren. Wie ein souveräner Auftritt für starke Wirkung sorgt, können wir ebenfalls von den Löwen lernen. Dazu zählt selbstverständlich eine majestätische Körpersprache, ein ansprechendes, angenehmes Äußeres und sog. Booster der Selbstdarstellung, um nur einige Aspekte an dieser Stelle zu nennen.

Löwen leben und jagen im Rudel bzw. sie ruhen und jagen im Rudel. Während die weiblichen Löwinnen, auf die Jagd gehen (weil sie die geschickteren Jäger*innen sind) sowie die jüngeren Tiere in die Jagd einführen; passen andere Löwinnen und die männlichen Löwen auf den Nachwuchs auf. Von dieser gut funktionierenden Zusammenarbeit können wir eine Menge lernen, wenn es um souveräne Führung, Teams und Gemeinschaftssinn geht.

Gemeinschaftssinn bildet wie unzählige andere Werte, die Grundlage menschlichen Handels, denen die Autorin ein eigenes Kapitel widmet, denn „Werte definieren Sinn und Erfolg“. Die „Sehnsucht nach Sinn“ ist den Menschen zu eigen. Diese Suche verweist auf die Frage nach den eigenen Werten, die wiederum die Grundlage für unseren Erfolg darstellen. Ob individuell oder kollektiv: Die Frage nach den Werten, die unser Leben bestimmen, zählt zu einer zentralen.

Ebenso verhält es sich mit der Frage nach dem Glück, der die Autorin an zwei Stellen im Buch Raum gibt. Menschen betrachten Glück sehr unterschiedlich, so auch das was sie glücklich macht; wie wir unter anderem in der Löwen-Lounge erfahren. Hier schließt sich der Kreis zum vorherigen: Hängen doch beide, Werte und Glück, eng zusammen, wie uns Martina Haas veranschaulicht.

Von Glück können die Löwinnen nicht reden, wenn acht von zehn Jagden erfolglos bleiben. Vielmehr stehen Erfolge häufig mit Frustrationstoleranz, aber auch Risikobereitschaft und Chancenkompetenz in Verbindung.

Aber auch mit Innovationsbereitschaft und Networking, d. h. Neues in die Welt zu bringen und kooperative Zusammenarbeit! Wussten Sie, dass es unterschiedliche Innovationsformen gibt? Oder was eine Innovationskompetenz bzw. ein Innovationsturbo ist? Nein? Dann sollten sie dieses Buch lesen!
Die Networkingexpertin Martina Haas („Crash-Kurs Networking“, erschienen im C.H. Beck-Verlag) gibt uns im abschließenden Kapitel Profi-Tipps für erfolgreiches Networking und verrät wie wir uns „Vernetzungskompetenz“ aneignen können.

Das umfassende Portfolio an Themen, Tipps, Wissen, Expert*inneninterviews, Perspektiven, Anregungen und persönlichen Anekdoten die Martina Haas den Leser*innen mit „Die Löwen-Strategie“ auf den Weg gibt, ist beeindruckt. Überzeugen Sie sich selbst!

Über die Autorin
Martina Haas ist Speakerin, Autorin, Expertin für Networking & Kommunikation. Ich hatte bereits mehrfach das Vergnügen mich persönlich mit der Autorin auszutauschen, was ich stets als große Bereicherung empfand. Nicht nur Ihr Schreibstil, auch der persönliche Austausch ist von Innovationskraft, Offenheit, Wertschätzung und dem Netzwerkgedanken geprägt. An dieser Stelle danke ich Martina Haas sehr herzlich für Ihre Unterstützung in Wort und Tat!
Mehr über Martina Haas auf ihrer Homepage: www.martinahaas.com.

„Die Löwen-Strategie“ gewinnen!
Gewinnen Sie eine von der Autorin Martina Haas handsignierte Ausgabe von „Die Löwen-Strategie“! Schreiben Sie eine E-Mail an pro-exzellenzia@hamburg-innovation.de mit dem Stichwort „Löwen-Strategie“, um an der Verlosung teilzunehmen. Einsendeschluss ist der 03. August 2018! Viel Glück!

„Da draußen gibt es bestimmt viele Frauen, die sich wünschen, so eine hervorragende Möglichkeit zu erhalten“ – ein Dankesbrief

Liebe Frau Cornils,

ich möchte heute meine Freunde und Dankbarkeit über das Stipendium-Programm von Pro Exzellenzia zum Ausdruck bringen, da es mich unglaublich glücklich macht, dass ich diese großartige Chance bekommen habe. Nicht nur die finanzielle Begleitung von diesem Programm bringt mich in meiner Promotionsphase voran, sondern auch die dazu angebotenen Workshops.  Bevor ich die ersten Erfahrungen mit den Workshops gemacht habe, hatte ich den Gedanken, dass solche Workshops bei der sehr zeitintensiven Arbeit für die Promotion, eine extrem zeitraubende Aktion sein könnten. Nun, nachdem ich die ersten Erfahrungen in vier Workshops sammeln dürfte, muss ich Ihnen vom Herzen mitteilen, dass mir die in den Workshops vermittelten Karriere- und Führungskompetenz bereits extrem geholfen haben.  Sie bringen mich sowohl bei meiner persönlichen Entwicklung, als auch bei der Fortsetzung meiner Arbeit enorm weiter.

Sich als eine Frau mit Migrationshintergrund im Fachbereich Elektrotechnik einen Platz zu schaffen, ist eine lange Reise, braucht viel Mut und intensive Arbeit. Mittlerweile kann ich dabei von der Unterstützung von Pro Exzellenzia nicht mehr absehen. Neben der finanziellen Unterstützung und den Workshops fasziniert mich auch das Qualifizierungsprogramm für Migrantinnen von Pro Exzellenzia. Als Frau mit Migrationshintergrund, die Karriereleiter hochzuklettern, ist mit vielen Herausforderungen verbunden. Aber mit Hilfe vom sehr gut durchdachtem Programm von Pro Exzellenzia fühle ich mich Schritt für Schritt mehr und besser auf die Karrierewelt vorbereitet.

Da draußen gibt es bestimmt viele Frauen, die sich wünschen, so eine hervorragende Möglichkeit zu erhalten, um ihre Fähigkeiten zu erweitern und das nicht nur im wissenschaftlichen Bereich, sondern auch bei ihrer persönlichen Entwicklung durch die Workshops und Coachingtermine. Genau das wünsche ich anderen Frauen auch und hoffe sehr, dass dieses Programm irgendwann vielleicht in gesamt Deutschland angeboten wird. Dabei würde ich dieses Projekt sehr gerne unterstützen, dass auch andere Frauen in Deutschland diese Chance erhalten können.

Total gespannt auf die Antworten, die ich auf meine Fragen im Bereichen Karriere und Management zukünftig in den von Pro Exzellenzia angebotenen Workshops bekommen werde, konzentriere ich mich für heute weiter auf meine Doktorarbeit.

Herzliche Grüße und mit großem Dank!

Ihre Narjes Jalali

Pro Exzellenzia 4.0 hat mich in meiner Entwicklung vom „fleißigen Bienchen“ zur selbstständig agierenden Wissenschaftlerin enorm unterstützt!

Dr. Ann Christin Parplys ist promovierte Biologin und seit 01.09.2017 Pro Exzellenzia-Stipendiatin. Aus ihrer persönlichen Perspektive erzählt sie von dem Mehrwert ihres Stipendiums und der Teilnahme an den Qualifizierungsangeboten von Pro Exzellenzia. Welche Führungs-, Karrieretools und -kompetenzen sie beruflich und persönlich bereichert haben und warum, lesen Sie in diesem Beitrag von Dr. Ann Christin Parplys und Doris Cornils.

Pro Exzellenzia 4.0 hat sich positiv auf meine berufliche und persönliche Entwicklung ausgewirkt!
Im Rahmen des Programms Pro Exzellenzia 4.0 bin ich seit September 2017 Stipendiatin. Ich habe seitdem an sehr interessanten Workshops, Coachings und Vortragsveranstaltungen teilgenommen. Die Workshops und die dort vermittelten Inhalte, der Austausch mit Frauen aus unterschiedlichen Fachrichtungen und nicht zuletzt die Beratungstermine bei meiner Coach haben sich äußerst positiv auf meine berufliche und persönliche Entwicklung ausgewirkt.

Vorher: „Fleißiges Bienchen“
In meiner Zeit als Post-Doktorandin, vor der Zeit bei Pro Exzellenzia, beschreibe ich mich rückblickend als eine von vielen „fleißigen Bienchen“, die viel Zeit mit der Planung, Durchführung und Analyse von Experimenten verbrachte. Alles Aufgaben einer Wissenschaftlerin und ohne Zweifel eine Grundvoraussetzung für eine gute wissenschaftliche Karriere. Doch je weiter es die Karriereleiter hinauf geht, desto mehr ändern sich auch die Aufgaben. Mehr und mehr kommen Planung und Betreuung von Master- und Doktorarbeiten dazu. Ein großer Teil der Arbeit besteht darin Forschungsvorhaben zu beantragen sowie Forschungsergebnisse zu publizieren und auf Fachtagungen zu präsentieren.

Erwerb karriere- und führungsrelevanter Kompetenzen bei Pro Exzellenzia
Mit den neuen Aufgaben und Anforderungen werden neue Kompetenzen gefordert, die wenig mit den vermittelten Inhalten während des Studiums zu tun haben. Kompetenzen wie gutes Zeitmanagement, Präsentationskompetenz, Delegationskompetenz, Entscheidungsstärke und Empathie. Alles Kompetenzen, die meiner Meinung nach unerlässlich für gutes Führungspersonal sind. Pro Exzellenzia deckt mit dem Angebot an Workshop einen Großteil der notwendigen Kompetenzen ab. Bereits nach dem ersten Workshop bei Pro Exzellenzia habe ich gemerkt wie wertvoll, die vermittelten Inhalte sind und musste feststellen, dass ich diesen Teil meiner beruflichen Entwicklung bisher eher intuitiv als professionell angegangen bin.

Wertvolle Zeitmanagement-Tools
Im Workshop „Zeitmanagement“ wurde mir beispielsweise die McKinsey-Strategie vorgestellt und ich habe gelernt, dass ich mit einer einfachen Rechnung, die Planung für Projekte besser vorbereiten kann. Aktuell arbeite ich an der Veröffentlichung von Forschungsdaten. Ich konnte für die Planung dieser Arbeit bereits von der McKinsey Methode profitieren. Seitdem plane ich meine schriftlichen Arbeiten noch langfristiger. Darüber hinaus organisiere ich seit dem Workshop auch zeitnahe Projekte neu. Ich starte wöchentlich mit einer To-Do Liste und arbeite mit der Zeitmanagement-Matrix, um meine Aufgaben nach Dringlichkeit und Wichtigkeit zu sortieren. Zudem habe ich eine morgentliche Routine eingeführt, um die anstehenden beruflichen und familiären Aufgaben des Tages zu sortieren und dem Wohlbefinden aller Familienmitglieder anzupassen. Ich habe gelernt Zeitfresser besser zu erkennen und ihnen auszuweichen.

Karriere- und Familienkonzept verknüpfen lernen
Im Workshop „Karriereleiter: Steigeisen für den gesunden Aufstieg“ habe ich gelernt mir mehr Freiräume, Raum für Entscheidungsmöglichkeiten und Handlungsspielräume zu schaffen. Ich habe mitgenommen, dass die beruflichen Ziele eng verknüpft sind mit dem Lebenskonzept bzw. Familienkonzept. Ich konnte für mich ein Zeit- und Lebenskonzept erarbeiten, das die Bedürfnisse meiner Familie und die Anforderungen an meinen Beruf vereint. Außerdem habe ich gelernt, dass es zur Kompetenz einer Führungsperson gehört Aufgaben besser zu strukturieren und zu delegieren.

Präsenz durch die eigene Stimme erzeugen
Eine meiner Aufgaben ist es wissenschaftliche Daten auf Fachtagungen zu präsentieren, aber auch im beruflichen Alltag gehören Vorträge und Beiträge in Diskussionen dazu. Der Workshop „Im Brustton der Überzeugung- Atem-Stimme-Sprechen-Überzeugender Auftritt“ habe ich die Regler der Stimme kennengelernt und viel Übungen mit nach Hause genommen, mit denen man langfristig die eigene Stimme modulieren kann.

Neue Wege gehen: Forschung, Vermarktung und Gründung
Ob mein Forschungsvorhaben das Potenzial hat als Produkt auf dem Markt zu gehen, wie eine Gründung verläuft und ob ich das Zeug zu einer Unternehmerin habe? Mit diesen Fragen bin ich in den Workshop, „Habe ich das Zeug zur Unternehmerin“ gegangen. Dort habe ich erlernt was eine Gründer*innen-Persönlichkeit ausmacht und was eine unternehmerische Haltung ist. Ich habe viel über das Gründungskonzept und den Businessplan erfahren. Insgesamt hat mir der Workshop aber auch die Augen geöffnet, mutiger zu werden und zu überlegen, in welchen Bereichen ich mich zusätzlich positionieren könnte.

Mikropolitik – richtungsweisend und einflussnehmend!
Der Workshop „Machtspiele durchschauen – Mit mikropolitischer Kompetenz die Karriere gestalten“ hat insgesamt den größten Einfluss auf meine berufliche Entwicklung genommen. Hierarchische Strukturen zu erkennen, Machtkonstellationen besser zu durchschauen und selber mikropolitisch zu agieren, halte ich für sehr wichtige Aspekte. Insbesondere dann, wenn es um die Entwicklung der eigenen Karriere in einem von Männern dominierten Berufsfeld geht. Es ist wichtig viel zu hinterfragen und die Strukturen im Unternehmen zu durchleuchten, sich ein gutes Netzwerk zu schaffen und seine eigene Sichtbarkeit zu erhöhen.

Pro Exzellenzia öffnet ihr Netzwerk und sorgt für Öffentlichkeit
Pro Exzellenzia hat mich in Sachen Sichtbarkeit und Netzwerken sehr unterstützt. Durch den Beitrag in der Zeitschrift „Hamburg Woman“ (s. Link unten) erhielt meine Forschungsarbeit sehr viel Aufmerksamkeit und ich ausgesprochen positives Feedback. Das hat mir einmalmehr verdeutlicht wie wichtig meine Forschung für die Gesellschaft ist und vor allem welches Potenzial dahintersteckt.

Nachher: eine selbständig agierende und selbstbewusstere Wissenschaftlerin
Insgesamt habe ich mir durch die Workshops eine Vielzahl an Softskills aus den Bereichen Führung und Karriere angeeignet und wende sie täglich im privaten und beruflichen Alltag an. Inner- und außerhalb vom UKE bin ich seitdem besser vernetzt und mit meiner Expertise sichtbarer.  Vor allem aber hat mich Pro Exzellenzia in meiner Entwicklung vom fleißigen Bienchen zur selbstständig agierenden Wissenschaftlerin enorm unterstützt und mir die Wertigkeit meiner Person und meiner Arbeit bewusst gemacht. Dafür mein großes Dankeschön!

Zur Person
Dr. Ann Christin Parplys forscht am Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) an einer neuen Methode zur individualisierten Krebstherapie. Sie lebt mit ihrem Mann und den gemeinsamen zwei Kindern in Alter von einem und drei Jahren in Hamburg.

Weiteres über die interessante Forschung von Dr. Parplys und zu ihrer Person finden Sie in dem Beitrag „Karriere und Familie – beides bitte!“ in der Online-Ausgabe der Zeitschrift Hamburg Woman: http://hamburgwoman.de/karriere-und-familie-beides-bitte/

 

Pro Exzellenzia meets Agathe-Lasch-Coaching: Erfolgreich in Berufungsverfahren – als Frau auf Platz 1!

Bei der ersten Pro Exzellenzia meets UHH-Veranstaltung dieses Jahres waren Pro Exzellenzia und das Agathe-Lasch-Coaching-Programm Gastgeberinnen. Thematisch ging es um die Black-Box Berufungsverfahren bei der Bewerbung auf eine Professur. In der Veranstaltung am 19. Juni 2018 wurde für Nachwuchswissen-schaftlerinnen in der Post-Doc-Phase der Deckel der Box gelüftet und Fragen, sowohl zu den rein formalen Abläufen, also auch zu informellen Regeln in Berufungsverfahren, beantwortet.

Die Veranstaltung war komplett ausgebucht. Die Teilnehmerinnen bekamen in einem kompakten Vortrag von Frau Dr. Enke, Wissenschaftscoach, Scienza Berlin, Einblick in zentrale informelle Regeln.  Die Expertin für Berufungsverfahren war zehn Jahre in der Forschung tätig und begleitet heute Frauen und Männer auf ihrem Weg zur Professur. Ihre Expertise teilte sie mit den interessierten Zuhörerinnen, die aus verschiedenen Hamburger Hochschulen zur Veranstaltung an die Universität Hamburg (UHH) gekommen waren. Sie riet den Anwesenden vor allem, sich so gut und umfassend wie möglich zu informieren, bevor sie sich auf eine Professur bewerben. Von der Hierarchie in der Kommission über angemessene Kleidung bis hin zu schwierigen Themen wie Familienplanung, gilt es viele Fragen (schon im Vorfeld) für sich zu klären. Kompetent und gut vorbereitet zu sein, zählt zu einem zentralen Erfolgsfaktor in Berufungsverfahren.

„Das Publikum hört im Vortrag genau hin, ob hier eine engagierte, spannende Hochschullehrerin, eine faire Chefin, jemand mit einem klar abgegrenzten Profil und Drittmitteln redet, die sich vor Ort aktiv einbringen wird und offen ist für Kooperationen, ohne einem auf die Füße zu treten“, zitierte die Referentin die Autorinnen des Buches „Black Box Berufung“, Christine Färber und Ute Riedler. Hier werden die vielfältigen Erwartungen und Anforderungen, die auf die Bewerberinnen zukommen, auf den Punkt gebracht.

Als weiteres Highlight hatten die Teilnehmerinnen die Chance mit Expertinnen aus der Gleichstellung beim Lunchmeeting ins Gespräch zu kommen. Dr. Paschke-Kratzin, Gleichstellungsbeauftragte der UHH, Prof. Dr. Kienitz, Professorin für Volkskunde, Gleichstellungsbeauftragte der geisteswissenschaftlichen Fakultät sowie stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte der UHH, Dr. Misall, Leiterin des Berufungsbüros der MIN-Fakultät der UHH sowie die Referentin Dr. Enke standen nun an Stehtischen für Fragen zur Verfügung.

Alle Beteiligten sind sich einig, diese kommunikative Reihe muss fortgesetzt werden! Weiter geht es im Herbst, dann lädt die geisteswissenschaftliche Fakultät gemeinsam mit Pro Exzellenzia zum nächsten Lunch Meeting ein.

Foto: UHH Gleichstellung