BriefMe – das besondere Jahrescoachingformat!

Ein Beitrag von Isabell Mezger & Doris Cornils

Neues Jahr – neues Glück? Am Jahresübergang reflektieren viele von uns: Was hat mir dieses Jahr gebracht? Und mit Blick in die Zukunft: Was möchte ich im nächsten Jahr verwirklichen, beruflich und privat? Es werden Wünsche und Vorsätze entwickelt, die meistens der Realität nicht lange standhalten und nach kurzer Erprobungsphase wieder aufgegeben werden. Doch warum ist das so? Die Antwort ist einfach und psychologisch hinlänglich bekannt: Wir verändern ungern Gewohnheiten, und neue zu etablieren braucht eine systematische Vorgehensweise sowie Durchhaltevermögen.

Beides bietet das BriefMe Jahrescoaching und stellt deshalb eine wunderbare Unterstützung dar, um Veränderung nachhaltig zu bewirken. Dabei setzt die Entwicklerin und Gründerin von BriefMe, Isabell Mezger, im Inneren an und zeigt auf, wie Visionen Realität werden können.

Sich im Job zu verwirklichen, mehr Zeit für die Beziehung zu haben, mehr Geld zu verdienen – das alles sind Wünsche und Vorhaben, die wir regelmäßig hegen. Doch wie können wir diese realisieren, ohne unsere Aufmerksamkeit ausschließlich nach außen zu legen und unsere Umwelt mit Erwartungen zu überfrachten?

Den Fokus auf die Frage zu legen: „Wie will ich mich im nächsten Jahr (in den Lebensbereichen XYZ) fühlen?“, scheint richtungsweisend; führt sie doch dazu, dass die Aufmerksamkeit nach innen, auf die eigene Person gerichtet wird. Die positive Psychologie hat bereits umfassend belegt, dass der Fokus auf das Positive, in Verbindung mit stärkenden Emotionen, erfolgreich ist und darüber hinaus zu persönlichem Wohlbefinden führt. Der Ansatz, die Zukunft von Innen nach Außen zu planen und zu gestalten, liegt dem BriefMe Jahrescoaching von Isabell zu Grunde und ist vermutlich auch deshalb so erfolgreich, wie Isabell aus eigenen Erfahrungen berichten kann.

Denn ihr ging es lange Zeit auch so: Sie entwickelte regelmäßig Ideen, was sie beruflich machen und erreichen will. Dabei ist sie von einem zum anderen Plan gesprungen, hat am Ende ziemlich viel angefangen, doch nichts wirklich richtig und mit Herz zu Ende gebracht. Was ihr fehlte war ein Fokus und ein passender Umsetzungsplan.

Nachdem sie erkannte, dass sie selbst, ihre innere Haltung der Ausgangspunkt für den Erfolg ist, entwickelte sie für sich einen Ansatz, der heute das Fundament für BriefMe darstellt. Die Ausgangsfrage war nunmehr: Wie möchte ich mich fühlen, was liegt mir (wirklich) am Herzen? Meditationsübungen und Visualisierungen halfen ihr, den Blick nach Innen zu richten und einen Fokus aufzubauen.

Das neu entwickelte System funktionierte für sie so gut, dass sie es zunächst an Freunde und Bekannte weitergab. Durch die große und positive Resonanz hat sie daraus ein intervallbasiertes Coachingprogramm entwickelt: Das BriefMe Jahrescoaching war geboren. Als das Programm am 1.1.2018 startete, waren mehr als 30 Personen an Bord und planten mit BriefMe ihr Jahr 2018. Mittlerweile hat das erfolgreiche Konzept zahlreiche neue Menschen angesprochen und überzeugt. Spezifische Ansätze, wie das BriefMe Jahrescoaching für Promovierende, das sich speziell an Menschen richtet, die eine Doktorarbeit schreiben, sowie ein Visionsboard-Onlinekurs und Workshops in Hamburg kamen hinzu.

 Die Macherin: Isabell Mezger
Studiert hat Isabell Psychologie, Sprach- und Medienwissenschaften. Schon im Studium war sie als freie Autorin und Bloggerin tätig. Zu Beginn ihres Masterstudiums gründete sie mit ihrer Freundin Britta Zachau die 7kleiderleben GbR und verwirklichte eine lang gehegte Idee: Secondhand-Mode modern zu machen. Sie organisierten mehrere große Kleidertauschpartys mit jeweils mehr als 300 Frauen in Großraumdiscos der Studienstadt Bielefeld.
Nach dem Studium sammelte Isabell Berufserfahrung in einer Werbeagentur und einer Karriereberatungsagentur – und blieb ihrem Ansatz treu: Sich selbst zu entfalten, Ideen, die funktionieren, weiterzugeben und dabei einen möglichst hohen positiven Einfluss ausüben. Dieses alles vereint BriefMe, ihr aktuelles Projekt, mit dem sie sich selbstständig machte. Mit ihrem Podcast BriefMe – der Podcast, der zukunftsmutig macht, spricht Isabell über Persönlichkeitsentwicklung: www.briefme-coaching.de/podcast.

Verlosung von 1x Teilnahme am BriefMe Jahrescoaching 2019
BriefMe ist ein Intervallcoaching und kommt alle 3 Monate mit Coachingunterlagen per Post nach Hause. Jeden Monat gibt es von Isabell neue Videos und Audios im Online-Mitgliederbereich. Sie können sich 12 Monate lang von BriefMe bei der Umsetzung ihrer Vorhaben begleiten lassen und von dem erfolgreichen Ansatz profitieren.
Isabell Mezger stellt im Rahmen dieser Verlosung ein BriefMe Jahrescoaching für 2019 zur Verfügung.

Bitte senden Sie an pro-exzellenzia@hamburginnovation.de eine E-Mail mit dem Betreff „BRIEFME“, Ihrer Postanschrift, und schreiben Sie uns, warum Sie das Jahrescoaching 2019 gewinnen möchten. Einsendeschluss ist der 31.12.2018.
Mehr Infos zum BriefMe Jahrescoaching finden Sie hier: www.briefme-coaching.de

Was Frauen für mehr Sichtbarkeit tun können.

„Why Have There Been No Great Women Artists?“ ist der Titel eines Essays von Linda Nochlin (1931-2017) aus dem Jahr 1971. Die amerikanische Kunsthistorikerin nahm für dieses Essay ein Gespräch mit einem befreundeten Kurator zum Anlass. Dieser sagte ihr, er würde ja gern mehr Frauen ausstellen, es gäbe aber einfach keine großartigen Künstlerinnen.  Nochlin untersuchte daraufhin die institutionellen Hürden, die für die massive Unterrepräsentation von Künstlerinnen in der Kunstwelt verantwortlich sind.
Bis heute hat sich kaum etwas an dieser Lage geändert. Aktuell entbrennt die Diskussion über Quoten in der Kunst und männliche Seilschaften aufs Neue, ausgelöst durch eine Ausstellung des NRW Forums mit einem Frauenanteil von nicht einmal 10%. Ich bin fest davon überzeugt, dass es für eine Veränderung dieses Ungleichgewichtes wichtig ist, Kräfte zu bündeln und sich gut zu vernetzen. Deshalb engagiere ich mich in Frauennetzwerken!

Jessica Bennett stellt in ihrem 2016 erschienenen „Feminist Fight Book“ acht goldene Regeln vor, wie Frauen sich untereinander unterstützen können.
Die drei wichtigsten Regeln sind:
1. Help each other
2. Hire each other
3. Pass on your wisdom

Sie beschreibt hier den Netzwerkgedanken, dem sich auch Pro Exzellenzia 4.0 verpflichtet hat. Deshalb ist Pro Exzellenzia 4.0 solch ein Erfolgsmodell: Stipendiatinnen, Alumnae und Teilnehmerinnen unterstützen sich, stellen einander ein und vor, vermitteln und beraten sich gegenseitig.
Einem ähnlichen Gedanken folgt auch das informelle Netzwerk SALOON, das die Berliner Kuratorin Tina Sauerländer gegründet hat und dessen Mitglied ich im Hamburger Netzwerk bin. Seit 2017 veranstalten Tina Sauerländer und ich die „Why Have There Been No Great Women Artists*?“- Nacht in Berlin. In Kurzvorträgen stellen SALOON-Mitglieder Themen und Persönlichkeiten vor, die das Kunstgeschehen ihrer jeweiligen Zeit entscheidend mitprägten, in der Geschichtsschreibung jedoch wenig bis gar nicht berücksichtigt wurden. Damit rücken Frauen in der Kunst der vergangenen Jahrzehnte ins öffentliche Bewusstsein.
Geplant sind solche Abende auch in Hamburg, um die hiesige, von starken Frauen mitgeprägte Kunst-und Kulturszene für den Netzwerkgedanken und für emanzipatorische Modelle zu sensibilisieren. Denn die Forderung nach mehr Sichtbarkeit hat nichts mit Hashtag-Feminismus zu tun. Es ist eine sinnvolle Forderung nach mehr Vielfalt, nach Qualität und einem Abbild unserer Gesellschaft in der Kunst und Kultur, wie diese auch in der Realität aussieht: Mit einem Frauenanteil von mindestens 50 %. Ein starkes Netzwerk ist darüber hinaus nicht nur für ein Vorankommen in Kunst, Wissenschaft und Forschung unabdingbar. Ein Ort des informellen Austauschs auch über die Schwierigkeiten im Alltag, die (Un-)Vereinbarkeit von Familie und Karriere sowie von Lob und Kritik erhöht die persönliche Resilienz.

Vernetzung gewünscht: Mein Aufruf!
Daher an dieser Stelle der Aufruf an alle Alumnae, Stipendiatinnen, Teilnehmerinnen sowie an Ihre Netzwerke, liebe Leser*innen, sich gegenseitig aktiv zu stärken. Für meine Veranstaltung „Why Have There Been No Great Women Artists*?“ wünsche ich mir Ihre Ideen. Ganz konkret können das Hinweise auf Räume und mögliche Kooperationspartner*innen sein, Vernetzung, um in Austausch mit anderen Hamburger Kunst-und Kulturschaffenden zu kommen, sowie Hinweise auf Ausschreibungen und Fördermöglichkeiten.
Über Rückmeldung per E-Mail an y.zindel@gmx.de freue ich mich!

Ein Gastbeitrag der Pro Exzellenzia-Stipendiatin Yvonne Zindel.

Eine Sprache geschlechtlicher Vielfalt!

Als meine Tochter und ich kürzlich den Aufbau des deutschen Bundestages in ihrem Politik-Schulbuch (Erscheinungsjahr 2016) beleuchteten, waren wir fassungslos und erzürnt gleichermaßen. Wie konnte es sein, dass wir im Jahr 2018 in einem Schulbuch ausschließlich das generische Maskulinum vorfanden und keine geschlechtergerechte Schreibweise?! Angela Merkel ist seit 2005, also seit 13 Jahren, Bundeskanzlerin, dennoch finden wir ausschließlich die sprachliche Verwendung der männlichen Form vor. Neben (dem) Bundeskanzler ist von (männlichen) Ministern die Rede – geschlechtergerechte Sprache Fehlanzeige – und das, obgleich die Leserschaft der Schüler*innen eine Generation umfasst, die mit einer Bundeskanzlerin aufgewachsen ist!

„Es ist erstaunlich: Da gibt es seit einem Vierteljahrhundert Regelungen und Verordnungen von Bund und Ländern zur geschlechtergerechten Verwendung der deutschen Sprache, erlassen von Parlamenten und Regierungen – und immer wieder aufs Neue erhebt sich ein vermeintlicher Vollprotest gegen diese angeblich ‚von oben‘ verordnete ‚Verunstaltung‘ des Deutschen“ (Süddeutsche v. 7.6.18)[1].

Auf die Proteste, Ignoranz und Widerstände, die von Unlesbarkeit von Texten bis zu dem Argument reichen, Frauen sollten kein Problem mit dem Maskulinum haben, möchte ich nicht weiter eingehen, sondern vielmehr darauf, dass seitens der Linguistik, Soziologie, Frauen-, Geschlechter- und Diskursforschung längst belegt ist, dass Sprache Einfluss auf die Wahrnehmung und Deutung sozialer Wirklichkeit hat. Sprache „verweist auf soziale Erwartungen an die Geschlechter (Gender) und damit auf Geschlecht im umfassenden Sinne“ (ebd.). „Wenn etwa Berufe sowohl in männlicher als auch in einer weiblichen Form (Ingenieurinnen und Ingenieure) vermittelt werden, schätzen Kinder typisch männliche Berufe als erreichbarer ein und trauen sich selbst eher zu, diese zu ergreifen […]. Bei Erwachsenen wiederum lässt sich nachweisen, dass die Verwendung des generischen Maskulinums in Stellenanzeigen zu einem geringeren Anteil weiblicher Bewerbungen führt“ (ebd.).

„Das generische Maskulinum macht Frauen besser unsichtbar als jede Burka!“ (ebd.). Doch das betrifft nicht nur Frauen, sondern auch zahlreiche weitere gesellschaftliche Gruppen, die bislang sprachlich in gesellschaftlichen diskurs- und wirklichkeitsprägenden Medien vollkommen unberücksichtigt bleiben, da sie nicht der vorherrschenden heteronormativen Geschlechterordnung entsprechen. Dazu zählen lesbische, schwule, bisexuelle, trans*- und inter*geschlechtliche Menschen (LSBTI*)[2].

In diesem Jahr beschloss die Bundesregierung einen Gesetzentwurf zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 2017, der neben „männlich“ und „weiblich“ auch den Eintrag von „divers“, dem sogenannten dritten Geschlecht, in Geburtsregistern möglich macht. Eine längst fällige Entscheidung! Doch noch steht die Umsetzung in den Anfängen und berücksichtigt in erster Linie intersexuelle Menschen. Wie die Familienministerin Franziska Giffey zu Recht betonte, müsste „das derzeit geltende Transsexuellengesetz […] aufgehoben und durch ein modernes Gesetz zur Anerkennung und Stärkung geschlechtlicher Vielfalt ersetzt werden“ (Faz.net v. 15.08.2018)[3].

Eine Sprache, die die geschlechtliche Vielfalt widerspiegelt, ist die logische Schlussfolgerung und längst überfällig. Liebe Leser*innenschaft, prägen Sie mit dem Sternchen (*) gesellschaftliche Gender-Wirklichkeit mit, damit in möglichst zahlreichen Köpfen ankommt, dass Menschen vielfältig sind, leben und wahrgenommen werden wollen.

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[1] Tief in der Sprache lebt die alte Geschlechterordnung fort, Süddeutsche Zeitung vom 7. Juni 2018

[2] „Trans* und Inter* sind Oberbegriffe für eine Vielzahl von transsexuellen, transgeschlechtlichen, transidenten, transgender bzw. intergeschlechtlichen, intersexuellen etc. Identitäten. Das Sternchen (*) dient als Platzhalter, um sämtliche Identitätsformen zu berücksichtigen und auch diejenigen Personen zu adressieren, die sich einer geschlechtlichen Zuordnung entziehen“ (Freien und Hansestadt Hamburg, Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung (Hrsg.) (2017: 4): Aktionsplan für Akzeptanz geschlechtlicher und sexueller Vielfalt. Hamburg.

[3] Drittes Geschlecht beschlossen. Männlich, weiblich, divers. Faz.net vom 15. August 2018.

Mit unserem Workshop-Programm 2019 auf den Weg in Führung begleiten & unterstützen!

Der Weg ist das Ziel. Unser zentrales Ziel ist es, hochqualifizierte Frauen aus den Bereichen MINT, Architektur, Musik, Kunst und Geisteswissenschaften aktiv bei der Potenzialentfaltung und Karriereentwicklung auf dem Weg in Führungspositionen zu unterstützen!

Wie sagt frau so schön? Der Mix macht´ s. Das Workshop-Programm 2019 zeichnet sich durch eine ausgewogene Mischung von Workshop-Angeboten zu Karriere- und Führungs-Softskills aus! Denn unsere Erfahrung zeigt: Erfolgreich ist der richtige Mix aus Karriere-Soft-Skills und eine frühzeitige Vorbereitung auf die anvisierte Führungsrolle.

Zu den Basic-Soft-Skills für eine erfolgreiche Potenzialentfaltung und Karriereentwicklung zählen beispielsweise die Auseinandersetzung mit Konfliktsituationen und Machtspielen, das selbstbewusste Präsentieren von Ergebnissen, aber auch schlagfertig und gelassen in herausfordernden Situationen agieren zu können. Wer möchte nicht geschickt und gekonnt Verhandlungen führen und fokussiert, effektiv und effizient agieren können oder eine Moderation souverän durchführen?

Karriere und Führung können aber nur dann gelingen, wenn der Weg bekannt ist, weshalb es so wichtig ist, die Karrierewege inner- und außerhalb von Wissenschaft zu kennen, das Knowhow in Sachen Bewerbung zu beherrschen und sich frühzeitig mit Führung in der Wissenschaft auseinanderzusetzen. Zu einer Karriereoption zählt aber auch der Weg in die Selbständigkeit, weshalb das Thema Gründerinnen nicht fehlen darf.

Eines der am meisten gehypten Themen ist derzeit das Thema Führung. Denn, eines ist sicher, das Verständnis von Führung und die Erwartungen an Führungskräfte erfinden sich derzeit – im Zusammenhang mit dem umfassenden Wandel der Arbeitswelt – neu.

New Leadership, Führung 4.0, Digital Leadership – zahlreiche Begriffe kursieren im Zuge der Umwälzungen durch Globalisierung, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, die diese Trendwende in Sachen Führung kennzeichnen.
Ein Überblick über Führungs- und Kommunikationsstile soll im Workshop-Jahr 2019 zur Orientierung beitragen und dabei unterstützen, bereits existierende und neue Führungs- und Kommunikationsstile kennenzulernen – und daraus den eigenen zu entwickeln. Da von Menschen, die in der digitalen, vernetzten Arbeitswelt Führungsaufgaben übernehmen, neue Kompetenzen verlangt werden, haben wir auch diese im Programm. Eignen Sie sich Empathie, Wertschätzung und Storytelling, Effektivität, Fokussierung, Digitale Selbstdarstellung und vieles mehr in unserem umfassenden Workshop-Angebot an. Last but not least und ebenfalls neu im Angebot: Das Training der Körpersprache, mit Pferden als Coaching-Partner*innen.

Sie sehen: Innovation liegt uns ebenso am Herzen wie Zuverlässigkeit, Vertrauen und Loyalität. Denn Neues und Bewährtes (auch im Sinne von Bewahrendem) gehen durchaus zusammen.

In diesem Sinne, hier geht es zum Workshop-Programm und zur Anmeldung: https://pro-exzellenzia.de/kuenftige-workshops/.

PS: Die Qualifizierung für Migrantinnen sowie die Termine für die Bewerbungsberatung sind ebenfalls online. Anmeldungen sind über unsere Web-Seite möglich.

Qualifizierung von Migrantinnen: Zweiter Durchgang schloss mit Zertifikat ab!

Im Jahr 2017 ging die neue Programmlinie an den Start, die sich an den Bedarfen von hochqualifizierten Migrantinnen orientiert. Im September 2018 startete der zweite Durchgang. Sieben Teilnehmerinnen eigneten sich in sechs Veranstaltungen Karrierekompetenzen und -strategien im deutschen Wissenschafts- und Wirtschaftssystem an, setzten sich mit interkultureller Kommunikation auseinander, erhielten ein Coaching im selbstbewussten Auftreten und der Präsentation ihrer fachlichen sowie persönlichen Stärken und erfuhren Dos und Don‘ts rund um das Thema Bewerbungen. Feierlicher Abschluss bildete die Zertifizierung der Teilnehmerinnen am 04. Dezember 2018. Es war wieder eine tolle Gruppe, die durch die gemeinsamen Erlebnisse und Prozesse zu einem neuen Netzwerk zusammengewachsen ist. Wir wünschen allen Teilnehmerinnen viel Erfolg und Power für ihre beruflichen Vorhaben!

Eine weitere tolle Veranstaltung „Pro Exzellenzia meets UHH“!

„Geld regiert die Forschungswelt“, so titelte unser zweites Lunchmeeting in diesem Jahr, zu dem wir am 28.11.2018 mit der Gleichstellung der Fakultät Geisteswissenschaften der UHH einluden. Drittmittelakquise ist für (Nachwuchs-)Wissenschaftler*innen zu einem zentralen Thema geworden, da wissenschaftliche Karrieren zunehmend auf der erfolgreichen Einwerbung von Forschungsgeldern aufbauen. Sie zählt inzwischen zur Grundvoraussetzung für die Bewerbung auf und die Bekleidung von Professuren. Doch auch strukturell in geringem Umfang vorhandene Post-Doc-Stellen stellen Nachwuchswissenschaftler*innen vor die Herausforderung, ihre Stellen selbst einzuwerben.

Das Handwerkszeug für die Einwerbung von Drittmitteln stellt somit einen wichtigen Bestandteil der wissenschaftlichen Laufbahn dar und zählt zur ausgewiesenen Expertise von Wissenschaftler*innen.  Umso wichtiger erscheint es, sich zu einem frühen Zeitpunkt der wissenschaftlichen Karriere das entsprechende Knowhow anzueignen.

Dass der Bedarf an Hintergrundwissen zu diesem Themenfeld groß ist, zeigte sich an der ausgebuchten Veranstaltung. Professorin Dr. Sabine Kienitz, Gleichstellungsbeauftragte der Fakultät Geisteswissenschaften der UHH, verdeutlichte einleitend anhand von Eckpunkten die Relevanz der Drittmitteleinwerbung und moderierte durch die Veranstaltung.

Die mit geballter Expertise zum Thema ausgestattete Expert*innenrunde gab in ihren Kurzbeiträgen wichtige Einblicke und Informationen über mögliche Förderformate sowie über Wege und Strategien einer erfolgreichen Antragstellung.

Dr. Imke Franzmeier, Programmleiterin der Abteilung Wissenschaft & Hochschule der Claussen-Simon-Stiftung, verdeutlichte, dass neben den Hard Facts – wie einem fachlich hervorragenden Exposé, Auslandserfahrungen und Publikationen – die Ziele & Visionen sowie ein selbstbewusstes Auftreten der Bewerber*innen ausschlaggebend für den Erfolg sind. In diesem Punkt, so Dr. Imke Franzmeier, existierten deutliche Geschlechterunterschiede. Frauen seien, so ihre Erfahrung, zu selbstkritisch und würden hinsichtlich ihrer Ziele häufiger als männliche Bewerber undifferenziert auftreten. Die eigenen Visionen und Ziele im Bewerbungsschreiben selbstbewusst und klar zu formulieren, sich mit den fachlichen Expertisen der Jury-Mitglieder zu befassen sowie Unterstützer*innen ins Boot zu holen, zählen zu den Erfolgsfaktoren.

Dr. Elisabeth Hettig, die stellvertretende Leiterin vom Referat Nachwuchsförderung der UHH, führte in das umfassende Angebot für Postdocs an der UHH ein. Das Beratungsangebot zielt auf die nationale Forschungsförderung (DFG, BMBF, VW etc.) ab. Nachwuchswissenschaftler*innen der UHH können sich beraten lassen, welche Forschungsformate zu ihrer beruflichen Phase passen. Darüber hinaus bietet das Referat eine umfangreiche Begleitung bei der Antragstellung an. Voraussetzungen auf dem Weg zur Professur sind, so Dr. Elisabeth Hettig, Lehrerfahrungen, erfolgreiche Drittmitteleinwerbung, Publikationen sowie internationale Erfahrungen.

Auf eine idealtypische wissenschaftliche Biografie, wie sie in diesem Zusammenhang von Dr. Hettig beschrieben wurde, kann Dr. Leena Crasemann vom Kunstgeschichtlichen Seminar zurückblicken. Sie beschrieb sehr persönlich, wie in ihrer wissenschaftlichen Karriere auf eine erfolgreiche Drittmittelantragstellung die nächste folgte. Dabei wies sie auch auf kritische Aspekte hin. Dazu zählen die zeitlichen Überschneidungen zwischen Auslauf einer wissenschaftlichen Drittmittelstelle und Neubeantragung eines neuen Forschungsvorhabens, die nicht immer ohne Zeiten der Arbeitslosigkeit zu bewältigen sind. Für diese Phasen brauche es „ein dickes Fell“ und einen konstruktiven Umgang mit dem „Scheitern“, und zwar mit Situationen, wenn ein Drittmittelantrag nicht bewilligt wird. Sie gab den Teilnehmerinnen aus ihrem Erfahrungsschatz mit auf den Weg: „Nach dem Antrag ist vor dem Antrag!“ Es sei vor allen Dingen wichtig, mit den anderen Antragstellenden nicht in Konkurrenz zu gehen, sondern sich gegenseitig zu unterstützen.

Die Universitätsprofessorin vom Institut für Historische Musikwissenschaften, Professorin Dr. Ivana Rentsch, hielt abschließend ein Plädoyer für die Inhalte. Nur mit dem persönlichen Brennen für die wissenschaftlichen Inhalte sei der Weg prekärer Beschäftigungsverhältnisse in der Wissenschaft gangbar. Anhand einer biografischen Erfahrung, die sie mit großem Humor vortrug, machte sie deutlich, warum und wie die eigenen wissenschaftlichen Inhalte für die Auswahlkommissionsmitglieder, die in der Regel anderen Fachbereichen angehörten, zu übersetzen seien. Denn diese von dem eigenen Forschungsvorhaben zu überzeugen, zählt zu einer zentralen Expertise für die erfolgreiche Drittmittelantragstellung. Ihr Rat an das interessierte Publikum lautet deshalb: Vertreter*innen anderer Fachbereiche abholen, indem Fachfremden die eigenen Inhalte vermittelt werden und sie sich eingebunden fühlen.

Im Anschluss an das Expert*innen-Podium gab es bei Fingerfood und Getränken die Möglichkeit, mit den Expert*innen ins Gespräch zu gehen und individuelle Fragen zu vertiefen. Die Teilnehmerinnen nahmen diese Chance umfassend und bis zur letzten Sekunde der Veranstaltung wahr.

Auch dieses Mal war es wieder eine rundum gelungene Veranstaltung. Unser Dank geht an die Mitgestalterinnen der Fakultät Geisteswissenschaften und dem UHH-Gleichstellungsteam! Wir freuen uns auf die Fortsetzung unseres gemeinsamen Formats in 2019!

Coaching- und Beratungstools im Buchformat

Die erfolgreiche Coach und Trainerin Dr. Stefanie Schönbach-Fuleda, die Pro Exzellenzia bereits seit vielen Jahren mit ihrer Expertise unterstützt, veröffentlichte soeben das Buch „Wirksame Coaching- und Beratungstools. Bewährte Praxis für Professionals“ (im September 2017 im Ziel-Verlag erschienen). Es behandelt wirksame Coaching- und Beratungstools, die einen Einblick in die Facetten und Tools von (Selbst-) Führung geben.
Sie zeigt in ihrem Buch auf, mit welchen Methoden die Selbstwirksamkeit effektiv erhöht werden kann. Jedes Tool führt in das jeweilige Thema ein, stellt Übungen bereit und gibt Literaturhinweise für die vertiefende Auseinandersetzung. Das Besondere an dem Buch ist der hohe Praxisbezug. Die Tools befassen sich mit zentralen Themen aus dem beruflichen Umfeld – ausgewählt und in der Zusammenarbeit mit Coachees bewährt.

Persönlichkeitsentwicklung, Selbst- und Zeitmanagement, Kommunikation und Konfliktklärung, Teamprozesse und Karrierewege sind die Themen, die in Coaching- und Beratungsprozessen im Mittelpunkt stehen. Einige Tools eignen sich auch zum Selbstcoaching und sind für Sie, liebe Leser*innen deshalb interessant, weil Sie sie alleine ausprobieren und ggf. anwenden können.
„Wirksame Coaching- und Beratungstools. Bewährte Praxis für Professionals“ von Dr. Stefanie Schönbach-Fuleda finden wir aus vielerlei Gründen empfehlenswert. Zum einen gibt die Autorin Frauen in Führung oder diejenigen, die in Führung gehen wollen sowie auch jenen, die Anregungen für Selbstreflexion und bei der Gestaltung ihres beruflichen Weges suchen, wertvollen Input und praxisnahe Anwendungsbeispiele. Zum anderen zeigt sie für Coaches, Berater*innen und Trainer*innen ein umfassendes Portfolio an Tools für ihre Arbeit auf und liefert für die Leser*innen Anregungen von Themen, die im Coaching behandelt werden können.

Wer mehr über die Tools und ihre Anwendung in der Praxis erfahren möchte: Wir verlosen eine von der Autorin handsignierte Ausgabe von „Wirksame Coaching- und Beratungstools. Bewährte Praxis für Professionals“ unter den Einsendungen, die mit dem Betreff „Coaching- und Beratungstools“ an pro-exzellenzia@hamburginnovation.de eingehen.
Einsendeschluss ist der 20. November 2018.

Frauen, die auswandern und daraufhin über kulturelle Kommunikation ein Buch schreiben!

In „Wahlheimat Neuseeland“ erzählt die Auswanderin Silke Noll von ihrem Leben zwischen Europa und Neuseeland. Mit Fokus auf die kleinen Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Neuseeland und Europa erzählt sie, was sie bei ihrer ersten Rückreise (seit ihrer Auswanderung nach Wellington, Neuseeland), erlebt und bewegt. Humorvoll erklärt sie mit ihrem Mentor Kaitiaki, einem „klugscheißenden“ Tui-Vogel, Unterschiede, Eigenarten und Gemeinsamkeiten der Kulturen. Das in der interkulturellen Theorie oft verwendete Eisbergmodell erklärt die verschiedenen Ebenen. Im Buch ersetzt die neuseeländische Vulkaninsel White Island es. So wird deutlich, dass nur wenig oberflächlich sichtbar ist, was die Kultur eines Landes ausmacht.
Die Autorin Silke Noll ist als Scrum Master, Agile Coach und interkulturelle Trainerin international freiberuflich tätig und ging 2014 auf eigene Faust ans andere Ende der Welt. Die Autorin liebt das Leben „anders“ und „anderswo“ und doch „normal“. Wie viele Weltreisende gestaltet sie ihre eigene kleine Welt. Schon immer war es ihr wichtig, gesellschaftliche Einflüsse auszublenden und zu tun, was ihr guttut, ihr eigenes Leben zu leben anstatt das anderer.

Wir verlosen eine von der Autorin handsignierte Ausgabe von „Wahlheimat Neuseeland“ unter den Einsendungen, die mit dem Betreff „Wahlheimat“ an pro-exzellenzia@hamburginnovation.de eingehen. Einsendeschluss ist der 20. November 2018.

RAKETEREI – Die Räuberleiter für Musikerinnen

Frauen sind in der Musikbranche unterrepräsentiert. Unter Komponistinnen, die ihre Songs selbst aufführen, liegt der Anteil von Frauen zwischen 8 % und 11 %. Lediglich 7,4 % der Musikunternehmen, die beim Verband unabhängiger Tonträgerhersteller e.V. (kurz: VUT) vertreten sind, haben eine weibliche Spitze. In den Gruppen der Produzentinnen, Technikerinnen und Schlagzeugerinnen liegt die Anzahl der Frauen sogar noch weit darunter.
Ein Blick auf die Line-ups von Festivals zeigt ein ähnliches Bild: Einen Männeranteil von 94% bis 96%! Besonders gravierend ist diese Zahl vor allem, weil – laut dem Bundesverband Musikindustrie – im Live-Geschäft das Geld verdient wird. Das heißt (überspitzt), dass die Männer auf der Bühne stehen und das Geld verdienen, während sich die Frauen vor der Bühne aufhalten und ihnen dabei zugucken. Sie sind Teil des kommerziellen Spiels, in dem sie die zahlenden Zuschauerinnen sind. Eine angemessene Repräsentation auf der Bühne bleibt ihnen jedoch verwehrt.
Diese Situation ist Grundlage und Ausgangspunkt meiner Arbeit und einer der Gründe dafür warum ich RAKETEREI ins Leben gerufen habe.
Mit RAKETEREI habe ich eine Anlaufstelle etabliert, an der Musikerinnen professionelle Unterstützung und Begleitung auf ihrem Weg durch die Musikbranche erhalten. Mit Musikerinnen individuelle Strategien zu entwickeln, die ihnen mehr Bühnenpräsenz und Sichtbarkeit innerhalb der Branche verschaffen, das ist meine Leidenschaft!
Das Angebot von RAKETEREI reicht von der 1:1 Zusammenarbeit (strategisches Mentoring), über Gruppen-Intensivkursen (RAKETEREI Academy) bis hin zur monatlichen „RAKETEREI on stage“ Mitgliedschaft. Diese beinhaltet neben regelmäßigen Webinaren mit anschließenden Challenges, einen monatlich wiederkehrenden Planungs- und Zielsetzungsworkhop, Email-Coachings sowie einen virtuellen Stammtisch. Außerdem haben die Musikerinnen Zugang zu einem exklusiven Mitgliederbereich auf meiner Homepage. Hier befindet sich kompakt an einem Ort das gesammelte Arbeitsmaterial, das als Grundlage für die Navigation durch die Musikbranchenstrukturen dient.
Sie wünschen sich als Musikerin mehr Sichtbarkeit? Sie fühlen sich mit der Situation Einzelkämpferin und Unternehmerin in er Musikbranche zu sein überfordert? Sie suchen den Austausch und die Gemeinschaft mit anderen Musikerinnen?
Und eigentlich ist ihr Wunsch einfach nur Musik machen zu können… . An diesem Punkt setzt RAKETEREI an!
Sie wollen die tolle Arbeit von RAKETEREI kennenlernen? Nehmen Sie an der Verlosung des 1:1 Mentorings teil! Weitere Informationen finden Sie am Ende dieses Beitrags!
Hier finden Sie weitere Informationen und können mit Imke Machura in Kontakt treten:
Web-Seite: www.raketerei.com
Podcast: https://itunes.apple.com/de/podcast/raketerei/id1309456838?mt=2

Instragram: https://www.instagram.com/raketerei/
Facebook: https://www.facebook.com/raketerei/
Email: imke@raketerei.com

Die Macherin: Imke Machura

Bereits seit einigen Jahren als Label- und Produktmanagerin, Promoterin und Bookerin in der Musikbranche tätig, nahm meine Reise mit RAKETEREI 2015 ihren Anfang.
Besuche auf Musikmessen, Konzerten, Festivals oder auch viele Gespräche mit Branchenvertretern, mit Musikerinnen und mit Freunden machten mir deutlich, dass Frauen tatsächlich auf jeder Ebene in der Musikbranche deutlich unterrepräsentiert sind. Außer den oben beschriebenen Hintergründen, zeigte sich auch, dass gerade junge Musikerinnen in sozialen Netzwerken wie z.B. YouTube deutlich häufiger angefeindet und beschimpft werden, als ihre männlichen Kollegen. Die Benachteiligung und Diskriminierung von Frauen in der Musikbranche sind also vielfältig.
Ich wollte nicht akzeptieren, dass Frauen in der Musikbranche unterrepräsentiert sind, wollte nicht hinnehmen, dass ihr Potenzial ungesehen und ungenutzt bleibt. Deshalb startete ich zunächst mit den RAKETEREI Podcasts, einer Serie, in der ich Frauen porträtiere und interviewe, die die Musikbranche prägen und mitgestalten. Auf diese Weise decke ich nicht nur Musikbranchenstrukturen auf, sondern sorge zugleich dafür, dass Frauen sichtbarer werden. Inzwischen habe ich zahlreiche weitere Angebote ins Leben gerufen (siehe oben) und freue mich, dass ich diesen Ort für Musikerinnen erschaffen habe.
Meine Arbeit fängt gerade erst an. Es gibt noch viel zu tun! RAKETEREI ist vielleicht keine Lösung des strukturellen Problems. Aber meine Antwort darauf!

Verlosung von einem 1:1 Mentoring!
Imke Machura gibt einer Musikerin die Chance ein vierwöchiges kostenloses 1:1 Mentoring mit ihr zu erleben. An der Verlosung teilnehmen können nur Musikerinnen!
Bitte senden Sie an pro-exzellenzia@hamburginnovation.de eine E-Mail mit dem Betreff „RAKETEREI“. Einsendeschluss ist der 20.11.2018.

Beitrag von Imke Machura und Doris Cornils
Foto: Fotografin Daniela Möllenhoff

„Die Teilnahme an der Qualifizierung für Migrantinnen war für mich ein Gewinn!“ Gastbeitrag von Irina Tebelius

Ich habe Hamburgs Karrierekompetenz-Zentrum Pro Exellenzia 4.0 in der von Doris Cornils an der Technischen Universität Hamburg angebotenen Lehrveranstaltung „Machtspiele in Organisationen“ im Jahr 2017 kennengelernt. Noch im selben Jahr nahm ich an Workshops sowie an dem ersten Durchgang der Qualifizierung für Migrantinnen teil.
Mich haben der logische Aufbau der Qualifizierung sowie die inhaltlich interessanten Workshops von vorneherein überzeugt. Und auch in der Praxis hielt das Angebot, was es versprach: Geballtes Wissen in aufeinander aufbauenden Workshops, zugeschnitten auf die Bedarfe von hochqualifizierten Frauen mit Migrationshintergrund.
Für meine persönliche Weiterentwicklung waren die Veranstaltungen zu den Themen „Karrierewege und -strategien“ und „selbstbewusstes Auftreten“ besonders wertvoll. Da ich mich zu dem Zeitpunkt damit befasste, ob nach dem Studium eine Promotion für mich das Richtige sei, konnte ich mich dieser Frage eingehend widmen. Die Trainerin Frau Dr. Schönbach-Fuleda hat sehr realistisch und präzise über die Karrierewege im Wissenschaftssystem aufgeklärt. So bekam ich zu einem frühen Zeitpunkt meiner beruflichen Planung Informationen darüber wie das deutsche Hochschulsystem funktioniert und mit welchen Herausforderungen ich als Frau zu rechnen habe. Vor allem konnte ich aus diesem Workshop mein eigenes Kompetenzprofil mitnehmen, an dem ich seitdem regelmäßig in weiteren Workshops von Pro Exzellenzia 4.0 arbeite.
Das an zwei Terminen stattfindende Coaching zum selbstbewussten Auftreten und der damit im Zusammenhang stehenden Arbeit an der Selbstpräsentation empfand ich für mich ebenfalls als besonders wertvoll. Die Trainerin Frau Dr. Hein hat bei uns in der Gruppe ein Bewusstsein für die Möglichkeiten persönlicher Selbstdarstellung geschaffen und uns Techniken vermittelt, wie wir den Eindruck auf andere Menschen durch die verbale und die körperliche Sprache aktiv und gezielt selbst steuern können. Toll waren für mich auch die zahlreichen Übungen, die ich weiterhin im Alltag erproben kann.
Die Teilnahme an der Qualifizierung für Migrantinnen war für mich gewinnbringend, weil die viermonatige Dauer eine intensive Trainingseinheit war. Das Programm ist für Frauen mit Migrationshintergrund, die in Deutschland Karriere machen und sich an der Gesellschaft und in der Arbeitswelt aktiv einbringen wollen, unentbehrlich. Hier erhalten Frauen die Möglichkeit professionell an sich zu arbeiten und über sich selbst hinaus zu wachsen. Außerdem dient es der Vernetzung unter Frauen. Aus unserer Gruppe hat sich ein berufliches Netzwerk entwickelt. Wir verfolgen gegenseitig die beruflichen Entwicklungen der anderen und tauschen uns regelmäßig über das Gelernte und Erprobte aus. Das ist aus meiner Perspektive ein zusätzlicher Gewinn, den ich aus der Teilnahme an der Qualifizierung für Migrantinnen ziehe.
Von daher danke ich den Macherinnen von Pro Exzellenzia 4.0 dafür, dass ein solches Programm für hochqualifizierte Frauen mit Migrationshintergrund geschaffen wurde. Ich bin sehr froh darüber, dass ich daran teilnehmen konnte und von dem Angebot von Pro Exzellenzia 4.0 auch zukünftig profitieren werde.